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Peter-Becker-Preis 2004

Der Peter-Becker-Preis wurde 2004 zum ersten Mal verliehen. Die Übergabe des Preises fand anlässlich der Feier zur Eröffnung des MA Studiengangs Friedens- und Konfliktforschung statt. Die ersten Preisträger waren Dr. Ulrich Schneckener, Dr. Simon Mason und Dr. Yakob Arsano.

Der Politikwissenschaftler Dr. Ulrich Schneckener erhielt die Auszeichnung für sein 2002 erschienenes Buch "Auswege aus dem Bürgerkrieg", in dem er sich mit vergangenen und aktuellen ethnischen Konflikten in Europa auseinandersetzt. Schneckener stellt mögliche Lösungsmodelle vor und diskutiert ihre Anwendbarkeit auf die jeweiligen Konflikte. Gerade der Praxisbezug in der Arbeit Schneckeners hat die Jury beeindruckt. Zum Zeitpunkt der Auszeichnung arbeitete Dr. Ulrich Schneckener bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Den Nachwuchspreis erhielten der Dr. Simon Mason (heute an der ETH Zurich) und Dr. Yacob Arsano (Universität Addis Abeba, Äthiopien), die in einer Forschungsarbeit am Beispiel der Wasserverteilungsprobleme am oberen Nil praktische Vorschläge zur Konfliktregelung vorstellen.

Bericht Oberhessische Presse | Bericht in Uni-Journal

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