Strukturierte Promotionsprogramme der Philipps-Universität Marburg
Die Philipps-Universität Marburg fördert im Rahmen der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung die Einrichtung von Strukturierten Promotionsprogrammen, die jeweils mit insgesamt Euro 20.000 finanziell gefördert werden. Ziel ist es, die Doktorandenausbildung modellhaft zu strukturieren und die Promotionsphase dadurch effizienter zu gestalten. Die Strukturierten Promotionsprogramme sollen als finanzieller Anschub und als Erprobungsraum für später zu beantragende Graduiertenkollegs oder Graduiertenschulen verstanden werden.
Seit 2009 konnten bereits insgesamt 12 Strukturierte Promotionsprogramme gefördert werden:
Strukturierte Promotionsprogramme 2009
Strukturierte Promotionsprogramme 2010
Strukturierte Promotionsprogramme 2011
Strukturierte Promotionsprogramme stellen für Promovierende und Lehrende einen Mehrwert dar:
Vorteile für Promovierende
Strukturierung der Promotionsphase mit transparentem Verfahren und zielgerechtem Zeitrahmen
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Strukturierung der Promotionsphase mit transparentem Verfahren und zielgerichtetem Zeitrahmen
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individuelle Betreuungsvereinbarungen mit den Betreuer/innen unter Wahrung der Chancengleichheit
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Unterstützung der bereits bestehenden oder neu angestoßenen Arbeitsgruppenstruktur
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fachspezifische Weiterbildung und kontinuierlicher Informationsaustausch durch die Zusammenarbeit von Promovierenden
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Entwicklung außerfachlicher Schlüsselkompetenzen
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Intensivierung der nationalen und internationalen Vernetzung mit dem Ziel der Mobilitätssteigerung; Wissens- und Technologietransfer und Forschungskooperationen
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Vorteile bei der Bewerbung um Promotionsstipendien der Wissenschaftsförderinstitutionen
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frühzeitige und systematische Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler/innen für eine weiterführende akademische Karriere, z. B. über eine Juniorprofessur, Nachwuchsgruppenleitung, etc.
Vorteile für Lehrende
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Qualitätssteigerung der Promotionen
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intensive interdisziplinäre Vernetzung mit Kolleg/innen und Doktorand/innen im Forschungsverbund
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Integration der Strukturierten Promotionsprogramme in bereits an der Philipps-Universität Marburg bestehende Forschungsverbünde
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Anschubfinanzierung und Erprobungsraum für Förderanträge wie z.B. Graduiertenkollegs (DFG)
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infrastrukturelle Unterstützung durch die in MARA angesiedelten Serviceinstitutionen: Graduiertenzentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften, das Graduiertenzentrum für Lebens- und Naturwissenschaften, das Hochschuldidaktische Netzwerk (HDM) und das Career Development Program
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organisatorische Unterstützung durch das MARA-Team
Dr. Katja Heitmann
Biegenstr. 10
35032 Marburg
T. +49 (0) 6421 28-26213
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