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Umfang der Bestände


Die Kurzdarstellung der im Zentrum vorhanden Quellen zur weltweiten Ahndung von Kriegsverbrechen ist in ständiger Veränderung. Fast wöchentlich kommen neue Unterlagen hinzu. Bitte beachten Sie das jeweilige Update. Aktuell lesen Sie den Stand vom November 2016.

Die Materialsammlung des Internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrums ist einzigartig. Die Unterlagen können in unserem Benutzerraum eingesehen werden. Es stehen sowohl Mikrofilmlesegeräte als auch Computerterminals zur Verfügung.

Für Anfragen wenden Sie sich per Mail oder Telefon (06421-282 6895) bitte direkt an uns.

Für eine ganze Reihe von historischen Quellen ist es unbedingt notwendig, dass sie in näherer Zukunft gesichtet und gesichert werden, da ihr Erhaltungszustand zum Teil sehr schlecht ist. Aufgrund der schlechten Papierqualität und anderer Umstände ist es jetzt an der Zeit, sie dauerhaft zugänglich zu machen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zurzeit sehr eng mit folgenden Archiven und Dokumentationsstätten zusammen:

  • Archiv der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle
  • Archiv des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Genf
  • Archives du Ministere des Affaires Etrangeres (Paris- Courneuve)
  • Archiv Nationales, Paris
  • Depot Central D'Archives de la Justice Militaire Le Blanc
  • Bundesarchive Koblenz und Ludwigsburg
  • Landeshauptarchiv Koblenz
  • Landesarchiv Speyer
  • Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
  • Nationaal Archif, Den Haag
  • National Archives of Australia, Canberra
  • Niedersächsisches Haptstaatsarchiv Hannover
  • Niedersächsisches Staatsarchiv Oldenburg
  • Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel
  • Freie Universität Brüssel
  • Belgisches Staatsarchiv Brüssel
  • Boston College und Havard University, USA
  • Riksarkivet, Oslo
  • The National Archives, London, UK
  • Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie, Amsterdam
  • Australian War Memorial, Canberra
  • Gedenkstätte KZ Osthofen
  • The National Archives of Norway, Olso (Riksarkivet)
  • The National Archives, Washington, USA
  • United States Holocaust Memorial Museum


sowie mit weiteren Archiven in verschiedenen Ländern.

Seit der Gründung des Zentrums kamen zu den vom Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt/M. ca. 400 Filmrollen mit insgesamt rd. 350.000 Seiten noch etwa 100.000 Seiten auf Mikrofilm und zudem weitere Mikroformen (Mikrofiche) in geringerem Umfang hinzu. Es handelt sich um britische und US-amerikanische Kriegsverbrecherprozesse in Europa und im pazifischen Raum sowie einen italienischen Verfahrenskomplex.

Im Forschungs- und Dokumentationszentrum werden neben Mikroformen auch digitale Quellen archiviert. Seit 2005 stehen sämtliche australischen Kriegsverbrecherverfahren (296 Fälle) und Akten allgemeiner und spezieller Natur (Generalia) zur Verfügung (800 Akteneinheiten mit über 100.000 Blatt). Ab Dezember 2004 wurde in enger Kooperation mit dem Britischen National Archive (vormals Public Record Office) mit der Digitalisierung von nicht auf Film erhältlichen Prozessen begonnen. Zwischenzeitlich sind über 150.000 Aktenblätter digitalisiert worden. Alle Verfahren in Europa (594 einschlägige Akteneinheiten zu Prozessen gegen Deutsche) sowie das Gros der im Fernen Osten sind zwischenzeitlich im Zentrum vorhanden. 

Weitere Quellen zu einzelnen Ländern sind ebenfalls ebenfalls vorhanden (Belgien, China; inkl. Hong Kong), Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Schweiz und die Vereinten Nationen). Damit besitzt das Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse deutlich mehr als eine Million Blatt historisches Quellenmaterial. Hinzu kommen noch eine geraume Anzahl digitalisierter zeitgenössischer Bücher und Aufsätze. Sie sind in den Räumen des Zentrums via Terminals für Benutzer abrufbar.

Zuletzt aktualisiert: 29.11.2016 · Kappeler Angela, Fb. 9

 
 
 
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Tel. +49 6421 28-26895, Fax +49 6421 28-26894, E-Mail: form@staff.uni-marburg.de

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