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Museum für Kulturgeschichte







Wandgemälde

Vorgeschichte

TellerKleider

Porzellan

 
Die Marburger Burg- und Schlossanlage war erste Residenz und Stammsitz des 1292 in den Reichsfürstenstand erhobenen Hauses der Landgrafen von Hessen. Im 11./12. Jahrhundert beginnend erstreckt sich die Baugeschichte bis ins 16. Jahrhundert.

Vom Fürstensaal (oder Rittersaal) gelangt der Besucher durch eine hölzerne, mit Intarsien verzierte Renaissance-Prunktür in den Westflügel (Frauenbau). Dort gewähren Fenster im Fußboden Blicke auf die Stützmauern und Reste der alten Burganlage. An das 1529 von Landgraf Philipp dem Großmütigen (1504-1567) einberufene Marburger Religionsgespräch zwischen Luther, Zwingli und weiteren Theologen erinnert ein Gemälde von August Noack (1869). In der 1288 der hl. Katharina geweihten Schlosskapelle sind spätgotische Wandgemälde zu sehen.

 

Im Osten schließt sich der nach Landgraf Wilhelm III. (1471-1500) benannte Wilhelmsbau (1493-1497 errichtet) an. Auf fünf Geschossen werden Bestände des Museums für Kunst und Kulturgeschichte zu folgenden Sammlungsbereichen präsentiert:

1. Vor- und Frühgeschichte AB OKTOBER 2011 SIND TEILE DER AUSSTELLUNG WEGEN DER GEPLANTEN NEUKONZEPTION NUR EINGESCHRÄNKT ZUGÄNGLICH!

Funde aus der Bronzezeit (um 800 v. Chr.), merowingisches Kriegergrab (um 700 n. Chr.), keltische Münzfunde aus der Marburger Region

2. Kirchliche Kunst

Bauskulptur der Romanik, Kruzifixe des 12. und 13. Jahrhunderts, Skulpturen des 15.-17. Jahrhunderts, Renaissancekanzel und -orgel, liturgische Gefäße, viele Ausstattungsstücke aus der Elisabethkirche, darunter Lettnerfiguren, Fensterbilder und Schutzhülle des Elisabethschreins

3. Landesherrschaft

Ritterschilde des 13. und 14. Jahrhunderts (darunter der Schild des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I.). Wandteppich mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn (um 1430), Truhen der Renaissancezeit, Bildnisse hessischer Fürsten, Kunsthandwerk aus fürstlichen Manufakturen

4. Bürgerliches Wohnen (städtische Kultur)

Möbel, Kunsthandwerk, Gemälde und Kleidung von Renaissance bis Jugendstil; Porzellansammlung Schwick

5. Hessische Volkskunde (ländliche Kultur) AB FEBRUAR 2012 IST DIE AUSSTELLUNG WEGEN DER GEPLANTEN NEUKONZEPTION GESCHLOSSEN!

Möbel, vor allem Marburger Truhen und Schwälmer Hochzeitsstühle, bäuerliches Hausgerät, Trachten


 


 


 

 

 


 

     




Zuletzt aktualisiert: 14.10.2011 · Pressestelle

 
 
 
Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museum für Kunst und Kulturgeschichte Marburg, Biegenstraße 11, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-22355, Fax 06421/28-22166, E-Mail: museum@verwaltung.uni-marburg.de

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