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Entwicklung des 7. Rahmenprogrammes

Während des EU-Frühjahrsgipfels im März 2000 haben die Staats- und Regierungschefs die so genannte Lissabon-Strategie beschlossen, deren Ziel es ist, die EU bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum weltweit zu machen. Eine Maßnahme, die Innovation voranzutreiben, ist die Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3% des Bruttoinlandproduktes.

Grundlage für die Forschungsrahmenprogramme der EU sind die Art. 163 ff der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG-Vertrag).

Seit 1984 werden diese Bestimmungen in mehrjährigen Rahmenprogrammen umgesetzt. Den Programmen gemeinsam ist das Ziel, Exzellenz zu fördern; der Kohäsionsgedanke spielt hier prinzipiell keine Rolle. Erreicht werden soll dieses Ziel durch Peer-Reviewing. Grundlegend ist auch die Entscheidung, weitestgehend die Forschungsthemen (in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsgemeinschaft) von der EU vorzugeben.

Die Europäische Kommission hat im April 2005 einen Vorschlag für das 7. Rahmenprogramm (FP7) veröffentlicht. Inhaltlich gab es bei der Genehmigung keine grundsätzlichen Änderungen, beim Budget wurde jedoch deutlich gekürzt.

 

Ziele

Realisierung der Lissabon-Strategie:

  • Europäische Exzellenzzentren durch Zusammenarbeit zwischen Laboratorien
  • Ausbau der Europäischen Technologieplattformen zur besseren Verzahnung von Industrie und Forschung
  • Grundlagenforschung durch Wettbewerb zwischen europäischen Teams
  • Unterstützung für Wissenschaftler/innen
  • Forschungsinfrastrukturen
  • Koordination von einzelstaatlichen Forschungsprogrammen (Fortsetzung ERA-NET)

 

Die Spezifischen Programme

Es gibt eine veränderte, vereinfachte Struktur mit den vier Programmen Zusammenarbeit, Ideen, Menschen und Kapazitäten. In allen vier Programmen stehen die Themen, nicht die Instrumente im Vordergrund.

 

Zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 · michelj

 
 
Philipps-Universität Marburg

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