02.05.2022 CfP Studientage für Fotografie 2022: "Medienbeziehungen der Fotografie" / "Media Relations of Photography"

Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende und Post-Docs am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg (DDK), 19.-23. Juli 2022

Ausschnitt des Plakats der Studientage für Fotografie 2022
Fotos: Tobias Zielony. Design: www.sans serif.de

Im Zentrum der fünftägigen Veranstaltung stehen die Reflexionsverhältnisse aber auch die Wechselwirkungen – beispielsweise im Sinne eines Informationsaustauschs –, wie sie zwischen Fotografie und anderen Medien stattfinden: Die Medien kommen ineinander vor, verweisen aufeinander, kritisieren und konturieren einander; sie werden kombiniert und treten miteinander in Beziehungen. Ebensolche Relationen wurden bereits gelegentlich zwischen der Fotografie und den ‚Künsten‘ (Malerei und Literatur) untersucht. Die „Studientage“ 2021 widmen sich dem erweiterten Bereich der „Medienbeziehungen der Fotografie“ beispielsweise im Fotobuch, Fotoroman, im Theater, Fernsehen und im Speziellen auch in Werbung und Internet aus zeitgenössischer und zugleich historisch informierter Perspektive, um Kontinuitäten und Brüche in den Themengebieten herauszuarbeiten. Die Forschungsfelder des Jahresthemas rekrutieren sich dabei – neben der Fotografie- beziehungsweise Kunstgeschichte – unter anderem aus der Medienwissenschaft, der Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaften, wie der Publizistik.

 Mit:

  • Patrizia Di Bello (Birkbeck, University of London, Department of History of Art)
  • Stefanie Diekmann (Universität Hildesheim, Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur)
  • Bertram Kaschek (Staatsgalerie Stuttgart, Kurator für Deutsche und Niederländische Kunst vor 1800)
  • Hubert Locher (Philipps-Universität Marburg, Kunstgeschichtliches Institut/DDK)
  • Jens Ruchatz (Philipps-Universität Marburg, Institut für Medienwissenschaft)
  • Andrés Mario Zervigón (Rutgers University, School of Arts and Sciences) und
  • Tobias Zielony

Zur Bewerbung aufgefordert sind Promovierende und Post-Docs aller Disziplinen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Bewerbungen mit einem Exposé (max. 3 000 Zeichen) und CV werden bis 15. Mai 2022 erbeten an <>. Das Stipendium umfasst Vorbereitungsmaterialien, Übernachtungen und einen Reisekostenzuschuss.

Weiterführende Informationen

Download Plakat (4,4 MB)

Gefördert von der VolkswagenStiftung

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

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