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Amelie Becker, Julia Carp, Lena Haßelkus, Stefanie Profus, Clara Desch - Pressestelle

Gezeichnet sind die Mitglieder des Öffentlichkeitsamtes
Zeichnung: Julia Carp
Unser Öffentlichkeitsteam

Kontaktdaten

Amelie Becker, Julia Carp, Lena Haßelkus, Stefanie Profus, Clara Desch

Schloss 3-4

35037 Marburg

Unter dieser  sind wir erreichbar.

Organisationseinheit

Hessische Stipendiat*innenanstalt - Pressestelle 

Das Öffentlichkeitsamt kümmert sich um die Präsentation des Collegium Philippinum nach außen und macht Werbung, damit sich in jedem Semester neue begeisterte Menschen bewerben, die Lust auf gemeinschaftliches Zusammenleben haben. Außerdem bewerben wir unsere öffentlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel die Mittwochsgastvorträge, Public Viewing-Aktionen oder Marburg B(u)y Night. Wir sind zuständig für die Verwaltung und Aktualisierung der Homepage. Außerdem kümmern wir uns um den Facebook- und den Instagram-Account der Hessischen Stipendiat*innenanstalt. Wir aktualisieren den Schaukasten vor unserem Haus und kümmern uns um Flyer für das Mittwochsgastprogramm. Um zur Bewerbung aufzurufen, hängen wir außerdem ein Banner aus unserem Haus, verwalten einen WG-gesucht-Account und einen WG-Suche-Account und starten manchmal Reihen und Countdowns auf unseren Social-Media-Kanälen. Im letzten Semester haben wir außerdem einen ganz neuen YouTube-Kanal mit einer Tour durch unser Haus eröffnet. Im Öffentlichkeitsamt können alle Bewohner*innen der Stipe, die Interesse an der Öffentlichkeitsarbeit haben, mitwirken. In jedem Semester wird das Amt im Zuge der Ämtervergabe neu vergeben. Unsere Amtskonstellation - Julia, Steffie und Clara - besteht seit dem Wintersemester 2019/2020. Seit dem Sommersemester 2022 bereichern uns zusätzlich Amelie und Lena.

Bei Anregungen, Fragen oder auch Presseanfragen sind wir unter unserer jederzeit gern erreichbar.

Interview mit dem Öffentlichkeitsamt

Steffie (Pronomen: sie) wohnt seit dem Sommersemester 2018 im Collegium Philippinum und sie hat die wunderbare neue Homepage quasi im Alleingang erstellt. Sie hat bereits mehrfach den Jahresbericht organisiert und gesetzt. Steffie studiert International Development Studies und Bildende Kunst.

Julia (Pronomen: sie/ihr) wohnt seit dem Wintersemester 2017/2018 in der Stipe. Sie hat unseren Instagram-Account ins Leben gerufen und kümmert sich nach wie vor großartig um unsere Social-Media-Auftritte. Außerdem ist Julia auch eine von zwei gewählten Vertrauenspersonen im Haus. Julia studiert Medien und Kulturelle Praxis im Master und hat im Sommersemester 2020 ihren Bachelor in Medienwissenschaft gemacht.

Clara (Pronomen: sie/ihr) wohnt ebenfalls seit dem Wintersemester 2019/2020 in der Stipe. Sie ist seit ihrem Einzug im Team für die Öffentlichkeitsarbeit, wo sie tatkräftig sowohl die Homepage verwaltet als auch als kreativer Kopf für unseren Social-Media-Bereich zuständig ist. Auch ist sie Teil des Jahresbericht-Amtes. Sie studiert Evangelische Theologie auf Kirchliches Examen im fünften Semester.

Hast Du ein Erlebnis, das Du als besonders schön/einschneidend empfindest?

Steffie: Ich mag besonders die spontanen Abende, die irgendwie auf einer Küche zu gemütlichen Runden oder ausgelassenen tanzbaren Events werden:)

Clara: Ich mag die gemeinsamen Aktionen, wenn sich nach dem Mittagessen Menschen spontan zusammentun, um noch gemeinsam durch den Schlosspark zu spazieren. Oder wenn nach der HV (Hausversammlung) Menschen noch gemeinsam im Paradiesgarten sitzen. Die Spieleabende sind toll. Ich mag es, dass sich immer Menschen finden, die mensch für etwas begeistern kann.

Julia: Die erste Hausfahrt im Wintersemester 2017/2018 waren für mich ganz besondere Tage. Der Zusammenhalt des Hauses, die Freude beim Feiern, das Kochen aber auch das motivierte und gemeinsame Aufräumen am Ende des Wochenendes haben mich regelrecht überwältigt. 

Was ist Dein Lieblingsort in der Stipe?

Steffie: Mein Lieblingsort ist der Paradiesgarten. Seit ein paar Tagen hängt dort auch wieder eine neue Schaukel und somit ist der beschwingte Blick über Marburg wieder möglich.

Clara: Wenn Steffie das nicht schon gesagt hätte, hätte ich vermutlich auch die Schaukel im Paradiesgarten gewählt. Aber dann nehme ich einfach meinen zweitliebsten Ort: Das Wohnzimmer. Da steht das Klavier, es sind oft Menschen zu finden und wir machen häufig gemeinsam Musik.

Julia: Mein Lieblingsort ist zumeist immer da, wo meine Lieblingsmenschen sind :) Wenn ich aber mal für mich sein möchte, ist mein Zimmer mein absoluter Wohlfühlort. Aber auch auf der Schaukel im Paradiesgarten, lasse ich meine Seele gerne baumeln (wortwörtlich)

Welche Erwartung hat sich bei Dir erfüllt, als Du hier eingezogen bist?

Steffie: Viel Gesellschaft und vielfältige Möglichkeiten, um sich zu engagieren. 

Clara: Mir ging es auch darum, Gemeinschaft zu (er)leben und viele großartige Menschen kennenzulernen. Das hat sich auf jeden Fall erfüllt! Außerdem gibt es ganz viele tolle Möglichkeiten für Mitbestimmung und Teilnahme im Haus, die alle viel Spaß machen.

Julia: Ehrlicherweise bin ich mit keinen großen Erwartungen an Gemeinschaft oder Freundschaft hier eingezogen, da ich das aus meiner Schulzeit nicht wirklich gewohnt war. Umso überraschter und glücklicher war ich, als ich in der Stipe ein neues Zuhause und eine zweite Familie fand.

Die Stipe bedeutet für Dich…

Steffie: zuhause für einen schönen Studienabschnitt;-)

Clara: Gemeinschaft, Freund*innenschaften, Lachen und Gestaltungsfreiraum.

Julia: Mein zweites Zuhause. Die Stipe ist der Ort, an dem ich immer gerne heimkehre, an dem ich mich wohl fühle und wo ich weiß, dass dort Menschen sind, die mich gern haben und die es wirklich interessiert wie mein Tag war. Ich weiß, dass ich auch nach meiner Studienzeit, die Stipe immer mit einem Gefühl von "Zuhause" verbinden werde.

Eine Fee erfüllt Dir einen Wunsch. Was würdest Du in der Stipe verändern?

Steffie: Ich würde die Hausbibliothek mit einer Deckenmalerei in tiefem Nachtblau und darauf goldenen astronomischen Himmelszeichen und kleinen LED-Spots verschönern und auch so der Bib ein bisschen mehr Gemütlichkeit und gleichzeitig Besonderheit einhauchen. Eine Leiter hier (um auch an die hohen Regale zu gelangen), eine gemütliche Sitzunterlage für die Fensterbank dort... Also ein bisschen mehr Hogwarts-feeling, wo auch alle Menschen wirklich willkommen sind :) 

Clara: Ich finde die Schaukel im Paradiesgarten schon eine ziemlich tolle Änderung. Ansonsten klingt Steffies Vorschlag für die Bibliothek absolut traumhaft. Unseren Eingangsbereich und gemeinsamen Flur würde ich gern einladender, heller und bunter gestalten.

Julia: Ich würde mir wünschen, dass Menschen Probleme und Sorgen noch viel offener kommunizieren würden. Das Haus lebt von dem Austausch untereinander und es ist wichtig, aufeinander zuzugehen. Auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist. 

Weißt Du noch, wie Du damals auf das Haus aufmerksam geworden bist?

Steffie: Ich habe einen Bruder und der hat hier auch mal gewohnt.

Clara: Ich bin durch Marburg gelaufen und habe überlegt, ob ich hier studieren möchte. Dann habe ich den Schaukasten gesehen und die Flyer und war sofort begeistert.

Julia: Meine Tante hat mir einen Zeitungsschnipsel gezeigt, in dem meine Heimatstadt (Präsentationsstadt) auch einen Wohnplatz in der Stipe aufmerksam gemacht hat. Das Haus hat mich interessiert und ich habe mich beworben. 

Wieso bist Du gern im Öffentlichkeitsamt?

Steffie: Weil ich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bereits teilweise zu meinem Nebenjob gemacht habe und die Berichterstattung über Hausevents und allgemein das Leben in der Stipe einfach so vielfältig sein kann. Das macht mir Spaß. Auch die Medien, die wir zur Unterstützung nutzen sprechen vielfältige Zielgruppen an und so kann man seiner Kreativität sehr gut nachgehen.

Clara: Das Öffentlichkeitsamt ist ein Amt, das besonders viele verschiedene Aufgaben hat. Viele der Aufgaben erfordern kreative Arbeit. Besonders die Homepage war mit der Schulung und Einarbeitung eine spannende Aufgabe. Umso schöner ist es dann, wenn die Bewerbungen eintreffen und wir doch über alle unterschiedlichen Kanäle wieder so viele Menschen erreichen konnten. Das ist fantastisch!

Julia: Ich studiere aktuell Medien und kulturelle Praxis im Master und mache parallel ein Fernstudium im Bereich Social Media. Das Öffentlichkeitsamt gibt mir die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte meines Studiums praktisch anzuwenden. 

Ein letztes Statement?

Steffie: Es ist ein großartiges Zeichen der Philipps-Universität Marburg, der Präsentationsstädten sowie der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, dass sie alle zusammen ein Wohnheimsprinzip wie unseres unterstützen und fördern. Seit meinem Einzug in Schloss 4 fasziniert es mich, dass sich diese Institutionen erlauben in solch historischen Gebäuden ein Wohnheim mit basisdemokratischem/selbstverwaltetem Prinzip aktiv zu fördern. Ich sehe es als größtes Zeichen gegen Gentrifizierung und für eine Förderung von demokratischer Bildung von Studis. Schließlich hätten Schloss 3 und Schloss 4 auch an eine Luxus-Hotel- oder Restaurantkette oder Ähnliches verkauft werden können #nopohlcity 

Clara: Kommt vorbei, bewerbt euch, besucht die Mittwochsgäst*innenvorträge! Es ist wundervoll und wir freuen uns auf euch!

Julia:  Niemand ist perfekt...doch die Stipe gibt mir das Gefühl, dass "perfekt" auch gar nicht das Ziel ist, sonderlich "glücklich".