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Herzlich willkommen am Fachgebiet Klassische Philologie!

Wir forschen und lehren zu den Sprachen, Literaturen und Kulturen der griechisch-römischen Antike und ihrer Rezeption. Dabei leitet uns das Bewusstsein von der  Bedeutung, die die Antike für uns heute noch immer hat, nicht nur im sprachlichen und literarischen Bereich, sondern etwa auch in wissenschaftlichen Denktraditionen und politischen Konzepten. Denn „das wichtigste Erbe der Antike sind die Fragen, die sie sich und indirekt uns gestellt hat. Viele von ihnen sind ja bis heute noch nicht beantwortet worden“ (der Althistoriker Christian Meier im Interview mit Jürgen Kaube und Simon Strauß, FAZ 16.2.2019, S. 13).

Das Fachgebiet Klassische Philologie vereint die Fächer Gräzistik (Griechisch) und Latinistik (Latein).  Beide Disziplinen sind an der Marburger Universität seit ihrer Gründung beheimatet (siehe Geschichte) und sind eng miteinander verzahnt. Im Staatsexamen und in manchen B.A.-Studiengängen sind Griechisch und Latein als Studienfächer getrennt, im Masterstudiengang sind sie verbunden zum ‚Master Klassische Philologie‘ (siehe ‚Studium‘). Unser Team aus Forschenden und Lehrenden vertritt ein breites Spektrum an Forschungsschwerpunkten in der Antike und der Antikenrezeption (siehe Gräzistik/Forschung und Latinistik/Forschung). Wir verfügen auch über eine eigene Fachdidaktik für Griechisch und Latein. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an Unterrichtsthemen. Bereichert wird unser Programm durch Gastvorträge und Tagungen. Neben tradierten Inhalten und Methoden probieren wir Neues. Dafür ist die enge Kooperation von Lehrenden und Studierenden ausschlaggebend. Eine eigene Fachschaft der Klassischen Philologie vertritt das Interesse der Studierenden im Fachbereich und an der Universität (siehe Fachschaft).

Mit den altertumswissenschaftlichen Nachbarfächern sind wir durch die  Zusammenarbeit im ‚Marburger Centrum Antike Welt‘ (siehe dort) verbunden. Mit den neuphilologischen Nachbardisziplinen sowie mit der Philosophie bestehen enge Kooperationsbeziehungen, die auch in gemeinsamen Studiengängen (siehe Studium) ihren Niederschlag finden.

Durch die gute Relation von Lehrenden und Studierenden ist es uns möglich, die Studierenden individuell zu betreuen und zu fördern. Auch tragen wir dem Interesse Studierender an Berufsperspektiven Rechnung durch Informationen über mögliche Arbeitsfelder und Hilfe bei der Suche nach Praktika. Mit den Schulen und dem die Interessen der altsprachlichen Lehrer und Lehrerinnen vertretenden DAV (Deutscher Altphilologenverband) Hessen besteht eine enge Zusammenarbeit.

Wir pflegen zahlreiche internationale Beziehungen, vor allem zu Universitäten in Frankreich, Italien, England, den USA, Schweden sowie den Ländern des Baltikums (siehe Internationalität). Daran partizipieren auch die Studierenden, unter anderem dadurch dass ihnen die Erasmus-Programme (siehe International Office) Studiensemester im Ausland ermöglichen und sie durch Gastvorträge und Tagungen schon früh Kontakte knüpfen können.

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