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Maleen Jagemann und Max Schminke - Tutores

Foto: Sára Csiki

Kontaktdaten

Maleen Jagemann und Max Schminke

Schloss 3-4

35037 Marburg

Hier findet ihr ihre .

Organisationseinheit

Hessische Stipendiatenanstalt - Tutores

Unsere Tutores sind unsere studentischen Vertreter*innen, die verwaltungstechnische Aufgaben für uns erledigen. Sie bereiten die Hausversammlungen vor und halten Kontakt zu den ehemaligen Bewohner*innen. Viele organisatorische Aufgaben, die im Laufe des Semesters anfallen, und auch einige repräsentative Aufgaben gehören zum Amt der Tutores. Unsere Tutores haben keine hausleitende Funktion, denn alle Bewohner*innen haben dasselbe Stimmrecht. Wir wählen unsere Tutores immer für ein Jahr. Maleen und Max sind seit dem 01.04.2021 im Amt.

Interview mit unseren Tutores

Maleen (Pronomen: "Sie/Nin") wohnt seit 4 Semestern im Collegium Philippinum und studiert Rechtswissenschaften im selben Fachsemester. Neben ihrem Amt als Tutorin ist nin seit über einem Jahr Teil des Öffentlichkeitsamtes und war zeitweise auch als Hausmeisterin und Wichtelfestverantwortliche in der Stipe tätig.

Max (Pronomen: ,,Er/Ihm") wohnt seit 5 Semestern im Collegium Philippinum. Er studiert Evangelische Theologie im 6. Semester. Ausgeübt hatte er bereits das Mittwochgastamt und ein Semester das Bibliotheksamt. Mit Maleen war er ebenfalls verantwortlich für das Wichtelfest. Außerdem kümmert er sich um die die Hausfahrt im Wise 21/22.

Was sind eure Aufgaben als Tutores?

Maleen und Max: Wir bilden den organisatorischen Rahmen für das Hausleben, indem wir u.a. die Hausversammlungen vorbereiten, Ansprechpartner:innen und Anlaufstelle für Collegiat:innen, den:die Repentent:in, ehemalige Bewohner:innen, den:die Ephorus:Ephora, Präsentationsstädte, Bewerber:innen und die universitäre Verwaltung sind. In der Verwaltungskommission als auch bei öffentlichen Veranstaltungen nehmen wir zudem eine repräsentative Rolle ein.

Warum habt ihr euch für das Amt aufstellen lassen?

Maleen und Max: Wir wollen in unserem zu Hause etwas bewegen, möglichst viel mitgestalten und etwas erreichen. Als Tutor:in ist man noch einmal in einer besonderen Art und Weise in beinahe allen Prozessen involviert. Uns liegt die Stipe beiden sehr am Herzen. Wir möchten uns für alle Hausbewohner:innen ins Zeug legen, indem wir stets für die Werte unserer basisdemokratischen Hausgemeinschaft einstehen und für einen organisatorischen Rahmen sorgen, indem niemand durch irgendeine Nachlässigkeit eingeschränkt wird.

Was war bisher Dein schönstes oder einprägsamstes Erlebnis im Schloss?

Maleen: Mein erstes Winterfest im Wintersemester 2019/2020. Da war ich in meinem ersten Wohnsemester in der Stipe. Die gemeinsame Organisation hat mir gezeigt, dass ich in einer aufgeschlossenen Gemeinschaft lebe, welches es ermöglicht, beinahe alles zu stemmen. Die anschließende Feier hat mir die Möglichkeit gegeben, mit vielen meiner Mitbewohner:innen ins Gespräch zu kommen und zu realisieren, wie vielseitig die Stipe ist.

Max: Das Krippenspiel im Elisabethenhof im WiSe 20/21 mit dem Schloss-Chor und weiteren Freiwilligen! Wir konnten älteren Menschen eine Freude bereiten, sie vielleicht selbst an die Zeit als junge Menschen erinnern und hoffentlich ihrer Einsamkeit in der Corona-Zeit entgegenwirken. Das war auf jeden Fall das einprägsamste Erlebnis meiner Schlosszeit. Es war eine schöne Aktion vom Schloss aus, durch welche man anderen etwas geben könnte.

Was ist Dein Lieblingsort in der Stipe?

Maleen: Tatsächlich mein eigener Flur. Am langen Esstisch zu sitzen, sei es zum gemeinsamen Essen, Kaffee trinken oder Feiern; es bieten sich immer tolle Gespräche in gemütlicher, einladender Atmosphäre an. Und sollte es Mal zu bunt werden, ist man ganz schnell wieder in den eigenen vier Wänden.

Max: Der Paradiesgarten! Es ist für mich ein Ort der Begegnung mit dem gesamten Schloss und bietet eine wunderbare Aussicht auf Marburg und Umland. Ich freue mich schon auf die neue Garnitur im S3 Garten, meinem zweitliebsten Ort!

Was für eine Erwartung hat sich bei Dir erfüllt, als Du in die Stipe gezogen bist?

Maleen: In einer großen Gemeinschaft zu leben tut mir unfassbar gut. Der Austausch mit so vielen unterschiedlichen Menschen inspiriert mich tagtäglich. Auch durch den stetigen Wechsel von Mitbewohner:innen findet man eigentlich in jedem Semester neue Freund:innen oder tolle Gesprächsthemen. Ich finde es super, dass sich dank unserer Basisdemokratie alle einbringen können und erachte es als großes Privileg, in den HVs einen anderen Blickwinkel auf wichtige Themen zu bekommen.

Max: Die Stipe bietet stets die Möglichkeit, das eigene Hausleben mitzugestalten und Dinge basisdemokratisch zu entscheiden. Man wird nicht von oben herab reagiert sondern hat die Möglichkeit, souverän über die eigene Zukunft zu bestimmen. Auch ist diese Gemeinschaft schlicht und ergreifend wunderbar! Jedes Semester gibt es neue Freizeitaktivitäten und Angebote von Mitbewohner:innen für Mitbewohner:innen. Man sammelt ständig neue Eindrücke.

Eine Fee erfüllt Dir einen Wunsch, was würdest Du in der Stipe gerne ändern?

Maleen: Vielleicht wäre eine Rodel- oder Seilbahn zum Schlossberg keine schlechte Investition. :-)

 Max: Ich würde mir besseres WLAN wünschen.

Danke euch beiden für eure Antworten!

Clara Desch interviewte Maleen Jagemann und Max Schminke.