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14.07.2009

Einheimische Sammler: Hartmut Weiershäuser aus Marburg

1. Mai bis 31. August 2009

 

Mineralogisches Museum setzt Ausstellungsfolge fort

 

Einheimische Sammler
Hartmut Weiershäuser vor der Vitrine im ersten Saal mit seinen Sammelstücken. Rechts: Prof. Masberg, der Leiter des Mineralogischen Museums

Das Mineralogische Museum der Philipps Universität Marburg setzt seinen Ausstellungszyklus „Mineralogische Schätze von Sammlern des heimischen Raumes“ fort. Im Anschluss an die bis April diesen Jahres gezeigte Sammlung des Ehepaars Helene und Karl Busch aus Goßfelden folgt nun eine Ausstellung ausgewählter Stücke des Marburger Sammlers Hartmut Weiershäuser.

Seit etwa 40 Jahren durchstreift Hartmut Weiershäuser die Steinbrüche und das Gelände ehemaliger Bergbaugebiete  im Landkreis und den angrenzenden Gebieten auf der Suche nach seltenen und vor allem schönen Mineralien. „Die Bergung schöner Mineralstufen,“ so Weiershäuser „wird zunehmend seltener, weil der automatisierte Abbau im Steinbruch keine Rücksicht auf etwaige Mineralstufen nimmt.“ So durchsucht er an den Wochenenden bei ruhendem Betrieb die frisch abgesprengten Gesteinsmengen nach seinen Schätzen und bewahrt sie somit vor der Zerstörung durch die Schottermühlen.

Eine Auswahl seiner Sammlung kann man bis Mitte August in einer Vitrine im Mineralogischen Museum am Firmaneiplatz bewundern. Die etwa 13 verschiedenen Mineralien, Calcite in den verschiedensten Farben, Axenite, Markasite und Datolith, um nur die wichtigsten davon zu nennen, stammen aus den Diabasbrüchen von Steinperf und Hartenrot im Landkreis sowie aus Silbach und Hildfeld bei Winterberg im Hochsauerland. „Private Sammler“, so Museumsdirektor Prof Masberg, „verfügen teilweise über qualitativ hochwertige und wissenschaftlich bedeutungsvolle Sammlerstücke, so dass wir uns freuen, diese zeitweise der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können“.

Zuletzt aktualisiert: 14.07.2009 · Peter Masberg

 
 
 
Fb. 19 - Geographie

Mineralogisches Museum der Philipps-Universität, Firmaneiplatz, D-35032 Marburg
Tel. 06421 28-22244, Fax 06421 28-27077, E-Mail: minmus@staff.uni-marburg.de

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