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Ketzerbach
Herzlich Willkommen

... auf den Seiten des Zentrums für Konfliktforschung. Das Zentrum ist eine zentrale und interdisziplinäre Einrichtung der Philipps-Universität Marburg. Es bietet neben Modulen für verschiedene Bachelor-Studiengänge einen deutschsprachigen Masterstudiengang und in Kooperation mit der University of Kent (Canterbury) einen englischsprachigen Masterstudiengang zur Friedens- und Konfliktforschung an. Forschungsprojekte am Zentrum beschäftigen sich unter anderem mit der Aufarbeitung schwerer Menschenrechtsverletzungen und Prozessen der Friedenskonsolidierung nach massiver Gewalt, mit Intergruppenkonflikten sowie mit der Politik Internationaler Administrationen in Nachkriegsgesellschaften. Aktuelle wissenschaftliche und politische Fragen werden darüber hinaus auch in der Ringvorlesung des Zentrums diskutiert, die jedes Semester stattfindet


Neuigkeiten


Exkursion: Recht, Gerechtigkeit und soziale Konflikte: Aus dem NSU-Prozess lernen?

Maria Ketzmerick und Tareq Sydiq führen zurzeit mit Studierenden eine Exkursion zum NSU-Prozess in München durch.

Das Thema:

Die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds waren nicht, wie es lange dargestellt wurde, Opfer von „milieuspezifischer Gewalt“, sondern von extrem rechtem Hass. Damit stellt sich die Frage: Für wen gilt das Recht auf Gerechtigkeit und Aufklärung von Straftaten? Wer wird zur Verantwortung gezogen, wenn Sicherheitsbehörden, die ihre Bürger eigentlich schützen sollten, rechte Motive nicht in Erwägung ziehen? Welchen sozialen Konflikten wird damit Ausdruck verliehen? Diese Fragen führen nicht zuletzt zur Frage, wie in der deutschen Gesellschaft die eigene koloniale und Nachkriegs-Vergangenheit verhandelt wird und wie das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft gestaltet werden sollte.
In dieser Exkursion nehmen wir diese Deutungskonflikte zum Anlass, um nach den Ursachen für diese unvereinbaren Lesarten zu suchen, und weiten unsere Suche auch nach der Rolle des NSU-Prozesses für die Deutungsgeschichte aus. Was für Verständnisse von Recht und von Staatlichkeit treffen hier aufeinander? Was sind Gerechtigkeitsbegriffe, die hier kollidierten? Und hat der Prozess selbst dazu beigetragen, diese Probleme zu überwinden?


Exkursion NSU 2
 
Exkursion NSU 3
Exkursion NSU 4



Foto 1: Bei Radio Lora                                                                 
Foto 2: Im Gespräch mit Robert Philippsberg vom Kreisjugendring Dachau / CAP München
Foto 3:
Mit dem ehemaligen Erzpriester der griechisch-orthodoxen Gemeinde, Herrn Apostolos Malamoussis

 

 

Unserem Absolvent des Masters Peace and Conflict Studies Michael Siegner wird sowohl der John Burton- als auch der Global Society-Preis für die beste Masterarbeit zugesprochen


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 Wir freuen uns, dass unserem Absolvent des Masters Peace and Conflict Studies Michael Siegner sowohl der John Burton- als auch der Global Society-Preis für die beste Masterarbeit zugesprochen wurde!

 


Die Studierenden Miriam Bach und John Preuss gewinnen den Förderpreis des World University Service (WUS) und der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln


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Wir freuen uns, dass die Studierenden Miriam Bach und John Preuss des Masters Friedens- und Konfliktforschung mit ihrer Masterarbeit „Solizentrum Lübeck. Eine Fallstudie über Widerstand und Solidarität in der Unterstützung von Migration“, den Förderpreis des World University Service (WUS) gewonnen haben!

Gefragt waren Abschlussarbeiten aus dem Jahr 2017, die eines der folgenden Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) Migration, Flucht, Menschenrecht auf Bildung, Globales Lernen oder Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Gegenstand hatten.

Der Preis, der mit € 1.500,- dotiert ist, wurde am 16. November 2018 feierlich in Wiesbaden an der Hochschule RheinMain verliehen.

Alle eingereichten Arbeiten können in einer digitalen Bibliothek unter der Rubrik Förderpreis (www.wusgermany.de) eingesehen werden.

Die Arbeit wurde ebenfalls mit dem Preis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und prämiert Arbeiten, die sich im Kern mit dem Thema Demokratie, beispielsweise Demokratietheorie, Demokratievermittlung, Globalisierung, Medien, Religion oder Wahlsystemen beschäftigen. Weitere Informationen und die Titel der prämierten Abschlussarbeiten finden Sie hier.


Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft  | Bewerbungsfrist  04.12.2018


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Am Zentrum für Konfliktforschung ist zum 01.01.2019 befristet bis 30.04.2019 die drittmittelfinanzierte Stelle (64 Std./Monat) einer studentischen Hilfskraft zu besetzen.

Wir suchen eine studentische Hilfskraft für die Mitarbeit im Forschungsprojekt „Ascribing Individual „Ascribing Individual Responsibility in the Aftermath of Collective Violence and Repression. Interpretations of Criminal Proceedings in Post-Communist Romania”.

Zu den Aufgaben gehören die Zusammenfassung autobiographischer Texte und Bücher in rumänischer Sprache, Rechercheaufträge (z.B. aktueller Stand von Verfahren), die Übersetzung von Interviewausschnitten (Rumänisch-Englisch) sowie die Auswertung des offiziellen Diskurses (u.a. Ausschnitte aus Schulbüchern, offizielle Erklärungen und Berichte, etc.).

Sie finden weitere Informationen hier.

 

Ringvorlesung "Konflikte in Gegenwart und Zukunft" im Wintersemester 2018/2019

rvl-2018-2019

Die Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ wird veranstaltet vom Zentrum für Konfliktforschung und ISEM (Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung). Die Vorlesung findet jeweils Montags um 18.30 Uhr in Raum +1/0010 des Hörsaalgebäudes (Biegenstraße 14, 35037 Marburg) der Philipps-Universität statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie das aktuelle Programm erhalten Sie hier.

Falls durch unsere Referent_innen freigegeben, stellen wir Audioaufzeichnungen, Vortragsfolien, Manuskripte usw. online zur Verfügung. Die Materialien finden sie hier.

 

10. Dezember 2018 | Dr. Anna Wiemann (Hamburg/Düsseldorf)
Wandel in der Zivilgesellschaft Japan? Das Ereignis Fukushima und seine Folgen

 

Zentrumskolloquium im Wintersemester 2018/2019

 
Plakat Zentrumskolloqium 2018/19

Das Forschungskolloquium soll dazu dienen, die Forschung am Zentrum mit konfliktrelevanter Forschung anderer Wissenschaftler_innen  der Philipps-Universität Marburg und darüber hinaus in Dialog zu bringen. Für Vortragende der Uni Marburg besteht das Kolloquium aus zwei Vorträgen mit jeweils 20-25 Minuten. Externe Vortragende erhalten doppelt so viel Zeit. Anschließend steht ausreichend Zeit für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung. Das Kolloquium findet einmal im Monat, jeweils montags um 12 Uhr s.t. in Raum 00/1010 in der Deutschhausstrasse 3 statt.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

 

10.12.2018|  Dr. Louise Moe, Helmut Schmidt Universität Hamburg: Counterinsurgent Warfare and the Decentering of Sovereignity in Somalia.

Das komplette Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen

 


Weitere und ältere Mitteilungen finden Sie unter "Aktuelles".

Zuletzt aktualisiert: 07.12.2018 · Schiftne

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Zentrum für Konfliktforschung

Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24444, Fax +49 6421/28-24528, E-Mail: konflikt@staff.uni-marburg.de

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