Geschichte der Mineralogischen Sammlung und des Mineralogischen Museums – Von der Gründung des Museums bis heute
1964Erwin Hellner wird auf den Lehrstuhl der Marburger Mineralogie berufen. Für die inzwischen umfangreiche Sammlung benennt er Dr. Georg Birke als Kustos – der erste Schritt, um die Lehr- und Forschungssammlung auch der Öffentlichkeit in einem angemessenen Umfeld zugänglich zu machen. 1968-1973Auf Initiative Hellners und Birkes wird der alte Kornspeicher, der seit 1919 als Lager für die Sammlung des Mineralogischen Instituts dient, vollständig renoviert und zum Museum ausgebaut. |
Der alte Kornspeicher wird zum Museum: Bilder der Renovierung
1971-1972Das Mineralogische Institut zieht aus Platzgründen zusammen mit dem Institut für Geologie und Paläontologie als Fachbereich Geowissenschaften auf die Lahnberge. 1976Reinhard Helmbold ersetzt den erkrankten Birke. Er richtet das Museum ein und wird zum ersten Leiter des Mineralogischen Museums. |
||
1977Das Mineralogische Museum wird anlässlich der 450-Jahrfeier der Philipps-Universität eröffnet – zunächst mit zwei Ausstellungssälen. 1983Kay Schürmann wird Leiter des Mineralogischen Museums. Unter ihm werden internationale wissenschaftliche Kontakte verstärkt – gut für Tausch und Leihgabe von Exponaten. 1984Eröffnung des dritten Ausstellungssaals. |
||
1990Freunde und Förderer gründen den Freundeskreis des Marburger Mineralogischen Museums e.V. Mitbegründer und erster Vorstandsvorsitzender ist Hans-Heinrich Lohse. 2004Peter Masberg löst Schürmann als Museumsleiter ab. 2007Der Fachbereich Geowissenschaften läuft aus. Von nun an gehört das Mineralogische Museum zum Fachbereich Geographie (FB 19). |

