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Zusatzqualifikation im Pharmarecht

Der Fachbereich Rechtswissenschaften der Philipps-Universität bietet seit dem WS 2002/2003 für Studierende (ab dem 5. Fachsemester), Absolventen und Doktoranden der Rechtswissenschaften zum ersten Mal die Zusatzqualifikation Pharmarecht an. Mit dieser Zusatzqualifikation schließt der Fachbereich eine Lücke, die durch die gesteigerte Nachfrage nach pharmarechtlich ausgerichteten Juristinnen und Juristen entstanden ist. Bei Konzeption und Durchführung dieser bundesweit einzigen Qualifikationsmöglichkeit im Bereich des Pharmarechts greift der Fachbereich auf Erfahrungen aus seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. und Unternehmen der Pharmaindustrie in der Forschungsstelle für Pharmarecht zurück. Dies bietet Gewähr dafür, dass die Qualifikation den Bedürfnissen der Praxis entspricht (vgl. Hochschulanzeiger der FAZ vom Juni 2005). Das Qualifizierungsangebot ist auf drei Semester ausgelegt und kann ohne weiteres in das Studium eingebunden werden. Die Zusatzqualifikation wird maßgeblich durch den Förderkreis unterstützt.

 

Informationen zur Zusatzqualifikation im Pharmarecht

Die auf drei Semester angelegten Veranstaltungen der Zusatzqualifikation können in das herkömmliche Jurastudium integriert werden.
Ein Teil der angebotenen Vorlesungen wird von namhaften Pharmarechtlern aus der Praxis gehalten, um die Nähe zu den Anforderungen der pharmarechtlichen Praxis zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde auch der Lehrplan in Zusammenarbeit mit Vertretern der Pharmaindustrie ausgearbeitet. Zur Unterstützung des Praxisbezuges ist außerdem ein mindestens einmonatiges Praktikum Bestandteil der Ausbildung. Es soll in der Rechtsabteilung eines Pharmaunternehmens oder in einer pharmarechtlich spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei absolviert werden und wird von der Forschungsstelle für Pharmarecht vermittelt.

Der Lehrplan umfasst unter anderem die Bereiche Arzneimittelsicherheitsrecht, nationales und internationales Zulassungsrecht, Arzneimittelhaftungsrecht, Heilmittelwerberecht, Patentrecht, Kassenarztrecht, Arzneimittelstrafrecht. Außerdem werden die Veranstaltungen Ökonomie des Pharmarechts, Einführung in die Pharmazie und ethische Aspekte der Arzneimittelforschung angeboten. Weitere Einzelfragen können in Seminaren vertieft werden.

Initiatorin des Projektes ist die Forschungsstelle für Pharmarecht, die damit an ihre Erfahrungen aus der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bund der Pharmazeutischen Industrie e. V. und Unternehmen der Pharmaindustrie anknüpft. Die Zusatzqualifikation stellt zugleich einen wichtigen Baustein im interdisziplinären Forschungs- und Lehrschwerpunkt Gesundheitswesen der Philipps-Universität Marburg dar.

 

Zuletzt aktualisiert: 16.04.2014 · Boyke

 
 
 
Fb. 01 - Rechtswissenschaften

Forschungsstelle für Pharmarecht, Universitätsstrasse 6, D-35037 Marburg
Tel. +49 6421/28-21712, Fax +49 6421/28-23110, E-Mail: pharmarecht@staff.uni-marburg.de

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