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Abschlussarbeiten
Sie können Abschlussarbeiten in den Projekten unserer Abteilung schreiben. Pro Semester kann aber nur eine sehr begrenzte Anzahl solcher Arbeiten angenommen werden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an paeda@staff.uni-marburg.de. Bitte fügen Sie Ihrer Anfrage ein Schreiben bei, in dem Sie Ihre Interessensgebiete, Ihre Motivation für den gewählten Themenbereich sowie Ihre bevorzugte Dozentin oder Ihren bevorzugten Dozenten darlegen. Teilen Sie uns zudem mit, welche zusätzlichen Fähigkeiten oder Erfahrungen Sie mitbringen. Rückmeldungen erfolgen jeweils in der ersten Woche jedes Monats. Bitte berücksichtigen Sie dies in Ihrer zeitlichen Planung.
Da viele unserer Projekte in Kooperation mit Schulen durchgeführt werden, freuen wir uns besonders über Personen, die bereits über eigene Kontakte zu Schulen verfügen.
Aktuelle Projekte
Auf dieser Seite finden Sie zudem alle aktuellen Projekte, für die momentan Abschlussarbeiten ausgeschrieben sind. Für diese Projekte bewerben Sie sich bitte direkt bei der betreuenden Person.
Ausschreibung Abschlussarbeit 2026
Resilienzförderung in der Schule – ein narratives Review zur Entwicklung eines theoretisch fundierten schulischen Resilienzmodells
Hintergrund
Die Förderung von Resilienz und psychischer Gesundheit von Schüler*innen stellt eine zentrale Herausforderung für Schulen dar. Zwar existiert eine Vielzahl theoretischer Ansätze, Modelle und einzelner Förderprogramme; jedoch fehlt es häufig an einer integrativen, gut begründeten Zusammenführung dieser Ansätze, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch für die schulische Praxis anschlussfähig ist. Insbesondere besteht Bedarf an konzeptionellen Arbeiten, die zentrale psychologische Konstrukte systematisch bündeln und in einen schulischen Entwicklungsrahmen einordnen.
Ziel der Bachelorarbeit
Ziel der Bachelorarbeit ist es, im Rahmen eines narrativen Reviews zentrale theoretische Ansätze, Modelle und empirische Befunde zur Resilienzförderung im schulischen Kontext zusammenzuführen. Auf dieser Basis soll ein konzeptionelles Modell zur schulischen Resilienzförderung entwickelt werden, das alters- bzw. jahrgangsstufenspezifische Schwerpunkte berücksichtigt und konkrete Ansatzpunkte für die schulische Praxis sichtbar macht.
Methodisches Vorgehen
Die Arbeit ist als narratives Review angelegt. Dies umfasst insbesondere:
- eine strukturierte, aber nicht formal-systematische Literaturrecherche,
- die inhaltliche Synthese zentraler theoretischer Modelle, Konstrukte und Konzepte zur Resilienzförderung,
- eine begründete Auswahl und Einordnung relevanter Konstrukte für den schulischen Kontext.
Eine eigene empirische Datenerhebung ist nicht vorgesehen.
Zentrale Fragestellungen
- Welche theoretischen Modelle und Konzepte der Resilienzförderung im schulischen Kontext finden sich in der aktuellen Literatur?
- Welche psychologischen Konstrukte erweisen sich über verschiedene Ansätze hinweg als zentral für die Resilienz in der Schule?
- Wie lassen sich diese Konstrukte in einem integrativen, schulbezogenen Resilienzmodell zusammenführen?
- Welche Schwerpunkte der Resilienzförderung sind für unterschiedliche Jahrgangsstufen theoretisch sinnvoll?
- Welche bestehenden, validierten Fragebögen eignen sich zur Erfassung dieser Konstrukte im schulischen Kontext?
Inhaltliche Schwerpunkte
- Begriffliche und theoretische Einordnung von Resilienz im Kindes- und Jugendalter
- Darstellung und Vergleich ausgewählter Resilienzmodelle und schulischer Präventionsansätze
- Theoretische Herleitung eines integrierten schulischen Resilienzmodells
- Ableitung altersdifferenzierter Förderbereiche
- Überblick über geeignete Messinstrumente zur Evaluation von Resilienz und verwandten Konstrukten in Schulen
Voraussetzungen
- Interesse an pädagogisch-psychologischen Fragestellungen und schulischer Entwicklung
- Bereitschaft zur intensiven Literaturarbeit und theoretischen Reflexion
- Sorgfältige, strukturierte Arbeitsweise
Mehrwert der Arbeit
Die Bachelorarbeit ermöglicht:
- eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen und gesellschaftlich relevanten Thema,
- das Erlernen und Anwenden der Methode des narrativen Reviews,
- die Entwicklung eines eigenständigen theoretischen Modells mit hoher Praxisrelevanz für die Schule.
Betreuung und Rahmen
Die Arbeit wird eng betreut. Regelmäßige Treffen und Feedback zum Exposé sowie zu Teilen der Arbeit sind vorgesehen. Eigene Schwerpunktsetzungen innerhalb des Rahmens eines narrativen Reviews sind ausdrücklich erwünscht.
Die Bachelorarbeit sollte bis zum Ende des Sommersemesters 2026 fertiggestellt werden.
Erstbetreuung: Dora E. Burbank
Bei Interesse bitte bis 28. Februar 2026 mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf (freiwillig) melden: dora.burbank@uni-marburg.de