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Logo des IStGHLegal Tools

Verantwortlich: Prof. Dr. Eckart Conze, Dr. Wolfgang Form

Mitarbeit: N.N.

Die Legal Tools sind eine virtuelle Bibliothek mit integrierter Datenverwaltungssoftware zum Völkerstrafrecht. Der Nutzer soll in die Lage versetzt werden, internet-basiert auf eine Fülle von Informationen zuzugreifen und zu verwalten und damit praktisch zu nutzen.

Die Legal Tools bestehen aus drei Teilen. Die Basis bildet eine Datenbank, die völkerstrafrechtliche Quellen aller Art enthält, wie Gesetze, völkerrechtliche Verträge, Gerichtsentscheidungen, Aufsätze etc.

Die zweite Ebene der Legal Tools besteht aus einem eigens geschaffenen Kommentar zum materiellen Völkerstrafrecht, Strafprozessrecht sowie Anwendungsbeispielen von Beweismitteln aus der internationalen juristischen Praxis, den so genannten Means of proof.

Die dritte Ebene schließlich beinhaltet eine Verwaltungs- und Anwendungssoftware, die so genannte Case Matrix. Von hier aus kann zum einen auf die beiden anderen Ebenen der Legal Tools zugegriffen werden, gleichzeitig bietet die Software aber auch Hilfsmittel zum Prozessmanagement von praktischen Fällen, wie etwa der Verwaltung von Beweismitteln in einem völkerrechtlichen Strafverfahren.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt im Jahre 2003 von der Legal Advisory Section der Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs unter ihrem damaligen Leiter Morten Bergsmo. Seit 2005 erfolgt die Koordination durch das Legal Tools Advisory Committee, dem Vertreter aller Organe des IStGH angehören.

Das ICWC schloss Ende 2005 mit dem IStGH ein Intention Agreement, das im Jahre 2007 zu einem endgültigen Vertrag führte. Das ICWC stellt dem IStGH danach für die Legal Tools der Themenbereiche International(ised) Criminal Judgements sowie National Cases Involving Core International Crimes die von ihm gesammelten relevanten Daten zur Verfügung.

Ab Februar wird mit der Übertragung der Daten an den IStGH begonnen, angefangen zunächst mit denjenigen Urteilen und sonstigen Dokumenten, auf die das Jugoslawientribunal in seiner Rechtsprechung Bezug genommen hat.

In der Abschlussresolution der 8. Versammlung der Vertragsstaaten wurde das Legal-Tools-Projekt besonders gewürdigt; die Resolution findet sich hier.

Für weitere Informationen zu den Legal Tools, den übrigen Kooperationspartnern und der Datenbank des IStGH klicken Sie bitte hier um auf die Website des IStGH zu gelangen. Hier finden Sie zudem ein zusammenfassendes Informationsblatt.

 

 

 

Die Arbeit des ICWC für die Legal Tools wird finanziert vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) der Schweiz sowie vom Bundesministerium der Justiz.

 

Schweizerische Eidgenossenschaft
Bundesjustizministerium


Zuletzt aktualisiert: 16.03.2016 · Graebke · Beitragende: Sascha Hörmann

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

ICWC, Universitätsstraße 7, 35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-26895, Fax +49 6421 28-26894, E-Mail: form@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/icwc/forschung/legaltools

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