Veranstaltungsformen von Lehrveranstaltungen
Vorlesungen
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Beispiel: Die Vorlesung zur Einführung in die Geographie. Hierbei erhalten Sie im ersten Semester einen Überblick über die angebotenen Teilbereiche der Geographie. Jede Woche gibt ein anderer Lehrender einen Überblick über ein Fachgebiet (z.B. Bodengeographie, Wirtschaftsgeographie), so dass die einzelnen Teile der Geographie fassbarer und transparenter für Sie werden.
Seminare
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Beispiel: Im Unterseminar Bevölkerungsgeographie gibt es Referate zu Themen wie die Entwicklung von Megastädten anhand eines Beispiels oder Bevölkerungspolitik und -entwicklung am Beispiel China. Anschließend wird im Kurs über das Thema diskutiert, mögliche Lösungswege, Zukunftsszenarien und ähnliches werden gemeinsam durchgesprochen.
Im Vertiefungsstudium gibt es dann zwei Arten von Seminaren: Human- oder physisch-geographische Kenntnisse und Methoden zur Datenverarbeitung oder Labormethodiken werden hier anhand von Fallbeispielen in komplexen human- oder physisch-geographischen Wirkungszusammenhängen miteinander verknüpft. Ebenso wird in Seminaren der idealtypische Ablauf eines human- oder physisch-geographischen Forschungsprozesses anhand eines konkreten Projektes behandelt.
Dabei erstellen Sie selbstständig ein Forschungsdesign (Fragen: Welche Methode wende ich an? Schriftliche Befragung? Interview? Etc.), führen empirische Erhebungen und Messungen durch, fertigen einen Abschlussbericht an, präsentieren diesen und zeigen Problemlösungen oder weiteren Forschungsbedarf auf.
Beispiel: Im Modul Projektarbeit wurde der Kanutourismus auf der Lahn untersucht. Neben einer Erhebung von Basisdaten zur Frequentierung der Lahn, wurden auch das Verhalten und die Motivation der Kanutouristen analysiert. In Abstimmung mit den Bootsverleihern mündeten die Ergebnisse in eine Einschätzung der Erlebnis- und Erholungsqualität für einen natur- und umweltverträglichen Kanutourismus auf der Lahn.
Übungen
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Beispiel: In den Übungen zur Digitalen Bildverarbeitungen werden vierzehntägig zu lesende Texte besprochen und anschließend wird das Wissen in Übungsaufgaben praktisch vertieft. Als Hausaufgabe werden dann leicht abgewandelte Übungen noch einmal zur freiwilligen Wiederholung angeboten.
Exkursionen/Geländepraktika
Beispiel: 3-tägige Exkursion mit dem Unterseminar Biogeographie in den Harz. Dort werden Referate vorgetragen, der Brocken wird erwandert, Pflanzen werden bestimmt. Analog geht es im Unterseminar Hydrogeographie z.B. zur Gewässerstrukturgütekartierung an einen Flussabschnitt oder mit dem Seminar in Stadtgeographie fahren Sie nach Leipzig und schauen sich beispielsweise den Transformationsprozess der Stadt zur Marktwirtschaft an.
Kolloquien
In ihnen werden wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert und aktuelle Forschungsprobleme erörtert. Sie dienen zum Austausch zwischen Ihnen und Ihren Lehrenden über die Bachelorarbeit und andere Forschungsarbeiten.Selbststudium
Es dient der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und
Prüfungen sowie der Recherche und Aneignung von Kontext- und
Basiswissen.
Beispiel: Vorbereitung auf ein Seminar durch das Lesen empfohlener
Texte, zusätzlicher Bücher oder ähnlichem.

