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Handschriftlicher Bestand

Neben der Bildsammlung bildet der umfangreiche Bestand an Handschriften eine weitere Säule von Reinhart Kosellecks Bildnachlass im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte. Hierzu zählen klassische Handschriften und Korrespondenzen, aber auch Dokumente und Schriftmaterialien verschiedenster Herkunft sowie 32 Diakästen mit Bildmaterialien, die Koselleck für seine Vorträge nutzte. Entsprechend seiner Provenienz ist dieser Bestand in zwei Bereiche aufgeteilt: erstens in den Teil aus Kosellecks Privathaus, der die Grundlage für seine eigenen Forschungen sowie Publikationsvorhaben war und daher die meisten Bearbeitungsspuren trägt, und zweitens in den Teil aus Kosellecks universitärem Arbeitszimmer in der Bielefelder Universität, der Materialien aus universitären Forschungs- und Veranstaltungszusammenhängen beinhaltet, die Koselleck für seine persönlichen Forschungen und die Arbeit mit seiner eigenen Bildsammlung nur gelegentlich hinzuzog.

Der Bestand aus dem Privathaus umfasst 52 grüne Archivkästen mit 382 Mappen, die in einem Findbuch im pdf-Format verzeichnet sind. Überliefert wurde der Bestand in Ordnern und einzelnen Mappen, die nach verschiedenen Themengebieten klassifiziert waren. Die vorgegebene Ordnung wurde beim Erstellen des Findbuches beibehalten. Ebenso wurde die Titelansetzung von Koselleck als Bestandsbildner übernommen. Der Bestand wurde im Rahmen der Erschließung in vier sachliche Schwerpunkte aufgeteilt, deren Reihenfolge sich auch aus der Aufstellung in Kosellecks Wohnhaus ergab: 1.) „Totenkult-Thematik, 2.) „Reiter-Thematik“, 3.) Seminararbeiten, Dissertationen Anderer, 4.) Materialsammlungen zu verschiedenen Themen. Neben diesen Materialsammlungen, die Koselleck als Grundlage für allgemeine Forschungen und für seine Publikationsvorhaben dienten, handelt es sich dabei um Material zu Vorträgen, Publikationen, wissenschaftlichen Veranstaltungen und zu wenigen universitären Seminaren. Eine gesonderte Korrespondenzablage lag bei Übernahme nicht vor; bestehende Korrespondenz wurde im vorgefundenen Zusammenhang belassen.

Zum Findbuch „Handschriftlicher Bestand aus dem Bildnachlass Reinhart Koselleck“ (aus dem Bielefelder Privathaus von Reinhart Koselleck)

Der Bestand aus dem universitären Arbeitszimmer in der Bielefelder Universität umfasst 57 schmalere graue Archivkästen mit 178 Mappen. Überliefert wurde der Bestand ebenfalls in Ordnern, die nach verschiedenen Themengebieten klassifiziert waren. Außerdem lag bei Übernahme ein Findbuch zu diesem Bestand vor, das Mitarbeiter der Universität erstellt hatten und das als Grundlage beim Erstellen des hier nun einsehbaren Findbuches diente. Vor Übernahme noch nicht vergebene Buchstaben zur Klassifizierung wurden zur einfacheren Handhabung benutzt. Ebenso wurde die Titelansetzung vom Bestandsbildner übernommen. Teil dieses Bestandes ist eine umfangreiche alphabetische Korrespondenzablage.

Zum „Findbuch Handschriftlicher Bestand aus dem Bildnachlass Reinhart Koselleck“ (aus den Räumen der Bielefelder Universität)

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