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Die 16. Marburger Gespräche zum Pharmarecht fanden am 6. und 7. März 2013 statt.

Herausforderungen und Perspektiven des Pharmarechts

Rund zwei Jahre sind seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) vergangen und die Diskussionen reißen nicht ab. Insbesondere die frühe Nutzenbewertung neu zugelassener Arzneimittel sorgt für be¬achtliche Unsicherheiten. Die Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bilden daher einen Schwerpunkt der 16. Marburger Gespräche zum Pharmarecht. In Anknüpfung an die Veranstaltungen der letzten beiden Jahre werden bisherige Erfahrungen aus der Pharmaindustrie beleuchtet und konkrete Strategien für den praktischen Umgang mit der frühen Nutzenbewertung entwickelt.

Weitere Schwerpunkte sind Fragestellungen zu Datenschutz und Compliance – insbesondere im Bereich der Forschung und Entwicklung. Außereuropäische Datenverarbeitung, kooperative Versorgungsforschung, Kampf gegen Arzneimittelfälschungen und Pharmakovigilanz sind nur einige der Themen, mit denen sich die Referenten in Ihren Vorträgen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die Konsequenzen für die Akteure des Arzneimittelmarktes.

Abgerundet werden die 16. Marburger Gespräche durch aktuelle Fragen des Medizinprodukterechts und die abendliche Dinnerspeech im Fürstensaal des Marburger Landgrafenschlosses von Herrn Prof. Dr. Jochen Maas, der passend zum diesjährigen Thema fragt: „Quo Vadis pharmazeutische Industrie?“. Herr Staatssekretär Steffen Saebisch vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung wird das Grußwort zur Abendveranstaltung sprechen.

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