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B.A.-Nebenfach "Die Antike in Europa"

Die Antike in Europa

Das Studienkonzept "Die Antike in Europa" zieht die Konsequenzen aus einer Einsicht, die zwar bis heute im allgemeinen Bewusstsein vorhanden ist, die aber in der gegenwärtigen Bildungspraxis zunehmend in Vergessenheit gerät: Die kulturelle Identität unseres gegenwärtigen Europas ist ohne die griechische und römische Antike nicht zu verstehen. Europa ist keine Erfindung kurzfristiger Kalküle moderner Ökonomen oder ein Produkt politischer Zwänge im Zeitalter der Globalisierung, sondern Europa sind die Traditionen in Philosophie, Religion, Wissenschaft, Kunst und Literatur, die unser Selbstverständnis als Europäer prägen und die Ressourcen bilden, aus denen eine europäische Zukunft gestaltet werden kann. Die Ursprünge aller dieser Quellen gegenwärtiger und zukünftiger Identität liegen in der Antike.

Doch Europa beginnt nicht nur in und mit der Antike, sondern die gesamte abendländische, europäische Kultur hat sich in immer neuer Auseinandersetzung mit der Antike gebildet. Modernität wurde immer in Orientierung an der Antike definiert, manchmal, indem man sie zum Vorbild nahm, manchmal, indem man sich gegen sie abgrenzte. Europäer sein und werden, d.h. uns selbst kennen, können wir nur, wenn wir ein Wissen von dieser ‚ersten’ Antike und diesen Antiken, die das Vorbild oder Gegenbild des jeweils Modernen sind, haben.

In den Nebenfachmodulen "Die Antike in Europa" wird das kanonische Wissen, das einen Grundpfeiler europäischer Identität bildet, vermittelt. Unterrichtet werden die großen Philosophenschulen der Antike und ihre Nachwirkung in der christlichen Spätantike, im Mittelalter und in der Neuzeit: in Erkenntnistheorie, Ästhetik, Ethik und Politik; die großen Werke und Gattungen der antiken Literatur und ihr prägender Einfluss auf die Entwicklung der neueren Literatur, außerdem die Wissenschafts- und Bildungstradition der Antike, das antike Geschichtsverständnis und politische Theorien und vieles mehr - kurz: unterrichtet wird ein Kanon europäischer Bildung.

Latein- und Griechischkenntnisse werden in diesen Modulen nicht vorausgesetzt.

Die Module bilden deshalb eine ideale Ergänzung als Importmodule, Nebenfach, zweiter Schwerpunkt etc. zu anderen B.A.- und M.A.-Studiengängen wie Moderne Sprachen und Literaturen (Germanistik, Romanistik, Anglistik), Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Gesellschaftswissenschaften, Theologie u.a.


Kontakt

Dr. Brigitte Kappl
WR 05 D05
e-mail: kapplATstaff.uni-marburg.de

Zuletzt aktualisiert: 02.07.2012 · Dieteric

 
 
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Tel. +49 6421/28-24753, Fax +49 6421/28-24850, E-Mail: klass.phil@staff.uni-marburg.de

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