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23.04.2012

Uta Schirmer (Queer Studies) Wissen, Macht und heteronormative Zweigeschlechtlichkeit - aktuelle Anfechtungen und Reformulierungen

Interdisziplinäre Ringvorlesung "Wissen, Macht, Geschlecht" im Sommersemester 2012 im Rahmen des Studienprogramms "Gender Studies und feministische Zukunftsforschung"

Zeit: 14.06.2012 18:00 h
Ort: Hörsaalgebäude, Biegenstraße, Raum HG 207

Referierende/Beteiligte:

Veranstaltet vom Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung

Weitere Informationen:

In der Perspektive der Queer Studies wird Zweigeschlechtlichkeit – entgegen ihrer gängigen Naturalisierung – als Effekt gesellschaftlicher Machtpraktiken und Wissensregime analysierbar: als Effekt einer "heterosexuellen Matrix" (Judith Butler), die sowohl ausschließend als auch produktiv die Denk- und Lebbarkeit möglicher Geschlechter reguliert. In welcher Weise dies geschieht, ist allerdings veränderbar und gegenwärtig (zunehmend?) umkämpft. Dies soll im Vortrag einerseits am Beispiel neuerer rechtlich-politischer Verhandlungen zum sog. Transsexuellengesetz, andererseits mit Bezug auf gegenwärtige alternative, subkulturelle Geschlechterpraxen beleuchtet werden.

 

Literatur:

 

Die mit einem * gekennzeichneten Texte werden als Basistexte vorgeschlagen, die anderen für eine weiterführende Auseinandersetzung.

 

*Judith Butler (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 15-24.

 

Michel Foucault (1994): Das Subjekt und die Macht. – Warum ich Macht untersuche: Die Frage des Subjekts, in: Hubert L. Dreyfus/Paul Rabinow: Michel Foucault: Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik. 2. Auflage, Weinheim: Beltz Athenäum, S. 243-250.

 

Corinna Genschel (2003): Queer Meets Trans Studies: Über den problematischen Stellenwert geschlechtlicher Transgressionen in Queer Theorie, in: Freiburger FrauenStudien, 9. Jg., Heft 12, S. 163-185.

 

*Sabine Hark (1993): Queer Interventionen, in: Feministische Studien, 11. Jg., Heft 2, S. 103-109.

 

Susan Stryker (2006): (De)Subjugated Knowledges. An Introduction to Transgender Studies, in: Susan Stryker/Stephen Whittle (ed.): The Transgender Studies Reader. New York/London: Routledge, S. 1-17.

 

Bio-Note:

Uta Schirmer hat in Frankfurt a.M. Soziologie studiert und dort mit einer Arbeit zu neueren trans*-queeren Geschlechterpraxen promoviert. Von 2009 bis 2011 war sie als Vertretungsprofessorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden tätig. Seit Oktober 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen.

Ausgewählte Veröffentlichung: "Geschlecht anders gestalten. Drag Kinging, geschlechtliche Selbstverhältnisse und Wirklichkeiten". Bielefeld: transcript 2010.

Zuletzt aktualisiert: 23.04.2012 · Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung

 
 
 
Gender Studies

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Wilhelm-Röpke-Str. 6F, 35032 Marburg Tel. +49 6421/28-24823, Fax +49 6421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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