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Anwendung und Zeitspanne der Datierungsmethode



Mit Optisch Stimulierter Lumineszenz (OSL) können äolische Lockersedimente wie beispielsweise Löss und Dünensande datiert werden.

Weiterentwicklungen in den letzten Jahren belegen die Anwendung der Datierungsmethode auch auf fluviale, marine, lakustrine und glazifluviale Sedimente sowie auf Kolluvien oder Tsunami-Ablagerungen.

Die von der Datierungsmethode abgedeckte Zeitspanne liegt bei wenigen Jahren bis etwa 350.000 Jahren, in Abhängigkeit von der Dosisleistung. Mit Optisch Stimulierter Lumineszenz können damit Ablagerungen datiert werden, die über die zeitliche Begrenzung der Radiokohlenstoff-Datierung hinausgehen. Ein weiterer Vorteil der optischen Datierung ist, dass das benötigte Probenmaterial (Quarze und Feldspäte der Korngröße bis 250 μm) fast immer verfügbar ist.

Laufende Projekte am Fachbereich Geographie beschäftigen sich mit geomorphologischen und geoarchäologischen Aspekten zur Landschaftsgenese im Marburger Raum, Wendland, Thailand und Saudi Arabien.

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Zuletzt aktualisiert: 29.10.2009 · klasenn

 
 
 
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