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Ketzerbach
Herzlich Willkommen

... auf den Seiten des Zentrums für Konfliktforschung. Das Zentrum ist eine zentrale und interdisziplinäre Einrichtung der Philipps-Universität Marburg. Es bietet neben Modulen für verschiedene Bachelor-Studiengänge einen deutschsprachigen Masterstudiengang und in Kooperation mit der University of Kent (Canterbury) einen englischsprachigen Masterstudiengang zur Friedens- und Konfliktforschung an. Forschungsprojekte am Zentrum beschäftigen sich unter anderem mit der Aufarbeitung schwerer Menschenrechtsverletzungen und Prozessen der Friedenskonsolidierung nach massiver Gewalt, mit Intergruppenkonflikten sowie mit der Politik Internationaler Administrationen in Nachkriegsgesellschaften. Aktuelle wissenschaftliche und politische Fragen werden darüber hinaus auch in der Ringvorlesung des Zentrums diskutiert, die jedes Semester stattfindet


Neuigkeiten

Prof. Matthew Evangelista "Human Rights Norms and Warfare Realities: The Chechen Wars at the European Court", 11 February 2019, 12-2pm

 
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On 11 February 2019, 12-2pm Prof. Matthew Evangelista (Cornell University, NY) will give a talk on:Human Rights Norms and Warfare Realities: The Chechen Wars at the European Court
 
Russia's brutal wars against the separatist republic of Chechnya starting in the mid-1990s entailed untold numbers of war crimes and human rights abuses, including kidnapping, extrajudicial killings, torture, murder, and vast destruction of property and civilian life by aerial bombardment and artillery barrages. Blocked from ursuing justice through the Russian courts or by having the Russian government fulfill its obligations under the Geneva Conventions, Victims instead worked with activists and lawyers to bring cases before the European Court of Human Rights. Starting in 2003, the Court has found against Russia in some 250 cases -- in effect bringing the higher standards of human rights law to the domain of armed conflict, normally regulated (with mixed success) by international humanitarian law ("laws of war"). From a normative standpoint, the Court rulings constitute a major achievement for civilian protections during wartime; they build on earlier precedents in cases against Turkey and the United Kingdom, which not only expand protections for civilians but also extend the espace juridique of the Court's competence beyond Europe to include, for example, British military forces in Iraq. By adding an empirical dimension to the study of these cases, this paper examines the actual consequences of the Court's decisions on the military practices of Russia and other states. The findings suggest that the practicalconsequences of normative progress have been limited and may even entail a kind of backlash that could undermine rotections for civilians in warfare. What looks like progress when viewed through normative lenses has a different shape in the light of empirical research.
 

Newsletter 2018/2 erschienen

 
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In diesem Newsletter berichten wir über verschiedene personelle Änderungen, Veranstaltungen, Auszeichnungen unserer Mitarbeiter_innen und Studierenden sowie Forschung und Lehre.

Den Newsletter finden Sie hier.






Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sabine Kurtenbach am 23. Januar 2019, 19 Uhr

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Frieden – universelles Ziel, empirische Vielfalt

In den Vereinten Nationen oder am Küchentisch ist „Frieden“ als Ziel weitgehend unumstritten. Umfangreiche Debatten gibt es dagegen über das, was Frieden ist, d.h. Definitionen und Konzepte, sowie über die Strategien und Wege, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Die empirische Vielfalt lässt sich zumindest teilweise aus den damit zusammenhängenden Unterschieden erklären. Denn, wer Frieden minimalistisch als die Abwesenheit von Krieg fasst, sieht ein anderes Bild als jemand, der eine strukturell friedensfähige Gesellschaft vor Augen hat. Die wissenschaftliche wie die politische Herausforderung besteht darin, Frieden nicht als Zustand, sondern als Prozess zu konzipieren. Der Weg dorthin muss so gestaltet werden, dass historisch-kulturellen Besonderheiten Rechnung getragen wird, ohne grundlegende universelle Normen im Bereich der Menschenrechte zu relativieren.

23. Januar 2019, 19 Uhr
Vortragssaal des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas
Pilgrimstein 16


Ringvorlesung "Konflikte in Gegenwart und Zukunft" im Wintersemester 2018/2019

rvl-2018-2019

 

Die Ringvorlesung "Konflikte in Gegenwart und Zukunft" wird veranstaltet vom Zentrum für Konfliktforschung und ISEM (Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung). Die Vorlesung findet jeweils Montags um 18.30 Uhr in Raum +1/0010 des Hörsaalgebäudes (Biegenstraße 14, 35037 Marburg) der Philipps-Universität statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie das aktuelle Programm erhalten Sie hier.

Falls durch unsere Referent_innen freigegeben, stellen wir Audioaufzeichnungen, Vortragsfolien, Manuskripte usw. online zur Verfügung. Die Materialien finden sie hier.

 

28. Januar 2019 | Naakow Grant-Hayford (Basel)
Mare Monstrum oder: Wie weiter in der Flüchtlingsfrage?


 

 

Zentrumskolloquium im Wintersemester 2018/2019

 
Plakat Zentrumskolloqium 2018/19

Das Forschungskolloquium soll dazu dienen, die Forschung am Zentrum mit konfliktrelevanter Forschung anderer Wissenschaftler_innen  der Philipps-Universität Marburg und darüber hinaus in Dialog zu bringen. Für Vortragende der Uni Marburg besteht das Kolloquium aus zwei Vorträgen mit jeweils 20-25 Minuten. Externe Vortragende erhalten doppelt so viel Zeit. Anschließend steht ausreichend Zeit für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung. Das Kolloquium findet einmal im Monat, jeweils montags um 12 Uhr s.t. in Raum 00/1010 in der Deutschhausstrasse 3 statt.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!


04.02.2019 | Dr. Julie Bernath, Swisspeace, & Dr. Timothy Williams, Zentrum für Konfliktforschung: Khmer killing Khmer. Genocide conceptions of ethnic minority victims of the Khmer Rouge (English)

Das komplette Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen

 


Weitere und ältere Mitteilungen finden Sie unter "Aktuelles".

Zuletzt aktualisiert: 16.01.2019 · Schiftne

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Art des Termins:

14.01.2019
18:30 Allmende Holzhausen: Pflegenutzend schreiten wir voran. Fragen an regionale Lebensstile
23.01.2019
19:00 Antrittsvorlesung Prof. Dr. Kurtenbach: Frieden – universelles Ziel, empirische Vielfalt
 
 
 
Zentrum für Konfliktforschung

Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24444, Fax +49 6421/28-24528, E-Mail: konflikt@staff.uni-marburg.de

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