Aus dem Hausleben des Collegium Philippinum
Wir sind selbstverwaltet Einmal wöchentlich ist
Hausversammlung. In den Sitzungen werden
Sachentscheidungen bezüglich des alltäglichen Zusammenlebens im Haus
getroffen, z.B. zur Gestaltung dieser Homepage, zur Organisation von
Festen, zu Bücheranschaffungen. Die Hausversammlung hat zudem die
Möglichkeit, der Verwaltungskommission Neueinzüge und Anwärter auf ein
Stipendium (Büchergeld und Freitisch beim Mittagessen)
vorzuschlagen. Dies alles bringt zum Ausdruck, worum es bei uns geht:
Dass wir selbstverwaltet sind und uns um alles Wichtige selbst kümmern
dürfen und müssen.
Uns bieten sich außergewöhnliche Studienbedingungen
Studierende aller Fachbereiche leben hier miteinander. Da bleibt
interdisziplinärer Austausch nicht aus: Verschiedene
AG's bieten die Möglichkeit, sich näher mit bestimmten
Themen auseinander zu setzen. Außerdem referiert jeden Mittwoch ein
Mittwochsgast (z.B. Theologin, Konkursverwalter,
Mitglieder des Europaparlaments...) über ein besonderes Thema; danach
gibt es Gelegenheit zu Fragen und Diskussionen. In unserer kleinen
Bibliothek kann man das eine oder andere Buch finden,
das in der UB schon seit Wochen verliehen ist. Ein anderes Highlight
ist das gemeinsame
Mittagessen, das eine Köchin
wochentags (für 2,50 € pro Person), zubereitet. Gäste sind bei
vorheriger Anmeldung immer willkommen.
Wir können Feiern
Wir Veranstalten mehrere Feiern im Jahr, bei denen wir mit Freunden
schöne Abende verbringen. Außerdem gibt es viele Aktionen, bei denen
wir zusammen grillen, spielen und vieles mehr. Natürlich sind wir auch
jedes Jahr beim Sport-Dies dabei und vertreten das Schloss in
mindestens einer Disziplin (meist Fußball, aber auch Volleyball, oder
andere Sportarten). Ein weiters tolles Angebot sind die von Bewohnern
organisierten regelmäßigen
Hausfahrten: Ziele waren in
letzter Zeit u.a. Venedig, China und Norwegen.
Wir haben Geschichte
Der Namensgeber unserer Universität,
Landgraf Philipp von
Hessen, gründete 1529 (also zwei Jahre nach Gründung der
Universität) die Hessische Stipendiatenanstalt. Damit wollte er
begabten, aber mittellosen Landeskindern eine universitäre Ausbildung
ermöglichen. Anfänglich im Marburger Kugelhaus untergebracht befindet
sich das Wohnheim der Stipendiatenanstalt seit 1946 in drei
Gebäudetrakten des
Landgrafenschlosses: in der
ehemaligen Schmiede, im Marstallgebäude und im Zeughaus.