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Provenienzforschung: Porträts von Ludwig Hach

Porträts von Ludwig Hach

Halbfiguriges Bildnis eines Mannes mit dunkelblondem Haar im Hemd mit Kragen, das mit einem Tuch gebunden ist, darüber schwarzer Mantel. Halbfiguriges Bildnis einer dunkelgrau gekleideten Frau mit blondem Mittelscheitel und einer Tüllhaube. Der große, mit einer Rüsche gesäumte Schulterkragen wird von einer Goldbrosche mit roten Steinen zusammengehalten. Grauer Hintergrund.
Fotos: Imogen Grönninger
Zwei Gemälde, die zusammen ein Ehepaar zeigen, von Ludwig Hach.

Zwei Gemälde, die zusammen ein Ehepaar zeigen, stammen von Ludwig Christian Hach (1799–1873). Er malte das Paar 1845 mit Deckfarben auf Pergament. Das Monogramm des Künstlers und die Datierung geben die entsprechenden Hinweise. Der Ehemann auf der linken Seite und seine Frau sind einander leicht zugewandt dargestellt worden. Bei beiden dunkel gekleideten Personen vor grauem Grund sind es die kleinen Details, die ins Auge fallen. Der Ehemann trägt ein Hemd mit stehenden Kragen, das vorne von einem Tuch gebunden wird. Seine rechte Hand steckt in der geknöpften Jacke. Das Gesicht der Ehefrau wird von einer Tüllhaube und einem Kragen mit zarter Spitze gerahmt. Ihr einziger Schmuck ist eine mit roten Steinen besetzte Brosche. Das Ehepaar scheint direkt auf den Betrachtenden zu blicken.
Aus dem Marburger Kunstantiquariat Kayser 1962 in die Sammlung gekommen, liegen keine weiteren Angaben zur Provenienz vor.
Wer wurde auf diesen Porträts festgehalten? Sind es Personen aus der Stadt Marburg? Haben Sie vergleichbar mit diesem Doppelbild ähnliche Porträts, die eine Zugewandtheit symbolisieren?
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Marburg, Inv. Nr. 3.886, 3.887 
(https://www.bildindex.de/document/obj20725828
https://www.bildindex.de/document/obj20725827)