Hauptinhalt

Forschungsprojekte am Arbeitsbereich Bewegungslehre in Theorie und Praxis [Website noch im Aufbau]

Der Arbeitsbereich Bewegunglehre in Theorie und Praxis setzt sich mit theoretischen Grundlagen von Bewegung, Spiel und Sport, empirischen Zugängen zu Bewegung, Spiel und Sport sowie jeweiligen fachdidaktischen  Implikationen auseinander.

Die Forschungsschwerpunkte sind derzeit in folgenden Bereichen anzusiedeln – unter den jeweiligen Forscher/innen finden Sie detaillierte Projektbeschreibungen:

Bewegungspädagogik:

In diesem Forschungsfeld steht der Zusammenhang von Bildung und Bewegung im Fokus. Grundlegend sind dabei die kulturanthropologische Bestimmung des menschlichen Bewegens und ein strukturelles Verständnis von Bildung. Auf dieser Grundlage wird unter der Perspektive ästhetischer Erfahrung als eine bewegungsspezifische Dimension von Bildung konzipiert und untersucht. Die einzelnen Projekte basieren auf dieser Grundlegung. Prof. Dr. Ralf Laging, Prof. Dr. Jörg Bietz, Dr. Mike Pott-Klindworth, Dr. Petra Böcker

Fachdidaktik und pädagogische Bewegungslehre:

In diesem Feld geht es um grundlegende Fragen des Vermittelns von Bewegung, Spiel und Sport. Die Auseinandersetzung bezieht sich sowohl auf theoretische und empirische Gegenstandsbestimmungen als auch auf praktische Vermittlungskonzepte. Hierzu gehören auch Fragestellungen zur Entwicklung genetischer Lehrgänge und zur Konstruktion von unterrichtlichen Aufgaben. Im Verbund mit anderen Fachdidaktiken ist zunächst ein durch die Universität gefördertes Promotionsprogramm entstanden, das schließlich in weitere Forschungsaktivitäten überführt worden ist. Prof. Dr. Ralf Laging, Prof. Dr. Jörg Bietz, Dr. Mike Pott-Klindworth, Dr. Petra Böcker, Meike Hartmann, Christian Scheinert, Holger Wiethäuper.

Bewegungsaktivitäten und Gesundheitsförderung:

Dieses Forschungsfeld umfasst Studien zu ganz unterschiedlichen Kontexten der Gesundheitsförderung.  Einerseits geht es um einen außerschulischen Kontext zur Entwicklung einer betrieblichen Gesundheitsförderung und andererseits um die Evaluation des hessischen Zertifikats „Bewegung und Gesundheit“ sowie eines Konzepts zur nachhaltigen Gesundheitsförderung in der Berufsbildenden Schule und schließlich um Sport- und Bewegungsaktivitäten von Jugendlichen im Rahmen der Schulzeitverkürzung. Prof. Dr. Ralf Laging, Dr. Mike Pott-Klindworth, Dr. Petra Böcker

Sport mit Sehgeschädigten und inklusive Bewegungspädagogik:

Ein differenziertes Forschungs- und Praxisfeld zu „Sport mit Sehgeschädigten" hat in Marburg Tradition. Getragen durch die wissenschaftliche Arbeit des Marburger Instituts hat sich in enger Kooperation mit der Blindenstudienanstalt Marburg (BliStA)  ein differenziertes Forschungs-, Ausbildungs- und Praxisfeld entwickelt, das sich in inhaltlicher und personeller Verflechtung auf regionaler Ebene als Kooperationsverbund zwischen der universitären Sportlehrerbildung, dem Schulsport sowie dem Vereins- und Freizeitsport institutionalisiert hat. In seinem pädagogischen Grundverständnis ist dieses Forschungs- und Praxisfeld immer schon in der Perspektive der Entwicklung inklusiver Bewegungsangebote konzipiert. Dieser Aspekt steht inzwischen stärker im Fokus. Prof. Dr. Jörg Bietz, Dr. Petra Böcker, Marc Gärtner

Dissertationsvorhaben:

Holger Wiethäuper:
Lernen im Kampfkunsttraining – Eine rekonstruktive Studie zu handlungsleitenden Momenten im Umgang mit Übungspartnern

Marc Gärtner:
Heterogenität in der Bewegung – Eine Untersuchung der Konstruktion von Sinn in Bewegungsvollzügen unter heterogenen epistemologischen Voraussetzungen

Christopher Mihajlovic:
Strukturelle und methodisch-didaktische Merkmale eines inklusiven Sport- und Bewegungsunterrichts in Finnland 

-