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Peter-Becker-Preis 2006

Der Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung 2006 der Philipps-Universität Marburg wird Prof. Dr. Herbert Wulf zuerkannt. Die öffentliche Preisverleihung fand am 9. Februar 2007 in der Aula der Alten Universität statt.

Neben Prof. Dr. Herbert Wulfs Lebenswerk galt der Jury vor allem das jüngste Buch des als international ausgewiesenen Friedensforschers und Experten für Sicherheitspolitik als preiswürdig, welches wissenschaftlich stringent ist und sich an ein breites Publikum richtet. In seinem 2005 veröffentlichtem Buch "Internationalisierung und Privatisierung von Krieg und Frieden" stellt er die demokratische Kontrolle über die Streitkräfte durch Privatisierung und Internationalisierung weltweiter Militäreinsätze in Frage – eine der wichtigsten sicherheitspolitischen Probleme der heutigen Zeit. Seinem Buch voraus führt er seit 2001 ein Forschungsprojekt zur Internationalisierung und Privatisierung von Krieg und Frieden durch.

Seine Expertise, die nie reine wissenschaftliche Tätigkeit in seinem Verständnis war, hat er demnach der Friedensbewegung, den Gewerkschaften, politischen Parteien und Stiftungen sowie in der politischen Bildung und Beratung zur Verfügung gestellt und in allgemein verständlicher Form in Zeitungsberichten als auch Rundfunkbeiträgen veröffentlicht.

Bericht Oberhessische Presse | Pressemitteilung Universität