Prof.apl. Dr. phil. habil. Christa M. Heilmann (* 1946)
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Akademischer Werdegang
| Wiss. Stationen 1965-1970 |
Studium an der Martin-Luther-Universität Halle (Diplom-Sprechwissenschaftlerin) |
| 1970-1972 | Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle (Fach
Rhetorik) |
| 1973-1975 | Oberassistentin an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torun
(Polen) |
| 1976-1982 | Lehrerin im Hochschuldienst an der damaligen Karl-Marx-Universität
Leipzig (Rhetorik, Phonetik) |
| 1982-1984 | Habilitationsstipendiatin an der Martin-Luther-Universität
Halle |
| seit 1990 |
Philipps-Universität Marbur |
| Qualifikationsschriften Promotion (1972) |
"Programmiertes Lehrmaterial für die Ausbildung künftiger Deutschlehrer im Fach Rhetorischer Kommunikation", unveröff. Masch.-Schr. |
| Habilitation (2002) |
"Interventionen im Gespräch. Neue Ansätze in der
Sprechwissenschaft." Tübingen. Niemeyer. |
Forschungs- und Lehrprofil
| Mein Forschungsprofil berührt das Gelingen und Misslingen der
Prozesse mündlicher Kommunikation. Der Fokus liegt dabei besonders auf
genderbezogenen Aspekten des Gesprächsverhaltens und auf dem Einfluss
von Stimme und Körperausdruck auf die Wirkung von Gesprochenem. Mein Lehrprofil bezieht sich auf die mündliche Kommunikation in allen Facetten ihrer Ausprägung. Besonders wichtig ist mir die reflektierte Analyse des eigenen Sprechverhaltens, um lernen zu können, situational, institutionell und persönlichkeitsbezogen adäquat und intentional kommunizieren zu können. |
Wichtigste Veröffentlichungen
| 2002: Interventionen im Gespräch. Neue Ansätze der
Sprechwissenschaft. Tübingen: Niemeyer. (Reihe Linguistische Arbeiten Bd. 459) 2004: Das Konzept Körper in der Rhetorik aus semiotischer Sicht. In: Jäger, Ludwig (Hrsg.): Rhetorik und Figuration. Reihe DFG-Symposien. Metzler: Stuttgart . S. 267-282. 2006: SynchronEmotion . In: Jahrbuch DaF 31(2005): Die Stimme. Konkretisation ihrer Fremdheit, S. 158-183. (gemeinsam mit Angelika Braun). |
Fragen an Christa Heilmann
Sprache ist ...
... ein wunderbares Verständigungsmittel.
Noam Chomsky ist ...
... strukturelle Klarheit
Auf eine einsame Insel würde ich folgende drei Dinge mitnehmen:
1. MP3-Player mit mir wichtiger Musik und ganz vielen Hörbüchern + ganz vielen Akkus
2. mein Fahrrad
3. ein umfassendes Lexikon
Mein Lieblingsroman:
Während des Studiums der „Steppenwolf“ von Hermann Hesse, als ausreisewillige DDR-Bewohnerin „Kassandra“ von Christa Wolf, heute „Im Schatten des Windes“ von Ruiz Zafon
Das wäre ich geworden, wenn es mich nicht an die Uni verschlagen hätte:
Ohne Abitur Schriftsetzerin, mit Abitur und Studium freiberufliche Rhetoriktrainerin
Meine Frage an Ferdinand de Saussure:
Ob er die heutige Weiterentwicklung aus seinem Konzept heraus akzeptieren würde.
Ich lehre in der Sprech(!)wissenschaft, weil...
...ich der Faszination des Miteinander-Sprechens erliege.
Dieses Seminar wollte ich schon immer mal halten:
Redeanalyse einer akustischen Version einer Rede von Aristoteles oder Quintilian
Außer in Marburg wäre ich gerne an folgendem Ort der Erde beschäftigt:
auf der griechischen Insel Chios.
Wenn ich noch einmal studieren könnte, würde ich...
... immer wieder Sprechwissenschaft wählen!
Außer Lehre und Forschung gehört meine Leidenschaft...
...dem Radfahren
...dem Bergwandern
...dem Papierschöpfen

