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Die Module in der Gesamtübersicht

Aus dem Modulkatalog des B.A. Antike in Europa können Sie im Nebenfach beliebige Module auswählen.


Modul G 1:
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und
philologische Methodik

Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Dieses Modul führt in die wesentlichen Techniken wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich der Präsentation problemorientierter Recherche ein. Ergänzend wird eine Einführung in textbezogene wissenschaftliche Arbeitsweisen (philologische Methodik) und die dafür zur Verfügung stehenden Hilfsmittel, insbesondere mit Blick auf antike, im Original in griechischer oder lateinischer Sprache abgefasste Texte gegeben.
Fähigkeit zur Reflexion methodischer Grundprobleme in der Philologie.
Fähigkeit zum Transfer der erworbenen Textkompetenzen auf andere Philologien.
Lernfähigkeit; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; selbständige Organisation neuer Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz; Präsentations- und Moderationskompetenz; Kompetenzzuwachs in der Textproduktion; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus einer Übung „Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ (vgl. Modul F1 des BA Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften) und einer Übung „Philologische Methodik“ (jeweils 2 Semesterwochenstunden)
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in Europa. Als Modul geeignet auch für alle Studiengänge, in denen vertiefte Kenntnis in philologischer Methodik wünschenswert ist (z.B. Alte und Mittelalterliche Geschichte, Archäologie, historisch ausgerichtete Literaturwissenschaften, Theologie).
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen; begleitende Lektüre. Die Lernkontrolle stellt eine Modulabschlussprüfung in Form eines Kurzessays von ca. 5 Seiten Umfang dar, das als Hausarbeit angefertigt wird und in dem anhand einer konkreten Aufgabenstellung wesentliche Aspekte wissenschaftlicher Arbeitstechniken und philologischer Methodik dargestellt werden. In begründeten Fällen kann auch eine andere, z.B. veranstaltungsbegleitende Lernkontrolle durchgeführt werden, für die den Studierenden eine angemessene Vorbereitungszeit einzuräumen ist.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an den Lehrveranstaltungen erfordert etwa 45 Stunden Arbeitsaufwand. Die Vor bzw. Nachbereitung der Veranstaltungen ist mit ca. 90 Stunden zu veranschlagen; die Vorbereitung der Modulabschlussprüfung wird etwa 45 Stunden in Anspruch nehmen. Daraus ergibt sich ein Gesamtumfang der studentischen Arbeitsleistung von 180 Stunden entsprechend 6 LP.

Die erste Lehrveranstaltung stellt ein Teilmodul des Moduls F1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften dar; für die Beschreibung des Teilmoduls und die Herleitung der Workload-Berechnung kann daher hier auf die Studien- und Prüfungsordnung dieses Studiengangs verwiesen werden.
Die zweite Lehrveranstaltung hat einen Umfang von 2 Semesterwochenstunden . Obwohl sie ihrer Art nach als Übung zu charakterisieren ist, ist sie ähnlich wie eine durchschnittliche Vorlesung mit nur 2 LP zu gewichten, da die Darstellung textbezogener Arbeitstechniken und die Vorstellung der zugehörigen Hilfsmittel im Wesentlichen durch den Dozenten erfolgt. Eine Vor- und Nachbereitung der Studierenden ist nur etwa in demselben zeitlichen Umfang erforderlich, wie ihn die Veranstaltung selbst einnimmt; eine
wesentliche Leistung der Studierenden besteht im kritischen Nachvollzug der Gegenstände der Veranstaltung sowie einer problemorientierten Beteiligung in Form von Fragen und Vorschlägen. Die Gewichtung mit 2 LP ergibt sich daher analog zu dem oben in den „Allgemeinen Überlegungen zur Gewichtung der Veranstaltungen nach Leistungspunkten“ zu den Vorlesungen Gesagten. Sollten andere Formen der Lernkontrolle gewählt werden, ist darauf zu achten, dass der Arbeitsaufwand sich in vergleichbarem Rahmen hält.
Noten
Die Note besteht in der Note der Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 


Modul G 2:
Einführung in die europäische Kulturgeschichte


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische Literaturen
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus einer Ringvorlesung über 2 Semester (= 4 Semesterwochenstunden / 4 LP) und einem Seminar über 2 Semester (= 4 Semesterwochenstunden / 4 LP)
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in Europa. Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische Literaturen
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische Literaturen
Arbeitsaufwand
s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische Literaturen
Noten
Die Note besteht in der Note der schriftlichen Modulabschlussklausur (4 LP)
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 


Modul G 3:
Ästhetik und Literaturtheorie der Antike und ihre Rezeption in Europa


Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die Geschichte der europäischen Ästhetik und Literaturtheorie ist zugleich die Geschichte der Rezeption der Poetik des Aristoteles und seiner Tragödientheorie. Beinahe ebenso einflussreich wurde die ars poetica des augusteischen Dichters Horaz, der in dieser Schrift die hellenistische Ästhetiktradition überliefert und fortschreibt. Diese beiden Grundtexte der Kunsttheorie in Europa bilden das Zentrum dieses Moduls. Es wird in die zentralen Probleme dieser Texte sowie ihrer Rezeption eingeführt.

Vermittelt wird dabei die Fähigkeit, die komplexe Rezeptionsgeschichte eines wirkmächtigen Textes zu begreifen und zu verstehen, wie Theorien in Auseinandersetzung mit ihren Vorgängern und durch Abgrenzungsstrategien gegenüber dieser Tradition entwickelt werden. Darüber hinaus wird die Kenntnis der wichtigsten Kategorien und Fragestellungen, die die Geschichte der Literaturtheorie und die Methoden der Literaturwissenschaft bis in die Postmoderne bestimmen, vermittelt.

Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz; Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus einer Vorlesung zur antiken Ästhetik und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Philosophie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP)
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul ist zugleich auch Basismodul C 3 im Kernbereich „Literatur der griechischen Antike“ des BA Europäische Literaturen. Es kann auch für andere, insbesondere philosophische und literatur-wissenschaftliche, aber auch medienwissenschaftliche und kunstwissenschaftliche Studiengänge verwendet werden.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohe Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP.
Noten
Die Note besteht in der Note der schriftlichen Modulabschlussklausur (4 LP)
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul G 4:
Einfühung in die griechische und römische Philosophie


Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Dieses Modul führt in die systematischen Grundlagen der philosophischen Richtungen der Antike ein. Dabei wird nicht eine historisch-doxographische Übersicht über die verschiedenen philosophischen Schulen der Antike angestrebt, sondern eine Einführung in die systematischen Grundansätze der antiken Philosophien unter dem Aspekt ihrer Fortwirkung auf die moderne Philosophie und ihre (zustimmend-weiterführende oder kritischablehnende) Rezeption in der neuzeitlichen Philosophie und anderen von ihr beeinflussten Gebieten wie Naturwissenschaft, Ästhetik und Literaturkritik, Politik und Politikwissenschaft, Wirtschaftstheorie usw. Die grundsätzliche Differenz zwischen den philosophischen Ansätzen platonisch-aristotelischer Prägung einerseits und den hellenistischen Philosophien andererseits wird gerade unter dem Aspekt ihrer geistesgeschichtlichen Folgen für die Konstitution der Moderne gegenüber der Antike besondere Beachtung geschenkt. Es handelt sich somit um ein Basismodul für den Erwerb der im vorliegenden Studiengang zu erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten, dem jede inhaltliche Spezialisierung abgeht; vielmehr bildet es den Ausgangspunkt für eine große Zahl inhaltlich spezifizierter
Kernmodule.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus einer Vorlesung, in der überblickshaft die wichtigsten Aspekte der skizzierten Gegenstände vorgestellt werden (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer Lektüreübung, in der in
gemeinsamer Arbeit des Dozenten und der Studierenden einer oder mehrere grundlegende Texte der antiken Philosophie exemplarisch gelesen und besprochen werden (2 Semesterwochenstunden, 4 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in Europa. Entspricht in Teilen dem Modul G 8 des BA Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philosophische und literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Die Lernkontrolle erfolgt durch eine Modulabschlussprüfung in Form eines Kurzessays von ca. 8–10 Seiten Länge, in dem in Anschluss an die Vorlesung ein Problem aus dem thematischen Umkreis des oder der in der Lektüreübung behandelten Texte(s) unter kritischer Auseinandersetzung mit mindestens einem, maximal drei Titeln der Sekundärliteratur, die in der Aufgabenstellung genannt sind, abzuhandeln ist. In begründeten Fällen kann auch eine andere, z.B. veranstaltungsbegleitende Lernkontrolle durchgeführt werden, für die den Studierenden eine angemessene Vorbereitungszeit einzuräumen ist.
Sollten andere Formen der Lernkontrolle gewählt werden, ist darauf zu achten, dass der Arbeitsaufwand sich in vergleichbarem Rahmen hält.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Es ergibt sich so für das Modul eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80= 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP.
Noten
Die Note besteht in der Note der schriftlichen Modulabschlussklausur (4 LP)
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul G 5:
Einführung in die Altertumswissenschaften


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Da der vorliegende Studiengang einen wesentlichen Schwerpunkt im griechisch-römischen Altertum hat, sind Basiskenntnisse in antiker Kunstgeschichte und der materialen Kultur und der Geschichte der alten
Welt unverzichtbar; daneben ist eine Einführung in die allgemeine und historische Sprachwissenschaft, wo möglich mit Bezug auf das Lateinische und/oder Altgriechische, gefordert. Diese Erfordernisse sollen durch den Besuch von Einführungsvorlesungen bzw. einführenden Übungen oder Seminaren in Klassischer Archäologie, Alter Geschichte, Allgemeiner und historischer Sprachwissenschaft und gegebenenfalls Kunstgeschichte erfüllt werden.
Allgemeine Kompetenzen: Methodenkompetenz, analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das vorliegende Modul besteht aus: einer Vorlesung oder einem Seminar zur Einführung in die Klassische  Archäologie (= 2 Semesterwochenstunden / 3 LP), einer Vorlesung oder einem Seminar zur Einführung in die Alte Geschichte (=2 Semesterwochenstunden / 3 LP) einer Vorlesung zur Einführung in die allgemeine und historische Sprachwissenschaft (=2 Semesterwochenstunden / 2 LP) einer Übung bzw. einem Seminar (2 Semesterwochenstunden / 4 LP) aus den genannten Fachgebieten oder aus der Kunstgeschichte
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in Europa. Die beiden Vorlesungen bzw. Seminare zur Einführung in die Klassische Archäologie und Alte Geschichte sind Teile des Moduls „Einführung in die Archäologischen Wissenschaften I“ des BA Archäologie, die Vorlesung zur Einführung in die Sprachwissenschaft ist Teil des Moduls F1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten ist die erfolgreiche und überprüft regelmäßige Teilnahme an den Einzelveranstaltungen. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine mündliche Prüfung oder eine Klausur oder ein Referat nachgewiesen.
Arbeitsaufwand
s. die Modulbeschreibungen der betreffenden Studiengänge
Noten
Die Note ergibt sich aus der Summe der Einzelleistungen.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Wahlmodul G 6:
Einführung in die Griechische Sprache


Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
s. die Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Griechischer Sprachkurs I (Grammatik I) ( 6 Semesterwochenstunden), Griechischer Sprachkurs II (Grammatik II und Lektüre) (6 Semesterwochenstunden)
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
G 6 oder G 7 sind verpflichtend in der Basisphase. Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Arbeitsaufwand
s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Noten
s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Turnus des Angebots
Einmal pro Studienjahr, Beginn in jedem Wintersemester
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Wahlmodul G 7:
Einführung in die Lateinische Sprache


Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
s. die Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Lateinischer Sprachkurs I: Grammatik I (4 Semesterwochenstunden), Lateinischer Sprachkurs II: Grammatik II (4 Semesterwochenstunden, als Intensivkurs in den Semesterferien), Lateinischer Sprachkurs III: Lektüre (4 Semesterwochenstunden)
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
G 6 oder G 7 sind verpflichtend in der Basisphase. Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Arbeitsaufwand
s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Noten
s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
Turnus des Angebots
Zweimal pro Studienjahr, Beginn in jedem Wintersemester
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Pflichtmodul P 1:
Homer, Vergil und die Formen des Erzählens in Europa (Einführung)



Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Basismodul bietet eine Einführung in die narrative Literatur der griechischen und römischen Antike und ihrer Rezeption in Europa. Ziel ist die Bekanntheit mit den wichtigsten Texten der antiken Erzählliteratur: mit Ilias, Odyssee, Vergils Aeneis und Ovids Metamorphosen, sowie das Erreichen eines Verständnis der wichtigsten Merkmale und Qualitäten dieser Erzählformen. Schließlich soll ein Wissen davon erarbeitet werden, in welcher Weise diese Texte eine beinahe unangefochtene Autorität in der Entwicklung der europäischen Literatur für die literarische Praxis und die ästhetische Theorie hatten. Die Bedeutung Homers und Vergils lässt sich mit den Kategorien und in dem Spannungsverhältnis Tradition und Innovation, Autorität und Autonomie beschreiben: d.h. in Kategorien, die für die europäische Kulturgeschichte insgesamt von grundlegender Bedeutung sind. Das Modul vermittelt in dieser Form als einführendes Basismodul einen ersten Begriff von der Bedeutung dieser Grundmuster in der Geschichte der europäischen Literaturgeschichte und schärft die Aufmerksamkeit für dieses Spannungsverhältnis.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz; Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer einführenden Übung zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 4 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 2 des B.A. Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP.
Noten
Die Note besteht in der Note der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 


Modul P 2:
Homer, Vergil und die Formen des Erzählens in Europa (Vertiefung)


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Modul bietet eine Vertiefung der Kenntnisse, die in dem gleichnamigen Basismodul erworben wurden. Der Schwerpunkt wird bei dieser Vertiefung auf die Unterschiede zwischen Ilias und Odyssee auf der einen Seite und der römischen Erzählliteratur auf der anderen Seite gelegt. Mit diesen beiden Modellen soll außerdem auch die Rezeption der in der Antike entwickelten Formen des Erzählens analysiert und strukturiert werden. Insbesondere die Entwicklung der epischen Dichtung im lateinischen und volkssprachigen Mittelalter und die Entstehung des modernen Romans sind das Thema der rezeptionsgeschichtlichen Betrachtungen.
Ziel ist es die Fähigkeit zu entwickeln, die verschiedenen Möglichkeiten des Aufbaus und der Erzähltechnik von Geschichten über menschliches Handeln anhand bestimmter Merkmale zu unterscheiden und diese
Unterscheidungsfähigkeit nicht nur auf antike Werke, sondern auf alle Werke der europäischen Erzählliteratur zu übertragen und diese Analyse kritisch zu reflektieren.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Erfolgreiche Teilnahme am Modul P 1: Homer, Vergil und die Formen des Erzählens in Europa
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 5 des B.A. Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP.
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul P 3:
Die antike und moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken Europas (Einführung)


Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
In diesem Basismodul wird eine Einführung in das griechische und römische Drama gegeben. Dazu gehört die Vorstellung der wichtigsten Werke der drei großen attischen Tragiker Aischylos, Sophokles und Euripides, der alten und mittleren Komödie sowie der römischen Komödie: von Plautus und Terenz und der lateinischen Tragödien Senecas. Die griechische Antike prägte die Entwicklung des Dramas in Europa aber nicht nur durch diese Werke, die Vorbilder und Maßstab für jeden Dramatiker wurden, sondern auch durch die antiken Dramen und Tragödientheorien (vor allem des Aristoteles und Horaz). Auch von diesen und ihrer Wirkung auf die ästhetische Tradition Europas sollen die Studentinnen und Studenten in diesem Basismodul erste Kenntnisse erwerben, die im Basismodul 3 zur antiken Ästhetik und Literaturtheorie erweitert werden sollen. Ziel dieser Einführung ist der Erwerb der Fähigkeit, Werke des antiken und ggf. des modernen Dramas mit Blick auf antike und moderne Dramentheorien kritisch zu lesen und die Tragfähigkeit der Theorien an deren Gegenstand zu überprüfen, außerdem der Fähigkeit zu einer selbständigen, Lektüre und Würdigung dramatischer und anderer literarischer Werke. Kompetenz zu kontroverser sachbezogener und argumentativ begründeter Diskussion über Fragen der literarischen
Ästhetik.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz; Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz, Empathie.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht in einer einführenden Vorlesung zum antiken Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer Übung zum antiken Drama (mit einer ersten Einführung in die antike Dramentheorie)
(2 Semesterwochenstunden, 2 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul entspricht dem Modul G 3 des B.A. Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für
kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Dramen und dramentheoretischer Werke in Übersetzung. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dieser der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre
zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP.
Noten
Die Note besteht in der Note der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul P 4:
Die antike und moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken Europas (Vertiefung)


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Aufbaumodul setzt die Einführung in die Werke des griechischen und römischen Dramas fort. Der Schwerpunkt wird dabei auf eine differenziertere Kenntnis der Werke der drei großen Tragiker und die Entwicklung der Fähigkeit, die spezifischen Unterschiede und generischen Gemeinsamkeiten der Werke der attischen Tragödie gelegt. Darüber hinaus bildet die Definition der Komik und des Handlungsaufbaus der griechischen Komödie in Gegenüberstellung und Abgrenzung von der römischen Komödie und deren Rezeption in der europäischen Literatur einen weiteren Schwerpunkt. Dabei soll die bereits im Basismodul erworbene Fähigkeit, Werke des antiken und ggf. des modernen Dramas mit Blick auf antike und moderne Dramentheorien kritisch zu lesen, vertieft werden. Ziel des Moduls ist außerdem auch die Vermittlung und Vertiefung der. Fähigkeit zu einer selbständigen Lektüre und Würdigung dramatischer und anderer literarischer Werke, und darüber hinaus die allgemeine Kompetenz zu kontroverser sachbezogener und argumentativ begründeter Diskussion über Fragen der literarischen Ästhetik. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Empathie; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht in einer Vorlesung zum antiken Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung zum modernen Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung oder Übung zur antiken Dramentheorie oder zum antiken Drama (mit wesentlichen Anteilen über die antike Dramentheorie) (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einem Seminar zu antiken Dramen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Erfolgreiche Teilnahme am Modul P 3: Die antike und moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken in Europa.
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 6 des B.A. Historische Sprach-, Textund Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar. 
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Dramen und dramentheoretischer Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit,
in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an den Vorlesungen erfordert je etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dieser den Vorlesungen zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt je 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP, zusammen 110–120 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Soweit die dritte Vorlesung durch eine Übung ohne intensive Eigenarbeit ersetzt wird, ist sie mit Blick auf den Arbeitsaufwand einer Vorlesung gleichzustellen. Es ergeben sich somit 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul P 5:
Die antike und moderne Philosophie und das wissenschaftliche Denken Europas (Einführung)

Leistungspunkte
6 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die griechische Philosophie im Anschluss an Platon, Aristoteles hat, vermittelt durch den mittleren und den Neuplatonismus sowie den Peripatos und den kaiserzeitlichen Aristotelismus, die gesamte Spätantike und das frühe und das Hochmittelalter philosophisch bestimmt und weit über die Grenzen der Fachphilosophie geistig geprägt. Insbesondere hat die platonisch-aristotelische Philosophie in einer sachgerecht systematisierenden Gestalt, die ihr der Neuplatonismus gegeben hat, ein Wissenschaftssystem begründet, das in den Grundzügen bis zum Ende des Mittelalters Gültigkeit behalten hat. Diesem philosophischen System steht schon in der Antike eine Denkform entgegen, die sich radikal von der der platonischaristotelischen Philosophie unterscheidet. Diese ist die der verschiedenen Richtungen der hellenistischen Philosophie, die insoweit trotz aller Polemik untereinander eine grundsätzliche Einheit bilden. Durch die Rezeption dieser zweiten Richtung des antiken philosophischen Denkens im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit ist sie zum geistigen Fundament des modernen Europa geworden. Das hier beschriebene Modul geht Ähnlichkeiten und Unterschieden der beiden „Philosophien“ der antiken Welt und ihrer Rolle für das wissenschaftliche Denken Europas in Antike und Moderne nach. Das Modul soll mit den Grundthesen beider Richtungen sowie ihren grundsätzlichen Differenzen und mit zentralen Werken der antiken Philosophie vertraut machen. Es soll die Fähigkeit vermitteln, die bestimmende Wirkung insbesondere der hellenistischen Philosophie auf die spätmittelalterliche und neuzeitliche Philosophie im konkreten Umgang mit philosophischen Texten zu erfassen und sich daraus ergebende Verzerrungen in der Interpretation vorhellenistischer philosophischer und literarischer Texte zu erkennen und zu vermeiden, und zu wissenschaftlich begründetem kritischem Umgang mit antiken und modernen philosophischen und literarischen Texten anleiten. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken Philosophie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Philosophie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Erfolgreicher Besuch des Moduls G3.
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht z.T. dem Modul G 8 B.A. Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philosophische und literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker und/oder moderner Werke. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul P 6:
Die antike und moderne Philosophie und das wissenschaftliche Denken Europas (Vertiefung)



Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Aufbaumodul vertieft die im gleichnamigen Basismodul erworbenen Kenntnisse Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken Philosophie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), und einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Philosophie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu zentralen Aspekten der antiken Philosophie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Erfolgreicher Besuch des Moduls P 5.
Verwendbarkeit des Moduls
Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere philosophische und literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker und/oder moderner Werke. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die
Prüfung des Moduls besteht.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der schriftlichen Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul S 1: Lateinische Sprache


Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Modul vermittelt gründliche Kenntnisse der lateinischen Sprache. Diese Kenntnisse können naturgemäß nur in geeigneten Übungen erworben werden. Das Modul besteht daher ausnahmsweise nicht aus Lehrveranstaltungen unterschiedlichen Typs, sondern aus drei aufeinander aufbauenden Übungen. Es erstreckt sich ausnahmsweise über drei Semester. Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen. In der ersten, vier Semesterwochenstunden umfassenden Übung wird ein lateinischer Prosatext mittleren Schwierigkeitsgrades unter Anleitung des Leiters der Übung ins Deutsche übersetzt und sprachlich und inhaltlich erklärt; daneben finden intensive Übungen zur lateinischen Formenlehre und Syntax sowie zum Wortschatz statt. Die beiden anderen Veranstaltungen wiederholen alle wesentlichen Phänomene der lateinischen Syntax und üben ihre aktive Anwendung durch die Übersetzung deutscher Einzelsätze und zusammenhängender Texte ins Lateinische ein. Die drei Veranstaltungen bauen aufeinander auf und können daher nur in der im Folgenden skizzierten Reihenfolge besucht werden. Der Besuch von Veranstaltung 2. und 3. setzt den erfolgreichen Abschluss von Veranstaltung 1. bzw. 2. voraus. Fähigkeit zur differenzierten Sprachanalyse und zum Umgang mit grammatischer Terminologie; Kompetenzzuwachs in passiver Sprachbeherrschung anhand aktiver Textproduktion; Kompetenz im kontrastiven Sprachvergleich; Sprach- und Kommunikationskompetenz; analytische und kognitive Kompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Übung zur Originallektüre eines mittelschweren lateinischen Prosatextes mit Übungen zur lateinischen Formenlehre, elementaren Syntax und zum Wortschatz, aus
einer Übung Repetitorium der lateinischen Syntax mit Übersetzungsübungen (dt.-lat.) I und einer Übung Repetitorium der lateinischen Syntax mit Übersetzungsübungen (dt.-lat.) II
Voraussetzungen für die Teilnahme
Lateinische Sprachkenntnisse im Umfang des Latinums
Verwendbarkeit des Moduls
Verpflichtend für Studierende, die einen Masterabschluss anstreben. Teilweise identisch mit dem Modul L 3 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften bzw. dem Wahlmodul C 8 des Studiengangs „Literatur der römischen Antike“ des BA Europäische Literaturen.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Die Lernkontrolle erfolgt in der Form von Abschlussklausuren. Dabei wird jeweils ein sinneinheitlicher Text, im Falle von 2. und 3. ggf. auch geeignete Einzelsätze, ohne Hilfsmittel vom Lateinischen ins Deutsche (1.) bzw. vom Deutschen ins Lateinische (2., 3.) übersetzt. Eine eigene Modulabschlussprüfung erfolgt nicht; die Abschlussklausur des
Repetitoriums II gilt als Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Obwohl es sich bei allen drei Veranstaltungen um Übungen handelt, sind sie jeweils mit 6 LP zu gewichten. Im Falle der Originallektüre ergibt sich dies einerseits aus der Tatsache, dass es sich um eine Übung von 4 Semesterwochenstunden Umfang handelt, wodurch sich eine Arbeitsbelastung von 45 Arbeitsstunden ergibt. Der außerhalb der Veranstaltung zu leistende Aufwand für die Vorbereitung hat etwa denselben Umfang, wodurch sich 90 Arbeitsstunden errechnen. Weitere ca. 20–30 Arbeitsstunden sind ebenfalls veranstaltungsbegleitend (also etwa 1,5–2 Stunden pro Woche) für die Wiederholung, Sicherung und Erweiterung von Formenlehre, elementarer Syntax und Wortschatz aufzuwenden. Damit ergibt sich ein Arbeitsaufwand von 110–120 Arbeitsstunden, der mit 6 LP zu gewichten ist. Da die ganze Veranstaltung in praktischen Übungen zur Verbesserung und Sicherung der Fähigkeit zur Originallektüre lateinischer Texte besteht, ist kein zusätzlicher Aufwand zur Vorbereitung der Abschlussklausur anzurechnen; diese erfolgt unmittelbar in der Veranstaltung und der veranstaltungsbegleitenden Vorbereitung. Im Falle der beiden Repetitorien ist die aktive Präsenz in der Veranstaltung bei 2 Semesterwochenstunden zwar nur mit 22,5 LP anzurechnen. Erfahrungsgemäß erfordert der Erwerb der Fertigkeit, lateinische Texte mit der komplexen Syntax der antiken Kunstprosa sprachrichtig vom Deutschen ins Lateinische zu übersetzen, zusammen mit der Erstellung der wöchentlich schriftlich einzureichenden Hausaufgaben etwa den sechsfachen häuslichen Aufwand, wodurch sich insgesamt etwa 160 Arbeitsstunden ergeben. Etwa 15–20 Arbeitsstunden nimmt die zusammenfassende Vergegenwärtigung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vor der Abschlussklausur in Anspruch. Es ergibt sich also eine Gesamtarbeitsbelastung von etwa 170–180 Arbeitsstunden, die mit 6 LP zu gewichten sind. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Abschlussklausur der 3. Übung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
3 Semester
 



Modul S 2: Griechische Sprache


Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Modul vermittelt gründliche Kenntnisse der griechischen Sprache. Diese Kenntnisse können naturgemäß nur in geeigneten Übungen erworben werden. Das Modul besteht daher ausnahmsweise nicht aus Lehrveranstaltungen unterschiedlichen Typs, sondern aus drei aufeinander aufbauenden Übungen. Es erstreckt sich ausnahmsweise über drei Semester. Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen. In der ersten, vier Semesterwochenstunden umfassenden Übung wird ein griechischer Prosatext mittleren Schwierigkeitsgrades unter Anleitung des Leiters der Übung ins Deutsche übersetzt und sprachlich und inhaltlich erklärt; daneben finden intensive Übungen zur griechischen Formenlehre und Syntax sowie zum Wortschatz statt. Die beiden anderen Veranstaltungen wiederholen alle wesentlichen Phänomene der griechischen Syntax und üben ihre aktive Anwendung durch die Übersetzung deutscher Einzelsätze und zusammenhängender Texte ins Griechische ein. Die drei Veranstaltungen bauen aufeinander auf und können daher nur in der im Folgenden skizzierten Reihenfolge besucht werden. Der Besuch von Veranstaltung 2. und 3. setzt den erfolgreichen Abschluss von Veranstaltung 1. bzw. 2. voraus. Fähigkeit zur differenzierten Sprachanalyse und zum Umgang mit grammatischer Terminologie; Kompetenzzuwachs in passiver Sprachbeherrschung anhand aktiver Textproduktion; Kompetenz im kontrastiven Sprachvergleich; Sprach- und Kommunikationskompetenz; analytische und kognitive Kompetenz.   
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Übung Originallektüre eines mittelschweren griechischen Prosatextes mit Übungen zur lateinischen Formenlehre, elementaren Syntax und zum Wortschatz (4 Semesterwochenstunden, 6 LP, ersetzbar durch zwei Lektüren mit je 2 Semesterwochenstunden), einer Übung Repetitorium der griechischen Syntax mit Übersetzungs-übungen (dt.-griech.) I und einer Übung Repetitorium der griechischen Syntax mit Übersetzungsübungen (dt.- griech.) II 
Voraussetzungen für die Teilnahme
Griechische Sprachkenntnisse im Umfang des Graecums
Verwendbarkeit des Moduls
Verpflichtend für Studierende, die einen Masterabschluss anstreben. Teilweise identisch mit dem Modul G 11 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Die Lernkontrolle erfolgt in der Form von Abschlussklausuren. Dabei wird jeweils ein sinneinheitlicher Text, im Falle von 2. und 3. ggf. auch geeignete Einzelsätze, ohne Hilfsmittel vom Griechischen ins Deutsche (1.) bzw. vom Deutschen ins Griechische (2., 3.) übersetzt. Eine eigene Modulabschlussprüfung erfolgt nicht; die Abschlussklausur des Repetitoriums II gilt als Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Obwohl es sich bei allen drei Veranstaltungen um Übungen handelt, sind sie jeweils mit 6 LP zu gewichten. Im Falle der Originallektüre ergibt sich dies einerseits aus der Tatsache, dass es sich um eine Übung von 4 Semesterwochenstunden Umfang handelt, wodurch sich eine Arbeitsbelastung von 45 Arbeitsstunden ergibt. Der außerhalb der Veranstaltung zu leistende Aufwand für die Vorbereitung hat etwa denselben Umfang, wodurch sich 90 Arbeitsstunden errechnen. Weitere ca. 20–30 Arbeitsstunden sind ebenfalls veranstaltungsbegleitend (also etwa 1,5–2 Stunden pro Woche) für die Wiederholung, Sicherung und Erweiterung von Formenlehre, elementarer Syntax und Wortschatz aufzuwenden. Damit ergibt sich ein Arbeitsaufwand von 110–120 Arbeitsstunden, der mit 6 LP zu gewichten ist. Da die ganze Veranstaltung in praktischen Übungen zur Verbesserung und Sicherung der Fähigkeit zur Originallektüre griechischer Texte besteht, ist kein zusätzlicher Aufwand zur Vorbereitung der Abschlussklausur anzurechnen; diese erfolgt unmittelbar in der Veranstaltung und der veranstaltungsbegleitenden Vorbereitung. Im Falle der beiden Repetitorien ist die aktive Präsenz in der Veranstaltung bei 2 Semesterwochenstunden zwar nur mit 22,5 LP anzurechnen. Erfahrungsgemäß erfordert der Erwerb der Fertigkeit, griechische Texte mit der komplexen Syntax der antiken Kunstprosa sprachrichtig vom Deutschen ins Griechische zu übersetzen, zusammen mit der Erstellung der wöchentlich schriftlich einzureichenden Hausaufgaben etwa den sechsfachen häuslichen Aufwand, wodurch sich insgesamt etwa 160 Arbeitsstunden ergeben. Etwa 15–20 Arbeitsstunden nimmt die zusammenfassende Vergegenwärtigung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vor der Abschlussklausur in Anspruch. Es ergibt sich also eine Gesamtarbeitsbelastung von etwa 170–180 Arbeitsstunden, die mit 6 LP zu gewichten sind. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Abschlussklausur der 3. Übung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
3 Semester
 




Modul V1:
Rede, Rhetorik und Kommunikation



Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die antike Rhetorik war in den demokratisch und republikanisch verfassten Stadtstaaten der antiken Welt eine Schlüsselkompetenz für die politische Betätigung des Bürgers bzw. der politischen Führungsschicht und für das Auftreten vor Gericht. Während sie in den ersten Jahrzehnten der römischen Kaiserzeit durch den Wegfall ihrer politischen Funktion zu verfallen drohte, erlebte sie seit dem zweiten Jhd. n.Chr. bis in die Spätantike eine erneute Blüte in der Kommunikation der Städte gegenüber dem Kaiser. Auch der Einfluss der antiken Rhetorik auf die christliche Homiletik gehört in diesen Zusammenhang. Das hier beschriebene Modul geht den Bedingungen, Theorien und konkreten Ausdrucksformen der antiken Redekunst und Rhetorik sowie den Formen gestalteter Kommunikation, zu der auch der Brief und die fiktive Gerichtsrede und der literarische Dialog als Mittel der Darstellung komplexer Sachverhalte gehört, nach. Dabei sollen die griechische und/oder römische Redekunst und Rhetorik im Zentrum stehen. Einsicht in die zentrale Funktion der antiken Rhetorik als einer Kunst, die Schlüsselqualifikationen für die Betätigung des Bürgers in demokratisch und/oder republikanisch verfassten Staaten sowie für das Auftreten vor Gericht vermittelte. Verständnis der wesentlichen Bedingungen für Blüte- und Verfallszeiten der Rhetorik in der Antike. Einsicht in die Vielfalt konkreter Ausdrucksformen gestalteter Rede. Beschäftigung mit herausragenden Vertretern der antiken Rhetorik und Redekunst wie Aristoteles (Rhetorik), Cicero (Reden, rhetorische Schriften) und/oder Quintilian (institutio oratoria). Einsicht das Fortwirken antiker rhetorischer Strategien und Theorien bis in die Gegenwart. Fähigkeit zur argumentationslogischen Analyse von Texten und zur Bewertung ihrer Argumentationsstruktur. Fähigkeit zur aktiven, kreativen Produktion von Texten durch die Auswahl und geeignete Zusammenstellung von Argumenten unter dem Aspekt ihrer sachadäquaten Glaubwürdigkeit. Kompetenz zur kritischen Beurteilung von Texten unter ebendiesem Aspekt. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Empathie; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus zwei Vorlesungen zur antiken oder modernen Rhetorik und Kommunikation (jeweils 2 Semesterwochenstunden, jeweils 2 LP), einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Rhetorik und/oder Redekunst (2 Semesterwochenstunden, 4 LP), einer praktischen Übung aus dem Bereich der Sprech- oder Kommunikationswissenschaften (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu zentralen Texten der antiken Rhetorik und/oder Redekunst (2 Semesterwochenstunden, 6 LP). Drei der Veranstaltungen müssen aus dem Bereich der griechischen und lateinischen Literatur und ihrer Rezeptionsgeschichte (einschließlich der lateinischen Literatur des Mittelalters und der Neuzeit und ggf. der Byzantinistik) stammen; zwei weitere Veranstaltungen können auch aus anderen Fächern, insbesondere den Medien- und Kommunikationswissenschaften, eingebracht werden. Davon soll eine praktische Übung aus dem Bereich der Sprech- oder Kommunikationswissenschaften stammen. 
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Vernetzungsmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht teilweise dem Modul G 9 des B.A. Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften und dem Modul C 6 des Kernbereichs „Literatur der römischen Antike“ innerhalb des BA Europäische Literatur. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philosophische, literatur- und medienwissenschaftliche, politikwissenschaftliche, theologische, aber auch rechtswissenschaftliche Studiengänge verwendbar. 
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, deren Note in die Gesamtnote
des Moduls eingeht. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an einer Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an einer Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung einer Projektarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note setzt sich je zur Hälfte zusammen aus der Note der Hausarbeit und der Note der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul V 2:
Die antike Geschichtsschreibung und Staatstheorie und die Entstehung des modernen politischen und historischen Denkens



Leistungspunkte
18 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die antike Geschichtsschreibung hat in der Moderne nicht nur auf die Entstehung der modernen Historiographie eingewirkt, sondern auch die Ausbildung des modernen historischen und politischen Denkens mit geprägt. Auch die Wirtschafts- und Staatstheorien der Neuzeit sowie die Ausformung der Jurisprudenz entwickeln sich seit der Renaissance in intensiver Rezeption hellenistisch-römischer Positionen, wie sie vor allem in der Stoa und im Epikureismus ausgebildet worden sind. Dem steht eine v.a. von Platon und Aristoteles durchdachte Form des Rechts- Staats- und Ökonomieverständnisses entgegen, die über die Vermittlung arabisch-persisch-judischer Stationen vor allem das europäische Mittelalter geprägt hat. Das Modul verfolgt das Ziel, die Studierenden mit diesen beiden Grundpositionen vertraut zu machen und zu einem kritischen Urteil über deren unterschiedliche Begründungsstrategien zu befähigen. Einsicht in die unterschiedlichen Formen antiker Geschichtsdeutung bzw. Staats- , Rechts- bzw. Wirtschaftstheorie und ihren Ausdruck in der antiken Geschichtsschreibung bzw. Philosophie. Beschäftigung mit den zentralen Geschichtswerken der griechischen und/oder lateinischen Antike sowie zentralen Texten zur Staats-, Rechts- und Wirtschaftstheorie. Verständnis der Bedeutung der antiken Positionen nicht nur für die Herausbildung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichts- und Staatsphilosophie, sondern auch für die Entwicklung des modernen historischen und politischen Denkens überhaupt (Machiavelli u.a.). Fähigkeit zur ideologiekritischen und politischen Analyse von Texten und zur Bewertung ihrer historischen und politischen Zielrichtung. Fähigkeit zur kritischen Beurteilung antiker und moderner historischpolitischer Texte unter diesem Aspekt. Erfassung kultureller Gegensätze und Konstanten. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht aus einer Vorlesung zur Einführung in die antike Geschichtsschreibung und / oder Staatstheorie (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung zur antiken Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- / Wirtschaftstheorie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung zu zentralen Texten der antiken Historiographie bzw. Staatstheorie oder zu hermeneutischen Problemen der Geschichtswissenschaft (auch aus anderen Fächern, z.B. Geschichte oder Politik (2 Semesterwochenstunden, 4 LP), einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- / Wirtschaftstheorie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- / Wirtschaftstheorie (2 Semesterwochenstunden, 6 LP). 
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Vernetzungsmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Teilweise Entsprechung mit Modul L 7 und Modul G 10 des B.A. Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften. Das Modul ist auch für andere, insbesondere philosophische, gesellschaftswissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, deren Note in die Gesamtnote
des Moduls eingeht. Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an einer Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an einer Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP 
Noten
Die Note setzt sich je zur Hälfte zusammen aus der Note der schriftlichen Hausarbeit und der Note der mündlichen Modulabschlussprüfung.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul W 1:
Antike und Christentum


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Christentum hat sich seit dem 2. Jhd. n.Chr. auch philosophisch und zunehmend in der komplexen Gestalt der literarischen Formen der Antike mit der paganen Umwelt und ihrer Geisteswelt auseinandergesetzt. Während die Auseinandersetzung mit der hellenistischen Philosophie bereits in apostolische Zeit, jedenfalls in das 1. Jhd. n. Chr. zurückreicht (vgl. Act 17, 18) und bis hinein ins 4. Jhd. andauert (Laktanz u.a.), folgt die Auseinandersetzung des Christentums mit der zweiten, platonisch-aristotelischen Hauptströmung der antiken Philosophie und die Auseinandersetzung der paganen Umwelt mit dem Christentum nach sporadischen Vorläufern in früherer Zeit (Tacitus, Plinius) vor allem seit dem dritten Jahrhundert (Kelsos, Porphyrios; Origenes u.a.). Die entscheidende Phase der Auseinandersetzung zwischen antiker Geisteswelt und Christentum ist aber die Spätantike, vor allem seitdem nach dem Ende der diokletianischen Verfolgungen das Christentum als gleichgestellte und bald vielfach begünstigte Religion in offene und argumentativ, wenngleich vielfach polemisch, ausgetragene Konkurrenz mit den traditionellen heidnischen Kulten und dem Neuplatonismus tritt, der als einzige verbliebene philosophische Richtung das Erbe der antiken Philosophie gegenüber dem Christentum zu bewahren versucht. Zugleich nimmt das Christentum, schon mit Origenes (3. Jhd.), dann moderater, aber nicht minder intensiv seit den Kappadokischen Vätern (späteres 4. Jhd.) platonisches Gedankengut auf und nutzt es zur sachgerechten Absicherung seiner Theologie, Christologie und Dämonologie. Im 5. und 6. Jhd. spitzt sich die Konfrontation zwischen paganen und christlichen Kreisen namentlich im Osten zu. Das hier beschriebene Modul widmet sich der Auseinandersetzung zwischen antik-paganer Welt und Christentum in der ganzen Vielfalt ihrer Aspekte. Dabei soll ein Schwergewicht auf den philosophischtheologischen Aspekten dieses spannungsreichen Verhältnisses liegen. Sowohl Aspekte der gegenseitigen Befruchtung als auch der Konkurrenz und Polemik können zur Sprache kommen. Neben Veranstaltungen des Fachbereichs kommen geeignete Vorlesungen, Übungen und Seminare der Theologie, der Religionswissenschaft und der Alten Geschichte sowie ggf. anderer Fächer in Betracht. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zum Verhältnis von Antike und Christentum oder um Christentum im Umkreis der antik-paganen Welt (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung, in der ein zentraler Text zum antiken Christentum und seiner Auseinandersetzung mit dem paganen, insbesondere philosophischen Umfeld besprochen wird (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu zentralen Aspekten der Auseinandersetzung zwischen antiker Geisteswelt und Christentum (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere theologische, philosophische und geschichtswissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul W 2:
Das Bildungswesen in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die Antike ist eine Epoche der Bildung und Erziehung. ‚Von Homer haben alle gelernt‘ lautet ein berühmtes Sprichwort. Homer wurde von Beginn an auch als Erziehungsschrift rezipiert: Die Lektüre von Ilias und Odyssee bildete die Basis der musischen Erziehung. Mit Literatur wurde immer auch ein bildender, erzieherischer Anspruch verbunden, und so bildete das Studium der ‚Klassiker‘ zu jeder Zeit die Grundlage, auf der jede höhere Bildung aufbauen musste und konnte. Diese höhere Bildung wurde in zwei Stufen und Bereiche eingeteilt: eine formalrhetorische und eine inhaltlich-mathematisch-wissenschaftliche. Diese beiden Bereiche wurden später mit den Termini Trivium (‚Dreiweg‘) für Grammatik, Rhetorik und Dialektik, und Quadrivium (‚Vierweg‘) für die inhaltlichen Disziplinen Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie benannt und gemeinsam als die septem artes liberales (‚sieben freien Künste‘) bezeichnet. Die Gewichtung zwischen ‚trivialer‘ Bildung und Bildung in den Disziplinen des Quadrivium war in der Geschichte der antiken (und dann auch der mittelalterlichen und neuzeitlichen) Unterrichtskonzeption durchaus unterschiedlich: Während bei Platon den Quadriviums-Wissenschaften der Vorrang eingeräumt wurde, konzentrierte sich der Hellenismus und das römische, eher praktisch orientierte Bildungswesen auf die formalen ‚trivialen‘ Künste: Die Konsequenz war eine Blüte der Rhetorik in Rom. In der Spätantike kam mit der Dominanz des Neuplatonismus, der sich in vielen prinzipiellen Fragen mit dem Christentum einig sah und verband, eine Wende zurück zu dem platonischen Konzept, das die trivialen Wissenschaften nur als Propädeutik der Bildung, und die Disziplinen des Quadrivium als deren eigentlichen Kern betrachtete. Diese Akzentsetzung wurde in dem mittelalterlichen artes liberales- Konzept beibehalten und ausgebaut. Erst mit der Renaissance wandte sich das Blatt wieder, und es kam zu einer erneuten Blüte und Renaissance der Rhetorik und sprachlichen Disziplinen und einer neuen Vorherrschaft der Praxis gegenüber der Theorie. Die Neuzeit hat bis ins 18. und 19. Jahrhundert noch explizit an dem aus der Antike ererbten Bildungskanon festgehalten, auch wenn die Begriffe und Konzeptionen weitgehend nur noch Begriffshülsen waren, in die neue Inhalte gegossen wurden.  Das Wahlmodul ‚Das Bildungswesen in Antike, Mittelalter und in der Neuzeit‘ gibt eine Einführung in die antike artes liberales-Idee in ihrer Geschichte und ihrem philosophisch-didaktischem Grundgedanken. Das Thema ‚Bildung‘ bietet vielfache Vernetzungsmöglichkeiten mit benachbarten Disziplinen (der Theologie, der Philosophie, der Germanistik sowie allen modernen fremdsprachlichen Philologien, mit der Alten und Mittelalterlichen Geschichte sowie mit sozialwissenschaftlichen Disziplinen) – denn die Konsequenzen und Relikte der antiken Konzeption sind in einer spezifisch neuzeitlichen Brechung über die Trennung der Geistes- und Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert und das Humboldtsche Universitätskonzept in unserem heutigen Bildungs- und Universitätssystem immer noch präsent und wirksam. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Alteritäts- und Selbstkompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprachund Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zur Geschichte der artes liberales in der Antike oder zum Verhältnis der antiken Bildungskonzeption zum (über den neuzeitlichen Historismus vermittelten) modernen Universitätswesen (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung: Lektüre eines Textes zur antiken Bildungskonzeption (z.B. Platon, Isokrates, Cicero, Martianus Capella, Isidor) (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder Kolloquium zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Didaktik und Unterrichtstheorie und -praxis (2 Semesterwochenstunden, 6 LP). 
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul ist auch für andere, insbesondere theologische, philosophische, literaturwissenschaftliche, geschichtswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar bzw. Kolloquium die Anfertigung eines Referats und einer daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht. 
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul W 3:
Griechische und römische Lyrik


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Die Entwicklung der europäischen Dichtung und die Ausbildung ihrer verschiedenen Gattungsformen folgt weitgehend Ansätzen, die in der griechisch-römischen Antike grundgelegt worden sind. Das gilt auch für die Lyrik, deren Stellung zwischen narrativ-epischen und dramatischen Literaturformen vor allem in hellenistisch-römischer Theorie wie dichterischer Praxis entfaltet worden ist. Daneben gibt es v.a. in der früheren griechischen Dichtung eine Vielzahl von Formen lyrischen Sprechens, die dieses starre Gattungsschema aufbrechen und auf moderne, offenere Formen vorausweisen. Ziel dieses Moduls ist es, in einem Durchgang durch die historischen und sachlichen Entstehungsbedingungen lyrischer Dichtungsformen einen Einblick in das Gestaltungspotential zu geben, das in der Geschichte der europäischen Dichtung erprobt worden ist. Im Zentrum stehen (1) die vielfältigen kleineren Dichtungsformen der frühgriechischen Lyrik, (2) die römische Liebeslyrik sowie (3) deren Rezeption und Umformung in Mittelalter und Neuzeit/Moderne. Das Modul bietet eine Vorlesung zu Geschichte und Theorie lyrischer Dichtungsformen in der Antike, die die markanten Rezeptions- und Umformungsvorgänge in der späteren europäischen Entwicklung an den jeweils relevanten Stellen einbezieht. Vorlesungen aus den neueren Philologien zu lyrischen Dichtungsarten können und sollen als Ergänzung besucht werden. In einer Lektüre-Übung sollen an ausgewählten Texten exemplarisch die in der Vorlesung behandelten Charakteristika verifiziert und ein konkreteres Verständnis eingeübt werden. In einem literaturwissenschaftlichen Seminar werden Grundpositionen der Lyriktheorie, der lyrischen Dichtungspraxis sowie der Forschungsergebnisse an ausgewählten Texten diskutiert bzw. in kleineren eigenständig zu verfassenden Referaten vorgestellt. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zur Geschichte der artes liberales in der Antike oder zum Verhältnis der antiken Bildungskonzeption zum (über den neuzeitlichen Historismus vermittelten) modernen Universitätswesen (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung: Lektüre eines Textes zur antiken Bildungskonzeption (z.B. Platon, Isokrates, Cicero, Martianus Capella, Isidor) (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder Kolloquium zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Didaktik und Unterrichtstheorie und -praxis (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar bzw. Kolloquium die Anfertigung eines
Referats und einer daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht. 
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul W 4:
Ästhetik und Literaturtheorie der Antike und ihre Rezeption in Europa (Vertiefung)


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
Das Modul vertieft die Kenntnisse, die in dem gleichnamigen Grundmodul G 3 erworben wurden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Begriff des Tragischen bei Aristoteles sowie in der Geschichte der europäischen Ästhetik und Dramentheorie. Betrachtet wird darüber hinaus das Zerfließen der Grenzen zwischen Literaturtheorie und Philosophie (bzw. Erkenntnistheorie), d.h. das Phänomen der Entgrenzung, in der Moderne im Unterschied zu der eindeutigen Disziplinabgrenzung im aristotelischen Wissenschaftssystem. Ziel ist die Fähigkeit, die verschiedenen Stationen der Geschichte der europäischen Literaturtheorie und Ästhetik vor dem Hintergrund der aristotelischen und horazischen Poetik zu verstehen und einzelne Theorien in diese Tradition (oder als Auflehnung gegen diese Tradition) einordnen und kritisch im Hinblick auf ihren Innovationsgehalt und die Berechtigung ihrer Abgrenzungsstrategien bewerten zu können. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz. 
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken Ästhetik und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Literaturtheorie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder Kolloquium zu zentralen Aspekten der antiken Literaturtheorie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
Voraussetzungen für die Teilnahme
Erfolgreicher Besuch des Moduls G 3
Verwendbarkeit des Moduls
Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in Europa. Das Modul entspricht im wesentlichen dem Modul G 7 des BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften bzw. dem Modul C 6 im Kernbereich „Literatur der griechischen Antike“ des BA Europäische Literaturen. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im Seminar Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des
Moduls besteht.
Arbeitsaufwand
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen. Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden entsprechend 6 LP. 
Noten
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
Turnus des Angebots
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr angeboten.
Dauer des Moduls
2 Semester / 1 Studienjahr
 



Modul W 5:
Rede, Rhetorik und Kommunikation in der alten Welt


Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
vgl. Modul V 1, wobei eine der Vorlesungen und eine der Übungen entfallen.
 




Modul W 6:
Die antike Geschichtsschreibung und Staatstheorie und die Entstehung des modernen politischen und historischen Denkens



Leistungspunkte
12 LP
Inhalt und Qualifikationsziel
vgl. Modul V 2, wobei eine der Vorlesungen und eine der Übungen entfallen.
 



Zuletzt aktualisiert: 03.03.2011 · Florian Krüpe

 
 
Fb. 10 - Fremdsprachliche Philologien

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