SBS Punkt für Punkt besser ans Ziel
Informationen für Sehgeschädigte
Inhalt
- Ausgangslage
- Beratung
- Maßnahmen zur Studienunterstützung Sehgeschädigter
-
- Ausstattung der Universität mit sehgeschädigtengerecht adaptierten PCs
- Einsatz von Studienhelfern
- Vermittlung privater Studienassistenten
- Sehgeschädigtengerechte Aufbereitung von Informations- und Studienmaterialien
- Grundausstattung der Universität mit Bildschirmlesegeräten und anderen konventionellen Hilfsmitteln für Sehgeschädigte
- Mailingliste für sehgeschädigte Studierende
- Adressen für sehgeschädigte Studierende
So finden Sie zur SBS "Servicestelle für behinderte Studierende":
Sehgeschädigtengerechte Wegbeschreibung
SBS / Servicestelle für behinderte Studierende
Biegenstraße 12
35032 Marburg
Tel : (06421) 282 6039
Fax : (06421) 282 6795
email: sbs@verwaltung.uni-marburg.de
email : visse@verwaltung.uni-marburg.de
email : kortus@verwaltung.uni-marburg.de
1. Ausgangslage
Mit ca. 150 blinden und wesentlich sehbehinderten Studierenden ist die Philipps-Universität Marburg die Hochschule mit dem weitaus größten Anteil an sehgeschädigten Studierenden in Deutschland.
Blinde und Sehbehinderte bilden zahlenmäßig die größte Gruppe innerhalb der behinderten Studierenden in Marburg. Sehgeschädigte studieren in Marburg an fast allen Fachbereichen, so dass hier bundesweit das breiteste Fächerspektrum von Sehgeschädigten belegt wird.
Die Philipps-Universität ist seit längerem bemüht, diesem Umstand immer mehr Rechnung zu tragen. So wurde Anfang 1987 ein Arbeitsbereich zur Studienunterstützung Behinderter eingerichtet, aus dem die "Servicestelle für behinderte Studierende" (SBS) hervorgegangen ist.
Die SBS ist Ansprechpartner für alle behinderten und chronisch kranken Studierenden und Studieninteressierten jedoch haben die Mitarbeiter der Servicestelle, die als "Beauftragte für behinderte Studierende" fungieren, den besonderen Gegebenheiten an der Philipps-Universität entsprechend, schwerpunktmäßig besondere Aufgabengebiete übernommen. So ist Clemens Schwan besonders für körperbehinderte Studierende, Brita Kortus für hör- und sehgeschädigte Studierende sowie Studentinnen mit Behinderung und Franz-Josef Visse für sehgeschädigte Studierende zuständig. Hinzu kommen Elke Averesch, Assistentin von F.-J. Visse sowie mehrere studentische Hilfskräfte zur Unterstützung sehgeschädigter Studierender (zur Zeit im Umfang von ca. 185 Stunden monatlich).
¹sehgeschädigt ist der Oberbegriff für blind und sehbehindert
2. Beratung
Unsere Beratungstätigkeit umfasst sowohl die Beratung der verschiedenen Einrichtungen und Abteilungen der Universität in allen Fragen, die für das Studium Behinderter von Bedeutung sind, als auch die individuelle behinderungsspezifische Beratung sehgeschädigter Studieninteressierter und Studierender. Sie betrifft alle Phasen des Studiums, von der Aufnahme des Studiums, über studienbegleitende Beratung bis hin zu Fragen bei der Bewältigung der Abschlussprüfungen.
Bei der individuellen Beratung werden z.B. Fragen der Studienfinanzierung, der Hilfsmittelversorgung oder des Nachteilsausgleichs bei Prüfungen behandelt. Diese Fragen erfordern oft eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kostenträgern, Prüfungsämtern, Behörden und Verbänden. Häufig werden auch behinderungsspezifische Möglichkeiten und Grenzen in bezug auf die Absolvierung verschiedener Studiengänge erörtert.
Für sehgeschädigte ausländische Studierende bzw. Studieninteressierte wird zu Beginn ihres Aufenthalts in Marburg in Zusammenarbeit mit dem Referat "Beratung und Betreuung ausländischer Studierender" ein spezielles Einführungsprogramm organisiert. Die Anzahl von sehgeschädigten ausländischen Studierenden liegt bei ca. 10 Studierenden.
Bei der behinderungsspezifischen Beratung der verschiedenen Universitätseinrichtungen geht es z.B. um Fragen der behinderungsgerechten baulichen Gestaltung oder um eine adäquate Geräteausstattung. Dabei müssen oft geeignete Finanzierungswege aufgezeigt bzw. Kontakt zu potentiellen Kostenträgern (z.B. Stiftungen) aufgenommen werden.

