Prof. Dr. Jürgen Erich Schmidt (* 1954)
| Zur Homepage |
Akademischer Werdegang
| Wiss. Stationen: 1975-1980 |
Studium der Germanistik, Politikwissenschaft, Theologie und Pädagogik in Mainz |
| 1980-1994 | Assistent und Hochschuldozent an der Universität Mainz |
| 1995-1999 | C4-Professor für germanistische Linguistik an der Universität Greifswald |
| seit 2000 |
Sprachatlasdirektor an der Philipps-Universität Marburg |
| Qualifikationsschriften: Examensarbeit (1982) |
Desinteresse am Religionsunterricht? Ein Test zur Messung der religiösen Ansprechbarkeit von Schülern. |
| Dissertation (1986) |
Die mittelfränkischen Tonakzente (Rheinische Akzentuierung) |
| Habilitation (1993) |
Die deutsche Substantivgruppe und die Attribuierungskomplikation. |
Forschungs- und Lehrprofil
|
Wichtigste Veröffentlichungen
|
Fragen an Jürgen Erich Schmidt
Sprache ist ...
... im Moment wahrscheinlich der spannendste Forschungsgegenstand
überhaupt.
Noam Chomsky ist ...
... ein äußerst anregender Kopf, der mit seiner methodischen Naivität
die Linguistik auf ihren Weg zu einer exakten Wissenschaft aber um
Jahrzehnte zurückgeworfen hat.
Auf eine einsame Insel würde ich folgende drei Dinge
mitnehmen:
Kommt drauf an: Liegt die Insel im hohen Norden oder tiefen Süden, dann
wären warme Stiefel, Winterzelt und Jagdausrüstung nicht schlecht, wenn
sie dort liegt, wo die Kokosnüsse von den Palmen fallen, vielleicht
eine Machete, eine wasserdichte Bibliothek mit spannenden Romanen und
eine Schnorchelbrille.
Mein Lieblingsroman:
Josef und seine Brüder
Das wäre ich geworden, wenn es mich nicht an die Uni verschlagen
hätte:
Kapitän
Meine Frage an Ferdinand de Saussure:
Warum um Teufels Willen soll die diachronische Sprachwissenschaft nur
isolierte Einzelphänomene behandeln dürfen?
Ich lehre in der Sprachwissenschaft, weil ich ...
... die Forschung für das letzte wirklich lohnende Abenteuer halte und
es Riesenspaß macht, die Studierenden auf die Entdeckungsreisen
mitzunehmen.
Dieses Seminar wollte ich schon immer mal halten:
Ich halte meine Lieblingsseminare schon seit ich in Marburg bin:
„Lernwerkstatt Sprachatlas“, „Unbekannte Welt der Prosodie“,
Sprachdynamik“.
Außer in Marburg wäre ich gerne an folgendem Ort der Erde
beschäftigt:
Toll wäre Sommer in Greifswald, Winter in Marburg.
Wenn ich noch einmal studieren könnte, würde ich ...
... wahrscheinlich wieder dieselben Fächer studieren, manchmal
liebäugele ich auch mit Ozeanographie.
Außer Lehre und Forschung gehört meine Leidenschaft ...
... dem Segeln mit Traditionsschiffen.

