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Portrait von Nicole, Studentin des B.Sc. Geographie

Hi! Mein Name ist Nicole und ich studiere Geographie B.Sc. im zweiten Semester. Mittlerweile habe ich einen guten Einblick in die Studieninhalte gewonnen und finde sie sehr interessant und auch spannend. Anfangs konnte ich Fächer wie GIS, Geomorphologie etc. nicht einordnen. Was beinhalten diese Seminare, Übungen?
Wie komplex und vielseitig das Studium ist,  erfährt man bereits auf der Homepage, aber es klingt zunächst abstrakt, ist nicht greifbar. Dennoch hat die Mischung aus Geographie, Mathe und Computer bezogene Anwendungen mein Interesse geweckt. Auch, dass Englisch auf dem Lehrplan stand, sagte mir zu. Um das Theoretische in der Praxis zu erleben, sind oftmals Exkursionen an die Seminare gekoppelt. Es hörte sich gut an und entsprach meinen Interessen, trotzdem blieb ein Restzweifel. Immerhin gehört zu einem Studium noch einiges mehr als „nur“ das Lernen. Das Umfeld spielt eine wichtige Rolle, die Menschen, die man trifft, und die Atmosphäre in der Uni.
Meine Bedenken wurden bereits in der Orientierungswoche ausgeräumt.  Nicht nur, dass wir als „Erstis“ generelle Informationen zum Studium erhielten und es Hilfestellungen beim Stundenplanerstellen gab, es war auch eine wunderbare Gelegenheit, Kommilitonen kennen zu lernen und nebenbei Marburg zu erkunden.
Die Veranstaltungen finden meist zentral im Deutschhaus statt. Dort ist alles sehr übersichtlich und wirkt sehr familiär. Dies war für mich in der ersten Zeit sehr wichtig, um Freundschafen zu schließen und um mich in „die Geographie einzufinden“. Nicht, weil die Auswahl an Räumlichkeiten so groß ist, aber um die Anforderungen zu verinnerlichen, zum Beispiel richtig mit Literatur umzugehen. Schon bald folgten die ersten Referate und Ausarbeitungen.
Da Vieles in relativ kurzer Zeit vermittelt wird, ist es von Vorteil, Vorlesungen oder auch Seminare vor- bzw. nachzubearbeiten. In einigen Kursen ist das Durcharbeiten vorgegebener Literatur normaler Bestandteil zur nächsten Sitzung - Eigeninitiative und Organisation ist gefragt. Man entscheidet selbst über sein Pensum, über die Ansprüche, denen man gerecht werden will. Man muss sich bewusst sein, dass das „süße Studentenleben“, wie es vielleicht unsere Eltern kennen, nicht mehr so locker ist, wie noch vor einigen Jahren. Referate und Ausarbeitungen sind sehr Zeit aufwändig. Der „normale Studienalltag“, wie zum Beispiel Mathezettel rechnen oder Literatur für einen Kurs vorbereiten, ist parallel noch zu erledigen. Dann sind da noch die Exkursionen, die sind nicht nur spannend, sondern müssen in Form von Protokollen ebenfalls nachbearbeitet werden, so dass die Arbeit, die mit dem Geographie- Studium verbunden ist, nicht unterschätzt werden sollte. Natürlich gibt es auch angenehme Abwechslungen, bei denen wieder das „Umfeld“ bedeutend ist. Ob man sich mit Freunden trifft oder beim Hochschulsport anmeldet- Hauptsache, man schafft sich einen Ausgleich. Ich habe hier viele nette Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen, das Studium macht mir sehr viel Spaß und ich bin gespannt auf das, was mich noch erwartet.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2012 · kaethera

 
 
 
Fb. 19 - Geographie

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