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Die Module in der
Gesamtübersicht
Aus dem Modulkatalog des B.A. Antike in Europa können Sie im
Nebenfach beliebige Module auswählen.
Modul G 1:
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und
philologische Methodik
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Dieses Modul führt in die wesentlichen Techniken
wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich der Präsentation
problemorientierter Recherche ein. Ergänzend wird eine Einführung in
textbezogene wissenschaftliche Arbeitsweisen (philologische Methodik)
und die dafür zur Verfügung stehenden Hilfsmittel, insbesondere mit
Blick auf antike, im Original in griechischer oder lateinischer Sprache
abgefasste Texte gegeben.
Fähigkeit zur Reflexion methodischer Grundprobleme in der
Philologie.
Fähigkeit zum Transfer der erworbenen Textkompetenzen auf andere
Philologien.
Lernfähigkeit; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation;
selbständige Organisation neuer Projekte; Sprach- und
Kommunikationskompetenz; Präsentations- und Moderationskompetenz;
Kompetenzzuwachs in der Textproduktion; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht aus einer Übung
„Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ (vgl. Modul F1 des BA Historische
Sprach-, Text und Kulturwissenschaften) und einer Übung „Philologische
Methodik“ (jeweils 2 Semesterwochenstunden)
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in
Europa. Als Modul geeignet auch für alle Studiengänge, in denen
vertiefte Kenntnis in philologischer Methodik wünschenswert ist (z.B.
Alte und Mittelalterliche Geschichte, Archäologie, historisch
ausgerichtete Literaturwissenschaften, Theologie).
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen;
begleitende Lektüre. Die Lernkontrolle stellt eine
Modulabschlussprüfung in Form eines Kurzessays von ca. 5 Seiten Umfang
dar, das als Hausarbeit angefertigt wird und in dem anhand einer
konkreten Aufgabenstellung wesentliche Aspekte wissenschaftlicher
Arbeitstechniken und philologischer Methodik dargestellt werden. In
begründeten Fällen kann auch eine andere, z.B.
veranstaltungsbegleitende Lernkontrolle durchgeführt werden, für die
den Studierenden eine angemessene Vorbereitungszeit einzuräumen
ist.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an den
Lehrveranstaltungen erfordert etwa 45 Stunden Arbeitsaufwand. Die Vor
bzw. Nachbereitung der Veranstaltungen ist mit ca. 90 Stunden zu
veranschlagen; die Vorbereitung der Modulabschlussprüfung wird etwa 45
Stunden in Anspruch nehmen. Daraus ergibt sich ein Gesamtumfang der
studentischen Arbeitsleistung von 180 Stunden entsprechend 6 LP.
Die erste Lehrveranstaltung stellt ein Teilmodul des Moduls F1 des BA
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften dar; für die
Beschreibung des Teilmoduls und die Herleitung der Workload-Berechnung
kann daher hier auf die Studien- und Prüfungsordnung dieses
Studiengangs verwiesen werden.
Die zweite Lehrveranstaltung hat einen Umfang von 2
Semesterwochenstunden . Obwohl sie ihrer Art nach als Übung zu
charakterisieren ist, ist sie ähnlich wie eine durchschnittliche
Vorlesung mit nur 2 LP zu gewichten, da die Darstellung textbezogener
Arbeitstechniken und die Vorstellung der zugehörigen Hilfsmittel im
Wesentlichen durch den Dozenten erfolgt. Eine Vor- und Nachbereitung
der Studierenden ist nur etwa in demselben zeitlichen Umfang
erforderlich, wie ihn die Veranstaltung selbst einnimmt; eine
wesentliche Leistung der Studierenden besteht im kritischen
Nachvollzug der Gegenstände der Veranstaltung sowie einer
problemorientierten Beteiligung in Form von Fragen und Vorschlägen. Die
Gewichtung mit 2 LP ergibt sich daher analog zu dem oben in den
„Allgemeinen Überlegungen zur Gewichtung der Veranstaltungen nach
Leistungspunkten“ zu den Vorlesungen Gesagten. Sollten andere Formen
der Lernkontrolle gewählt werden, ist darauf zu achten, dass der
Arbeitsaufwand sich in vergleichbarem Rahmen hält.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr angeboten
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul G 2:
Einführung in die europäische Kulturgeschichte
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische
Literaturen
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht aus einer Ringvorlesung über 2
Semester (= 4 Semesterwochenstunden / 4 LP) und einem Seminar über 2
Semester (= 4 Semesterwochenstunden / 4 LP)
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in
Europa. Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls A1 des
BA Europäische Literaturen
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische
Literaturen
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Arbeitsaufwand
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s. Beschreibung des Moduls A1 des BA Europäische
Literaturen
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Noten
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Die Note besteht in der Note der schriftlichen
Modulabschlussklausur (4 LP)
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul G 3:
Ästhetik und Literaturtheorie der Antike und ihre Rezeption in
Europa
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die Geschichte der europäischen Ästhetik und
Literaturtheorie ist zugleich die Geschichte der Rezeption der Poetik
des Aristoteles und seiner Tragödientheorie. Beinahe ebenso
einflussreich wurde die ars poetica des augusteischen Dichters Horaz,
der in dieser Schrift die hellenistische Ästhetiktradition überliefert
und fortschreibt. Diese beiden Grundtexte der Kunsttheorie in Europa
bilden das Zentrum dieses Moduls. Es wird in die zentralen Probleme
dieser Texte sowie ihrer Rezeption eingeführt.
Vermittelt wird dabei die Fähigkeit, die komplexe Rezeptionsgeschichte
eines wirkmächtigen Textes zu begreifen und zu verstehen, wie Theorien
in Auseinandersetzung mit ihren Vorgängern und durch
Abgrenzungsstrategien gegenüber dieser Tradition entwickelt werden.
Darüber hinaus wird die Kenntnis der wichtigsten Kategorien und
Fragestellungen, die die Geschichte der Literaturtheorie und die
Methoden der Literaturwissenschaft bis in die Postmoderne bestimmen,
vermittelt.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz;
Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht aus einer Vorlesung zur antiken
Ästhetik und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer
Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen Philosophie (2
Semesterwochenstunden, 4 LP)
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung.
Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul ist zugleich auch Basismodul C 3 im Kernbereich
„Literatur der griechischen Antike“ des BA Europäische Literaturen. Es
kann auch für andere, insbesondere philosophische und
literatur-wissenschaftliche, aber auch medienwissenschaftliche und
kunstwissenschaftliche Studiengänge verwendet werden.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5
Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohe
Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu
rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere
Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die
Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt
etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4
LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der schriftlichen
Modulabschlussklausur (4 LP)
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul G 4:
Einfühung in die griechische und römische Philosophie
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Dieses Modul führt in die systematischen Grundlagen
der philosophischen Richtungen der Antike ein. Dabei wird nicht eine
historisch-doxographische Übersicht über die verschiedenen
philosophischen Schulen der Antike angestrebt, sondern eine Einführung
in die systematischen Grundansätze der antiken Philosophien unter dem
Aspekt ihrer Fortwirkung auf die moderne Philosophie und ihre
(zustimmend-weiterführende oder kritischablehnende) Rezeption in der
neuzeitlichen Philosophie und anderen von ihr beeinflussten Gebieten
wie Naturwissenschaft, Ästhetik und Literaturkritik, Politik und
Politikwissenschaft, Wirtschaftstheorie usw. Die grundsätzliche
Differenz zwischen den philosophischen Ansätzen
platonisch-aristotelischer Prägung einerseits und den hellenistischen
Philosophien andererseits wird gerade unter dem Aspekt ihrer
geistesgeschichtlichen Folgen für die Konstitution der Moderne
gegenüber der Antike besondere Beachtung geschenkt. Es handelt sich
somit um ein Basismodul für den Erwerb der im vorliegenden Studiengang
zu erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten, dem jede inhaltliche
Spezialisierung abgeht; vielmehr bildet es den Ausgangspunkt für eine
große Zahl inhaltlich spezifizierter
Kernmodule.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz
und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und
Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht aus einer Vorlesung, in der
überblickshaft die wichtigsten Aspekte der skizzierten Gegenstände
vorgestellt werden (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer
Lektüreübung, in der in
gemeinsamer Arbeit des Dozenten und der Studierenden einer oder
mehrere grundlegende Texte der antiken Philosophie exemplarisch gelesen
und besprochen werden (2 Semesterwochenstunden, 4 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in
Europa. Entspricht in Teilen dem Modul G 8 des BA Historische Sprach-,
Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere,
insbesondere philosophische und literaturwissenschaftliche Studiengänge
verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Die
Lernkontrolle erfolgt durch eine Modulabschlussprüfung in Form eines
Kurzessays von ca. 8–10 Seiten Länge, in dem in Anschluss an die
Vorlesung ein Problem aus dem thematischen Umkreis des oder der in der
Lektüreübung behandelten Texte(s) unter kritischer Auseinandersetzung
mit mindestens einem, maximal drei Titeln der Sekundärliteratur, die in
der Aufgabenstellung genannt sind, abzuhandeln ist. In begründeten
Fällen kann auch eine andere, z.B. veranstaltungsbegleitende
Lernkontrolle durchgeführt werden, für die den Studierenden eine
angemessene Vorbereitungszeit einzuräumen ist.
Sollten andere Formen der Lernkontrolle gewählt werden, ist darauf zu
achten, dass der Arbeitsaufwand sich in vergleichbarem Rahmen
hält.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Es ergibt sich so für das Modul eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80= 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der schriftlichen
Modulabschlussklausur (4 LP)
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul G 5:
Einführung in die Altertumswissenschaften
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Da der vorliegende Studiengang einen wesentlichen
Schwerpunkt im griechisch-römischen Altertum hat, sind Basiskenntnisse
in antiker Kunstgeschichte und der materialen Kultur und der Geschichte
der alten
Welt unverzichtbar; daneben ist eine Einführung in die allgemeine und
historische Sprachwissenschaft, wo möglich mit Bezug auf das
Lateinische und/oder Altgriechische, gefordert. Diese Erfordernisse
sollen durch den Besuch von Einführungsvorlesungen bzw. einführenden
Übungen oder Seminaren in Klassischer Archäologie, Alter Geschichte,
Allgemeiner und historischer Sprachwissenschaft und gegebenenfalls
Kunstgeschichte erfüllt werden.
Allgemeine Kompetenzen: Methodenkompetenz, analytische und kognitive
Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur
selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das vorliegende Modul besteht aus: einer Vorlesung
oder einem Seminar zur Einführung in die Klassische Archäologie
(= 2 Semesterwochenstunden / 3 LP), einer Vorlesung oder einem Seminar
zur Einführung in die Alte Geschichte (=2 Semesterwochenstunden / 3 LP)
einer Vorlesung zur Einführung in die allgemeine und historische
Sprachwissenschaft (=2 Semesterwochenstunden / 2 LP) einer Übung bzw.
einem Seminar (2 Semesterwochenstunden / 4 LP) aus den genannten
Fachgebieten oder aus der Kunstgeschichte
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Basisphase des BA Die Antike in
Europa. Die beiden Vorlesungen bzw. Seminare zur Einführung in die
Klassische Archäologie und Alte Geschichte sind Teile des Moduls
„Einführung in die Archäologischen Wissenschaften I“ des BA
Archäologie, die Vorlesung zur Einführung in die Sprachwissenschaft ist
Teil des Moduls F1 des BA Historische Sprach-, Text- und
Kulturwissenschaften.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten
ist die erfolgreiche und überprüft regelmäßige Teilnahme an den
Einzelveranstaltungen. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine
mündliche Prüfung oder eine Klausur oder ein Referat
nachgewiesen.
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Arbeitsaufwand
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s. die Modulbeschreibungen der betreffenden
Studiengänge
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Noten
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Die Note ergibt sich aus der Summe der
Einzelleistungen.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Wahlmodul G 6:
Einführung in die Griechische Sprache
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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s. die Beschreibung des Moduls G 1 des BA
Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Griechischer Sprachkurs I (Grammatik I) ( 6
Semesterwochenstunden), Griechischer Sprachkurs II (Grammatik II und
Lektüre) (6 Semesterwochenstunden)
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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G 6 oder G 7 sind verpflichtend in der Basisphase.
Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Arbeitsaufwand
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s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Noten
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s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Turnus des Angebots
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Einmal pro Studienjahr, Beginn in jedem
Wintersemester
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Wahlmodul G 7:
Einführung in die Lateinische Sprache
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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s. die Beschreibung des Moduls W 1 des BA
Historische Sprach-, Text und Kulturwissenschaften
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Lateinischer Sprachkurs I: Grammatik I (4
Semesterwochenstunden), Lateinischer Sprachkurs II: Grammatik II (4
Semesterwochenstunden, als Intensivkurs in den Semesterferien),
Lateinischer Sprachkurs III: Lektüre (4 Semesterwochenstunden)
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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G 6 oder G 7 sind verpflichtend in der Basisphase.
Zur weiteren Verwendbarkeit s. Beschreibung des Moduls G 1 des BA
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Arbeitsaufwand
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s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Noten
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s. Beschreibung des Moduls W 1 des BA Historische
Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften
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Turnus des Angebots
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Zweimal pro Studienjahr, Beginn in jedem
Wintersemester
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Pflichtmodul P 1:
Homer, Vergil und die Formen des Erzählens in Europa
(Einführung)
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Basismodul bietet eine Einführung in die
narrative Literatur der griechischen und römischen Antike und ihrer
Rezeption in Europa. Ziel ist die Bekanntheit mit den wichtigsten
Texten der antiken Erzählliteratur: mit Ilias, Odyssee, Vergils Aeneis
und Ovids Metamorphosen, sowie das Erreichen eines Verständnis der
wichtigsten Merkmale und Qualitäten dieser Erzählformen. Schließlich
soll ein Wissen davon erarbeitet werden, in welcher Weise diese Texte
eine beinahe unangefochtene Autorität in der Entwicklung der
europäischen Literatur für die literarische Praxis und die ästhetische
Theorie hatten. Die Bedeutung Homers und Vergils lässt sich mit den
Kategorien und in dem Spannungsverhältnis Tradition und Innovation,
Autorität und Autonomie beschreiben: d.h. in Kategorien, die für die
europäische Kulturgeschichte insgesamt von grundlegender Bedeutung
sind. Das Modul vermittelt in dieser Form als einführendes Basismodul
einen ersten Begriff von der Bedeutung dieser Grundmuster in der
Geschichte der europäischen Literaturgeschichte und schärft die
Aufmerksamkeit für dieses Spannungsverhältnis.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz;
Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung
zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2
Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer einführenden Übung zu antiken
Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2
Semesterwochenstunden, 4 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 2 des B.A. Historische
Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für
andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber
auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und
kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
|
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung.
Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5
Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen
Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu
rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere
Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die
Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt
etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4
LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
|
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul
P 2:
Homer, Vergil und die Formen des Erzählens in Europa
(Vertiefung)
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Modul bietet eine Vertiefung der Kenntnisse,
die in dem gleichnamigen Basismodul erworben wurden. Der Schwerpunkt
wird bei dieser Vertiefung auf die Unterschiede zwischen Ilias und
Odyssee auf der einen Seite und der römischen Erzählliteratur auf der
anderen Seite gelegt. Mit diesen beiden Modellen soll außerdem auch die
Rezeption der in der Antike entwickelten Formen des Erzählens
analysiert und strukturiert werden. Insbesondere die Entwicklung der
epischen Dichtung im lateinischen und volkssprachigen Mittelalter und
die Entstehung des modernen Romans sind das Thema der
rezeptionsgeschichtlichen Betrachtungen.
Ziel ist es die Fähigkeit zu entwickeln, die verschiedenen
Möglichkeiten des Aufbaus und der Erzähltechnik von Geschichten über
menschliches Handeln anhand bestimmter Merkmale zu unterscheiden und
diese
Unterscheidungsfähigkeit nicht nur auf antike Werke, sondern auf alle
Werke der europäischen Erzählliteratur zu übertragen und diese Analyse
kritisch zu reflektieren.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener
Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur
Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz;
Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung
zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2
Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung zu antiken Erzählformen und
ihrer Rezeption in Kunst und Kultur (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und
einem Seminar zu antiken Erzählformen und ihrer Rezeption in Kunst und
Kultur (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Erfolgreiche Teilnahme am Modul P 1: Homer, Vergil
und die Formen des Erzählens in Europa
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 5 des B.A. Historische
Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für
andere, insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber
auch für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und
kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit
Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker
Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen einer schriftlichen
Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP.
Die regelmäßige Teilnahme an der Übung erfordert etwa 22,5
Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem etwa dreimal so hohen
Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und eigene Lektüre zu
rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere
Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die
Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt
etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4
LP.
Die regelmäßige Teilnahme an dem Seminar erfordert etwa 22,5
Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der Teilnehmer für Vor- und
Nachbereitung sowie für die eigenständige Bearbeitung des Gegenstands
erfordert darüber hinaus gut den dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also
etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden
für die Abfassung eines mündlichen Referats und der daraus
hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit. Es ergibt sich so für das
Seminar eine Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180
Arbeitsstunden entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul P 3:
Die antike und moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken
Europas (Einführung)
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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In diesem Basismodul wird eine Einführung in das
griechische und römische Drama gegeben. Dazu gehört die Vorstellung der
wichtigsten Werke der drei großen attischen Tragiker Aischylos,
Sophokles und Euripides, der alten und mittleren Komödie sowie der
römischen Komödie: von Plautus und Terenz und der lateinischen
Tragödien Senecas. Die griechische Antike prägte die Entwicklung des
Dramas in Europa aber nicht nur durch diese Werke, die Vorbilder und
Maßstab für jeden Dramatiker wurden, sondern auch durch die antiken
Dramen und Tragödientheorien (vor allem des Aristoteles und Horaz).
Auch von diesen und ihrer Wirkung auf die ästhetische Tradition Europas
sollen die Studentinnen und Studenten in diesem Basismodul erste
Kenntnisse erwerben, die im Basismodul 3 zur antiken Ästhetik und
Literaturtheorie erweitert werden sollen. Ziel dieser Einführung ist
der Erwerb der Fähigkeit, Werke des antiken und ggf. des modernen
Dramas mit Blick auf antike und moderne Dramentheorien kritisch zu
lesen und die Tragfähigkeit der Theorien an deren Gegenstand zu
überprüfen, außerdem der Fähigkeit zu einer selbständigen, Lektüre und
Würdigung dramatischer und anderer literarischer Werke. Kompetenz zu
kontroverser sachbezogener und argumentativ begründeter Diskussion über
Fragen der literarischen
Ästhetik.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz;
Präsentationskompetenz; Sozialkompetenz, Empathie.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht in einer einführenden Vorlesung
zum antiken Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und einer Übung zum
antiken Drama (mit einer ersten Einführung in die antike
Dramentheorie)
(2 Semesterwochenstunden, 2 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
|
Das Modul entspricht dem Modul G 3 des B.A.
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem
auch für andere, insbesondere philologische und
literaturwissenschaftliche, aber auch für
kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und
kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Dramen und
dramentheoretischer Werke in Übersetzung. Bestehen der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
|
Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dieser der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre
zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine entsprechend höhere
Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen Kenntnisse für die
Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine Arbeitszeit von insgesamt
etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130 Arbeitsstunden entsprechend 4
LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
|
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
|
Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul P 4:
Die antike und moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken
Europas (Vertiefung)
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Aufbaumodul setzt die Einführung in die Werke
des griechischen und römischen Dramas fort. Der Schwerpunkt wird dabei
auf eine differenziertere Kenntnis der Werke der drei großen Tragiker
und die Entwicklung der Fähigkeit, die spezifischen Unterschiede und
generischen Gemeinsamkeiten der Werke der attischen Tragödie gelegt.
Darüber hinaus bildet die Definition der Komik und des Handlungsaufbaus
der griechischen Komödie in Gegenüberstellung und Abgrenzung von der
römischen Komödie und deren Rezeption in der europäischen Literatur
einen weiteren Schwerpunkt. Dabei soll die bereits im Basismodul
erworbene Fähigkeit, Werke des antiken und ggf. des modernen Dramas mit
Blick auf antike und moderne Dramentheorien kritisch zu lesen, vertieft
werden. Ziel des Moduls ist außerdem auch die Vermittlung und
Vertiefung der. Fähigkeit zu einer selbständigen Lektüre und Würdigung
dramatischer und anderer literarischer Werke, und darüber hinaus die
allgemeine Kompetenz zu kontroverser sachbezogener und argumentativ
begründeter Diskussion über Fragen der literarischen Ästhetik.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Empathie; selbständige Organisation
eigener Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur
Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz;
Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul besteht in einer Vorlesung zum antiken
Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung zum modernen
Drama (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung oder Übung zur
antiken Dramentheorie oder zum antiken Drama (mit wesentlichen Anteilen
über die antike Dramentheorie) (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und
einem Seminar zu antiken Dramen und ihrer Rezeption in Kunst und Kultur
(2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Erfolgreiche Teilnahme am Modul P 3: Die antike und
moderne Tragödie und Komödie und das ästhetische Denken in
Europa.
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul entspricht dem Modul G 6 des B.A. Historische
Sprach-, Textund Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für andere,
insbesondere philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch
für kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und
kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Dramen und
dramentheoretischer Werke in Übersetzung. Im Seminar das Anfertigen
einer schriftlichen Hausarbeit,
in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an den Vorlesungen
erfordert je etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dieser den
Vorlesungen zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt je
55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP, zusammen 110–120 Arbeitsstunden
entsprechend 4 LP. Soweit die dritte Vorlesung durch eine Übung ohne
intensive Eigenarbeit ersetzt wird, ist sie mit Blick auf den
Arbeitsaufwand einer Vorlesung gleichzustellen. Es ergeben sich somit
55–60 Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an
dem Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul P 5:
Die antike und moderne Philosophie und das wissenschaftliche Denken
Europas (Einführung)
Leistungspunkte
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6 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die griechische Philosophie im Anschluss an Platon,
Aristoteles hat, vermittelt durch den mittleren und den Neuplatonismus
sowie den Peripatos und den kaiserzeitlichen Aristotelismus, die
gesamte Spätantike und das frühe und das Hochmittelalter philosophisch
bestimmt und weit über die Grenzen der Fachphilosophie geistig geprägt.
Insbesondere hat die platonisch-aristotelische Philosophie in einer
sachgerecht systematisierenden Gestalt, die ihr der Neuplatonismus
gegeben hat, ein Wissenschaftssystem begründet, das in den Grundzügen
bis zum Ende des Mittelalters Gültigkeit behalten hat. Diesem
philosophischen System steht schon in der Antike eine Denkform
entgegen, die sich radikal von der der platonischaristotelischen
Philosophie unterscheidet. Diese ist die der verschiedenen Richtungen
der hellenistischen Philosophie, die insoweit trotz aller Polemik
untereinander eine grundsätzliche Einheit bilden. Durch die Rezeption
dieser zweiten Richtung des antiken philosophischen Denkens im
Spätmittelalter und der frühen Neuzeit ist sie zum geistigen Fundament
des modernen Europa geworden. Das hier beschriebene Modul geht
Ähnlichkeiten und Unterschieden der beiden „Philosophien“ der antiken
Welt und ihrer Rolle für das wissenschaftliche Denken Europas in Antike
und Moderne nach. Das Modul soll mit den Grundthesen beider Richtungen
sowie ihren grundsätzlichen Differenzen und mit zentralen Werken der
antiken Philosophie vertraut machen. Es soll die Fähigkeit vermitteln,
die bestimmende Wirkung insbesondere der hellenistischen Philosophie
auf die spätmittelalterliche und neuzeitliche Philosophie im konkreten
Umgang mit philosophischen Texten zu erfassen und sich daraus ergebende
Verzerrungen in der Interpretation vorhellenistischer philosophischer
und literarischer Texte zu erkennen und zu vermeiden, und zu
wissenschaftlich begründetem kritischem Umgang mit antiken und modernen
philosophischen und literarischen Texten anleiten. Allgemeine
Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; Sprach- und Kommunikationskompetenz
und Fähigkeit zur Textproduktion; Präsentations- und
Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken
Philosophie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP) und
einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen
Philosophie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Erfolgreicher Besuch des Moduls G3.
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul entspricht z.T. dem Modul G 8 B.A. Historische
Sprach-, Text und Kulturwissenschaften. Es ist außerdem auch für
andere, insbesondere philosophische und literaturwissenschaftliche
Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker und/oder moderner Werke.
Bestehen der mündlichen Modulabschlussprüfung.
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Arbeitsaufwand
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Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul P 6:
Die antike und moderne Philosophie und das wissenschaftliche Denken
Europas (Vertiefung)
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Aufbaumodul vertieft die im gleichnamigen
Basismodul erworbenen Kenntnisse Allgemeine Kompetenzen: Analytische
und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation;
Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete;
selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und
Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion;
Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken
Philosophie und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), und
einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen
Philosophie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu
zentralen Aspekten der antiken Philosophie und ihrer Rezeption (2
Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Erfolgreicher Besuch des Moduls P 5.
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Verwendbarkeit des Moduls
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Pflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike in
Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere philosophische und
literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker und/oder moderner Werke. Im
Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, in deren
Benotung die
Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der schriftlichen
Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul S 1: Lateinische Sprache
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Modul vermittelt gründliche Kenntnisse der
lateinischen Sprache. Diese Kenntnisse können naturgemäß nur in
geeigneten Übungen erworben werden. Das Modul besteht daher
ausnahmsweise nicht aus Lehrveranstaltungen unterschiedlichen Typs,
sondern aus drei aufeinander aufbauenden Übungen. Es erstreckt sich
ausnahmsweise über drei Semester. Das Modul besteht aus drei
Lehrveranstaltungen. In der ersten, vier Semesterwochenstunden
umfassenden Übung wird ein lateinischer Prosatext mittleren
Schwierigkeitsgrades unter Anleitung des Leiters der Übung ins Deutsche
übersetzt und sprachlich und inhaltlich erklärt; daneben finden
intensive Übungen zur lateinischen Formenlehre und Syntax sowie zum
Wortschatz statt. Die beiden anderen Veranstaltungen wiederholen alle
wesentlichen Phänomene der lateinischen Syntax und üben ihre aktive
Anwendung durch die Übersetzung deutscher Einzelsätze und
zusammenhängender Texte ins Lateinische ein. Die drei Veranstaltungen
bauen aufeinander auf und können daher nur in der im Folgenden
skizzierten Reihenfolge besucht werden. Der Besuch von Veranstaltung 2.
und 3. setzt den erfolgreichen Abschluss von Veranstaltung 1. bzw. 2.
voraus. Fähigkeit zur differenzierten Sprachanalyse und zum Umgang mit
grammatischer Terminologie; Kompetenzzuwachs in passiver
Sprachbeherrschung anhand aktiver Textproduktion; Kompetenz im
kontrastiven Sprachvergleich; Sprach- und Kommunikationskompetenz;
analytische und kognitive Kompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Übung zur
Originallektüre eines mittelschweren lateinischen Prosatextes mit
Übungen zur lateinischen Formenlehre, elementaren Syntax und zum
Wortschatz, aus
einer Übung Repetitorium der lateinischen Syntax mit
Übersetzungsübungen (dt.-lat.) I und einer Übung Repetitorium der
lateinischen Syntax mit Übersetzungsübungen (dt.-lat.) II
|
Voraussetzungen für die Teilnahme
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Lateinische Sprachkenntnisse im Umfang des
Latinums
|
Verwendbarkeit des Moduls
|
Verpflichtend für Studierende, die einen
Masterabschluss anstreben. Teilweise identisch mit dem Modul L 3 des BA
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften bzw. dem Wahlmodul
C 8 des Studiengangs „Literatur der römischen Antike“ des BA
Europäische Literaturen.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Die
Lernkontrolle erfolgt in der Form von Abschlussklausuren. Dabei wird
jeweils ein sinneinheitlicher Text, im Falle von 2. und 3. ggf. auch
geeignete Einzelsätze, ohne Hilfsmittel vom Lateinischen ins Deutsche
(1.) bzw. vom Deutschen ins Lateinische (2., 3.) übersetzt. Eine eigene
Modulabschlussprüfung erfolgt nicht; die Abschlussklausur des
Repetitoriums II gilt als Modulabschlussprüfung.
|
Arbeitsaufwand
|
Obwohl es sich bei allen drei Veranstaltungen um
Übungen handelt, sind sie jeweils mit 6 LP zu gewichten. Im Falle der
Originallektüre ergibt sich dies einerseits aus der Tatsache, dass es
sich um eine Übung von 4 Semesterwochenstunden Umfang handelt, wodurch
sich eine Arbeitsbelastung von 45 Arbeitsstunden ergibt. Der außerhalb
der Veranstaltung zu leistende Aufwand für die Vorbereitung hat etwa
denselben Umfang, wodurch sich 90 Arbeitsstunden errechnen. Weitere ca.
20–30 Arbeitsstunden sind ebenfalls veranstaltungsbegleitend (also etwa
1,5–2 Stunden pro Woche) für die Wiederholung, Sicherung und
Erweiterung von Formenlehre, elementarer Syntax und Wortschatz
aufzuwenden. Damit ergibt sich ein Arbeitsaufwand von 110–120
Arbeitsstunden, der mit 6 LP zu gewichten ist. Da die ganze
Veranstaltung in praktischen Übungen zur Verbesserung und Sicherung der
Fähigkeit zur Originallektüre lateinischer Texte besteht, ist kein
zusätzlicher Aufwand zur Vorbereitung der Abschlussklausur anzurechnen;
diese erfolgt unmittelbar in der Veranstaltung und der
veranstaltungsbegleitenden Vorbereitung. Im Falle der beiden
Repetitorien ist die aktive Präsenz in der Veranstaltung bei 2
Semesterwochenstunden zwar nur mit 22,5 LP anzurechnen. Erfahrungsgemäß
erfordert der Erwerb der Fertigkeit, lateinische Texte mit der
komplexen Syntax der antiken Kunstprosa sprachrichtig vom Deutschen ins
Lateinische zu übersetzen, zusammen mit der Erstellung der wöchentlich
schriftlich einzureichenden Hausaufgaben etwa den sechsfachen
häuslichen Aufwand, wodurch sich insgesamt etwa 160 Arbeitsstunden
ergeben. Etwa 15–20 Arbeitsstunden nimmt die zusammenfassende
Vergegenwärtigung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vor der
Abschlussklausur in Anspruch. Es ergibt sich also eine
Gesamtarbeitsbelastung von etwa 170–180 Arbeitsstunden, die mit 6 LP zu
gewichten sind.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Abschlussklausur
der 3. Übung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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3 Semester
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Modul S 2: Griechische Sprache
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Modul vermittelt gründliche Kenntnisse der
griechischen Sprache. Diese Kenntnisse können naturgemäß nur in
geeigneten Übungen erworben werden. Das Modul besteht daher
ausnahmsweise nicht aus Lehrveranstaltungen unterschiedlichen Typs,
sondern aus drei aufeinander aufbauenden Übungen. Es erstreckt sich
ausnahmsweise über drei Semester. Das Modul besteht aus drei
Lehrveranstaltungen. In der ersten, vier Semesterwochenstunden
umfassenden Übung wird ein griechischer Prosatext mittleren
Schwierigkeitsgrades unter Anleitung des Leiters der Übung ins Deutsche
übersetzt und sprachlich und inhaltlich erklärt; daneben finden
intensive Übungen zur griechischen Formenlehre und Syntax sowie zum
Wortschatz statt. Die beiden anderen Veranstaltungen wiederholen alle
wesentlichen Phänomene der griechischen Syntax und üben ihre aktive
Anwendung durch die Übersetzung deutscher Einzelsätze und
zusammenhängender Texte ins Griechische ein. Die drei Veranstaltungen
bauen aufeinander auf und können daher nur in der im Folgenden
skizzierten Reihenfolge besucht werden. Der Besuch von Veranstaltung 2.
und 3. setzt den erfolgreichen Abschluss von Veranstaltung 1. bzw. 2.
voraus. Fähigkeit zur differenzierten Sprachanalyse und zum Umgang mit
grammatischer Terminologie; Kompetenzzuwachs in passiver
Sprachbeherrschung anhand aktiver Textproduktion; Kompetenz im
kontrastiven Sprachvergleich; Sprach- und Kommunikationskompetenz;
analytische und kognitive Kompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Übung
Originallektüre eines mittelschweren griechischen Prosatextes mit
Übungen zur lateinischen Formenlehre, elementaren Syntax und zum
Wortschatz (4 Semesterwochenstunden, 6 LP, ersetzbar durch zwei
Lektüren mit je 2 Semesterwochenstunden), einer Übung Repetitorium der
griechischen Syntax mit Übersetzungs-übungen (dt.-griech.) I und einer
Übung Repetitorium der griechischen Syntax mit Übersetzungsübungen
(dt.- griech.) II
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
Griechische Sprachkenntnisse im Umfang des
Graecums
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Verwendbarkeit des Moduls
|
Verpflichtend für Studierende, die einen
Masterabschluss anstreben. Teilweise identisch mit dem Modul G 11 des
BA Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften.
|
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen. Die
Lernkontrolle erfolgt in der Form von Abschlussklausuren. Dabei wird
jeweils ein sinneinheitlicher Text, im Falle von 2. und 3. ggf. auch
geeignete Einzelsätze, ohne Hilfsmittel vom Griechischen ins Deutsche
(1.) bzw. vom Deutschen ins Griechische (2., 3.) übersetzt. Eine eigene
Modulabschlussprüfung erfolgt nicht; die Abschlussklausur des
Repetitoriums II gilt als Modulabschlussprüfung.
|
Arbeitsaufwand
|
Obwohl es sich bei allen drei Veranstaltungen um
Übungen handelt, sind sie jeweils mit 6 LP zu gewichten. Im Falle der
Originallektüre ergibt sich dies einerseits aus der Tatsache, dass es
sich um eine Übung von 4 Semesterwochenstunden Umfang handelt, wodurch
sich eine Arbeitsbelastung von 45 Arbeitsstunden ergibt. Der außerhalb
der Veranstaltung zu leistende Aufwand für die Vorbereitung hat etwa
denselben Umfang, wodurch sich 90 Arbeitsstunden errechnen. Weitere ca.
20–30 Arbeitsstunden sind ebenfalls veranstaltungsbegleitend (also etwa
1,5–2 Stunden pro Woche) für die Wiederholung, Sicherung und
Erweiterung von Formenlehre, elementarer Syntax und Wortschatz
aufzuwenden. Damit ergibt sich ein Arbeitsaufwand von 110–120
Arbeitsstunden, der mit 6 LP zu gewichten ist. Da die ganze
Veranstaltung in praktischen Übungen zur Verbesserung und Sicherung der
Fähigkeit zur Originallektüre griechischer Texte besteht, ist kein
zusätzlicher Aufwand zur Vorbereitung der Abschlussklausur anzurechnen;
diese erfolgt unmittelbar in der Veranstaltung und der
veranstaltungsbegleitenden Vorbereitung. Im Falle der beiden
Repetitorien ist die aktive Präsenz in der Veranstaltung bei 2
Semesterwochenstunden zwar nur mit 22,5 LP anzurechnen. Erfahrungsgemäß
erfordert der Erwerb der Fertigkeit, griechische Texte mit der
komplexen Syntax der antiken Kunstprosa sprachrichtig vom Deutschen ins
Griechische zu übersetzen, zusammen mit der Erstellung der wöchentlich
schriftlich einzureichenden Hausaufgaben etwa den sechsfachen
häuslichen Aufwand, wodurch sich insgesamt etwa 160 Arbeitsstunden
ergeben. Etwa 15–20 Arbeitsstunden nimmt die zusammenfassende
Vergegenwärtigung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vor der
Abschlussklausur in Anspruch. Es ergibt sich also eine
Gesamtarbeitsbelastung von etwa 170–180 Arbeitsstunden, die mit 6 LP zu
gewichten sind.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Abschlussklausur
der 3. Übung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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3 Semester
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Modul V1:
Rede, Rhetorik und Kommunikation
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die antike Rhetorik war in den demokratisch und
republikanisch verfassten Stadtstaaten der antiken Welt eine
Schlüsselkompetenz für die politische Betätigung des Bürgers bzw. der
politischen Führungsschicht und für das Auftreten vor Gericht. Während
sie in den ersten Jahrzehnten der römischen Kaiserzeit durch den
Wegfall ihrer politischen Funktion zu verfallen drohte, erlebte sie
seit dem zweiten Jhd. n.Chr. bis in die Spätantike eine erneute Blüte
in der Kommunikation der Städte gegenüber dem Kaiser. Auch der Einfluss
der antiken Rhetorik auf die christliche Homiletik gehört in diesen
Zusammenhang. Das hier beschriebene Modul geht den Bedingungen,
Theorien und konkreten Ausdrucksformen der antiken Redekunst und
Rhetorik sowie den Formen gestalteter Kommunikation, zu der auch der
Brief und die fiktive Gerichtsrede und der literarische Dialog als
Mittel der Darstellung komplexer Sachverhalte gehört, nach. Dabei
sollen die griechische und/oder römische Redekunst und Rhetorik im
Zentrum stehen. Einsicht in die zentrale Funktion der antiken Rhetorik
als einer Kunst, die Schlüsselqualifikationen für die Betätigung des
Bürgers in demokratisch und/oder republikanisch verfassten Staaten
sowie für das Auftreten vor Gericht vermittelte. Verständnis der
wesentlichen Bedingungen für Blüte- und Verfallszeiten der Rhetorik in
der Antike. Einsicht in die Vielfalt konkreter Ausdrucksformen
gestalteter Rede. Beschäftigung mit herausragenden Vertretern der
antiken Rhetorik und Redekunst wie Aristoteles (Rhetorik), Cicero
(Reden, rhetorische Schriften) und/oder Quintilian (institutio
oratoria). Einsicht das Fortwirken antiker rhetorischer Strategien und
Theorien bis in die Gegenwart. Fähigkeit zur argumentationslogischen
Analyse von Texten und zur Bewertung ihrer Argumentationsstruktur.
Fähigkeit zur aktiven, kreativen Produktion von Texten durch die
Auswahl und geeignete Zusammenstellung von Argumenten unter dem Aspekt
ihrer sachadäquaten Glaubwürdigkeit. Kompetenz zur kritischen
Beurteilung von Texten unter ebendiesem Aspekt. Allgemeine Kompetenzen:
Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher
Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer
Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und
Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion;
Präsentations- und Moderationskompetenz; Empathie;
Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht aus zwei Vorlesungen zur antiken
oder modernen Rhetorik und Kommunikation (jeweils 2
Semesterwochenstunden, jeweils 2 LP), einer Übung zu zentralen Texten
der antiken und/oder modernen Rhetorik und/oder Redekunst (2
Semesterwochenstunden, 4 LP), einer praktischen Übung aus dem Bereich
der Sprech- oder Kommunikationswissenschaften (2 Semesterwochenstunden,
4 LP) und einem Seminar zu zentralen Texten der antiken Rhetorik
und/oder Redekunst (2 Semesterwochenstunden, 6 LP). Drei der
Veranstaltungen müssen aus dem Bereich der griechischen und
lateinischen Literatur und ihrer Rezeptionsgeschichte (einschließlich
der lateinischen Literatur des Mittelalters und der Neuzeit und ggf.
der Byzantinistik) stammen; zwei weitere Veranstaltungen können auch
aus anderen Fächern, insbesondere den Medien- und
Kommunikationswissenschaften, eingebracht werden. Davon soll eine
praktische Übung aus dem Bereich der Sprech- oder
Kommunikationswissenschaften stammen.
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Vernetzungsmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul entspricht teilweise dem Modul G 9 des B.A.
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften und dem Modul C 6
des Kernbereichs „Literatur der römischen Antike“ innerhalb des BA
Europäische Literatur. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere
philosophische, literatur- und medienwissenschaftliche,
politikwissenschaftliche, theologische, aber auch
rechtswissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im
Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, deren Note in
die Gesamtnote
des Moduls eingeht. Bestehen der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an einer Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an einer
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung einer
Projektarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note setzt sich je zur Hälfte zusammen aus der
Note der Hausarbeit und der Note der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul V 2:
Die antike Geschichtsschreibung und Staatstheorie und die Entstehung
des modernen politischen und historischen Denkens
Leistungspunkte
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18 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die antike Geschichtsschreibung hat in der Moderne
nicht nur auf die Entstehung der modernen Historiographie eingewirkt,
sondern auch die Ausbildung des modernen historischen und politischen
Denkens mit geprägt. Auch die Wirtschafts- und Staatstheorien der
Neuzeit sowie die Ausformung der Jurisprudenz entwickeln sich seit der
Renaissance in intensiver Rezeption hellenistisch-römischer Positionen,
wie sie vor allem in der Stoa und im Epikureismus ausgebildet worden
sind. Dem steht eine v.a. von Platon und Aristoteles durchdachte Form
des Rechts- Staats- und Ökonomieverständnisses entgegen, die über die
Vermittlung arabisch-persisch-judischer Stationen vor allem das
europäische Mittelalter geprägt hat. Das Modul verfolgt das Ziel, die
Studierenden mit diesen beiden Grundpositionen vertraut zu machen und
zu einem kritischen Urteil über deren unterschiedliche
Begründungsstrategien zu befähigen. Einsicht in die unterschiedlichen
Formen antiker Geschichtsdeutung bzw. Staats- , Rechts- bzw.
Wirtschaftstheorie und ihren Ausdruck in der antiken
Geschichtsschreibung bzw. Philosophie. Beschäftigung mit den zentralen
Geschichtswerken der griechischen und/oder lateinischen Antike sowie
zentralen Texten zur Staats-, Rechts- und Wirtschaftstheorie.
Verständnis der Bedeutung der antiken Positionen nicht nur für die
Herausbildung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichts- und
Staatsphilosophie, sondern auch für die Entwicklung des modernen
historischen und politischen Denkens überhaupt (Machiavelli u.a.).
Fähigkeit zur ideologiekritischen und politischen Analyse von Texten
und zur Bewertung ihrer historischen und politischen Zielrichtung.
Fähigkeit zur kritischen Beurteilung antiker und moderner
historischpolitischer Texte unter diesem Aspekt. Erfassung kultureller
Gegensätze und Konstanten. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und
kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher Argumentation;
Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer Wissensgebiete;
selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und
Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion;
Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
|
Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul besteht aus einer Vorlesung zur
Einführung in die antike Geschichtsschreibung und / oder Staatstheorie
(2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Vorlesung zur antiken
Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- / Wirtschaftstheorie und
ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer Übung zu
zentralen Texten der antiken Historiographie bzw. Staatstheorie oder zu
hermeneutischen Problemen der Geschichtswissenschaft (auch aus anderen
Fächern, z.B. Geschichte oder Politik (2 Semesterwochenstunden, 4 LP),
einer Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen
Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- / Wirtschaftstheorie (2
Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu zentralen Texten der
antiken und/oder modernen Geschichtsschreibung oder Staats- / Rechts- /
Wirtschaftstheorie (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Vernetzungsmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Teilweise Entsprechung mit Modul L 7 und Modul G 10 des B.A.
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften. Das Modul ist auch
für andere, insbesondere philosophische, gesellschaftswissenschaftliche
und literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im
Seminar das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit, deren Note in
die Gesamtnote
des Moduls eingeht. Bestehen der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an einer Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an einer
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohem Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP
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Noten
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Die Note setzt sich je zur Hälfte zusammen aus der
Note der schriftlichen Hausarbeit und der Note der mündlichen
Modulabschlussprüfung.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Jahr angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul W 1:
Antike und Christentum
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Christentum hat sich seit dem 2. Jhd. n.Chr.
auch philosophisch und zunehmend in der komplexen Gestalt der
literarischen Formen der Antike mit der paganen Umwelt und ihrer
Geisteswelt auseinandergesetzt. Während die Auseinandersetzung mit der
hellenistischen Philosophie bereits in apostolische Zeit, jedenfalls in
das 1. Jhd. n. Chr. zurückreicht (vgl. Act 17, 18) und bis hinein ins
4. Jhd. andauert (Laktanz u.a.), folgt die Auseinandersetzung des
Christentums mit der zweiten, platonisch-aristotelischen Hauptströmung
der antiken Philosophie und die Auseinandersetzung der paganen Umwelt
mit dem Christentum nach sporadischen Vorläufern in früherer Zeit
(Tacitus, Plinius) vor allem seit dem dritten Jahrhundert (Kelsos,
Porphyrios; Origenes u.a.). Die entscheidende Phase der
Auseinandersetzung zwischen antiker Geisteswelt und Christentum ist
aber die Spätantike, vor allem seitdem nach dem Ende der
diokletianischen Verfolgungen das Christentum als gleichgestellte und
bald vielfach begünstigte Religion in offene und argumentativ,
wenngleich vielfach polemisch, ausgetragene Konkurrenz mit den
traditionellen heidnischen Kulten und dem Neuplatonismus tritt, der als
einzige verbliebene philosophische Richtung das Erbe der antiken
Philosophie gegenüber dem Christentum zu bewahren versucht. Zugleich
nimmt das Christentum, schon mit Origenes (3. Jhd.), dann moderater,
aber nicht minder intensiv seit den Kappadokischen Vätern (späteres 4.
Jhd.) platonisches Gedankengut auf und nutzt es zur sachgerechten
Absicherung seiner Theologie, Christologie und Dämonologie. Im 5. und
6. Jhd. spitzt sich die Konfrontation zwischen paganen und christlichen
Kreisen namentlich im Osten zu. Das hier beschriebene Modul widmet sich
der Auseinandersetzung zwischen antik-paganer Welt und Christentum in
der ganzen Vielfalt ihrer Aspekte. Dabei soll ein Schwergewicht auf den
philosophischtheologischen Aspekten dieses spannungsreichen
Verhältnisses liegen. Sowohl Aspekte der gegenseitigen Befruchtung als
auch der Konkurrenz und Polemik können zur Sprache kommen. Neben
Veranstaltungen des Fachbereichs kommen geeignete Vorlesungen, Übungen
und Seminare der Theologie, der Religionswissenschaft und der Alten
Geschichte sowie ggf. anderer Fächer in Betracht. Allgemeine
Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener
Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur
Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz;
Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
|
Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung
zum Verhältnis von Antike und Christentum oder um Christentum im
Umkreis der antik-paganen Welt (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer
Übung, in der ein zentraler Text zum antiken Christentum und seiner
Auseinandersetzung mit dem paganen, insbesondere philosophischen Umfeld
besprochen wird (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar zu
zentralen Aspekten der Auseinandersetzung zwischen antiker Geisteswelt
und Christentum (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere theologische,
philosophische und geschichtswissenschaftliche Studiengänge
verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit
Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker
Werke in Übersetzung. Im Seminar die Anfertigung einer schriftlichen
Hausarbeit, in deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
|
Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
|
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
|
2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul W 2:
Das Bildungswesen in Antike, Mittelalter und früher
Neuzeit
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die Antike ist eine Epoche der Bildung und
Erziehung. ‚Von Homer haben alle gelernt‘ lautet ein berühmtes
Sprichwort. Homer wurde von Beginn an auch als Erziehungsschrift
rezipiert: Die Lektüre von Ilias und Odyssee bildete die Basis der
musischen Erziehung. Mit Literatur wurde immer auch ein bildender,
erzieherischer Anspruch verbunden, und so bildete das Studium der
‚Klassiker‘ zu jeder Zeit die Grundlage, auf der jede höhere Bildung
aufbauen musste und konnte. Diese höhere Bildung wurde in zwei Stufen
und Bereiche eingeteilt: eine formalrhetorische und eine
inhaltlich-mathematisch-wissenschaftliche. Diese beiden Bereiche wurden
später mit den Termini Trivium (‚Dreiweg‘) für Grammatik, Rhetorik und
Dialektik, und Quadrivium (‚Vierweg‘) für die inhaltlichen Disziplinen
Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie benannt und gemeinsam als
die septem artes liberales (‚sieben freien Künste‘) bezeichnet. Die
Gewichtung zwischen ‚trivialer‘ Bildung und Bildung in den Disziplinen
des Quadrivium war in der Geschichte der antiken (und dann auch der
mittelalterlichen und neuzeitlichen) Unterrichtskonzeption durchaus
unterschiedlich: Während bei Platon den Quadriviums-Wissenschaften der
Vorrang eingeräumt wurde, konzentrierte sich der Hellenismus und das
römische, eher praktisch orientierte Bildungswesen auf die formalen
‚trivialen‘ Künste: Die Konsequenz war eine Blüte der Rhetorik in Rom.
In der Spätantike kam mit der Dominanz des Neuplatonismus, der sich in
vielen prinzipiellen Fragen mit dem Christentum einig sah und verband,
eine Wende zurück zu dem platonischen Konzept, das die trivialen
Wissenschaften nur als Propädeutik der Bildung, und die Disziplinen des
Quadrivium als deren eigentlichen Kern betrachtete. Diese Akzentsetzung
wurde in dem mittelalterlichen artes liberales- Konzept beibehalten und
ausgebaut. Erst mit der Renaissance wandte sich das Blatt wieder, und
es kam zu einer erneuten Blüte und Renaissance der Rhetorik und
sprachlichen Disziplinen und einer neuen Vorherrschaft der Praxis
gegenüber der Theorie. Die Neuzeit hat bis ins 18. und 19. Jahrhundert
noch explizit an dem aus der Antike ererbten Bildungskanon
festgehalten, auch wenn die Begriffe und Konzeptionen weitgehend nur
noch Begriffshülsen waren, in die neue Inhalte gegossen wurden.
Das Wahlmodul ‚Das Bildungswesen in Antike, Mittelalter und in der
Neuzeit‘ gibt eine Einführung in die antike artes liberales-Idee in
ihrer Geschichte und ihrem philosophisch-didaktischem Grundgedanken.
Das Thema ‚Bildung‘ bietet vielfache Vernetzungsmöglichkeiten mit
benachbarten Disziplinen (der Theologie, der Philosophie, der
Germanistik sowie allen modernen fremdsprachlichen Philologien, mit der
Alten und Mittelalterlichen Geschichte sowie mit
sozialwissenschaftlichen Disziplinen) – denn die Konsequenzen und
Relikte der antiken Konzeption sind in einer spezifisch neuzeitlichen
Brechung über die Trennung der Geistes- und Naturwissenschaften im 19.
Jahrhundert und das Humboldtsche Universitätskonzept in unserem
heutigen Bildungs- und Universitätssystem immer noch präsent und
wirksam. Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz;
Alteritäts- und Selbstkompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher
Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer
Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprachund
Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion;
Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zur
Geschichte der artes liberales in der Antike oder zum Verhältnis der
antiken Bildungskonzeption zum (über den neuzeitlichen Historismus
vermittelten) modernen Universitätswesen (2 Semesterwochenstunden, 2
LP), einer Übung: Lektüre eines Textes zur antiken Bildungskonzeption
(z.B. Platon, Isokrates, Cicero, Martianus Capella, Isidor) (2
Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder Kolloquium zur
mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Didaktik und Unterrichtstheorie
und -praxis (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
|
Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Das Modul ist auch für andere, insbesondere
theologische, philosophische, literaturwissenschaftliche,
geschichtswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Studiengänge
verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit
Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker
Werke in Übersetzung. Im Seminar bzw. Kolloquium die Anfertigung eines
Referats und einer daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit, in
deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul W 3:
Griechische und römische Lyrik
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Die Entwicklung der europäischen Dichtung und die
Ausbildung ihrer verschiedenen Gattungsformen folgt weitgehend
Ansätzen, die in der griechisch-römischen Antike grundgelegt worden
sind. Das gilt auch für die Lyrik, deren Stellung zwischen
narrativ-epischen und dramatischen Literaturformen vor allem in
hellenistisch-römischer Theorie wie dichterischer Praxis entfaltet
worden ist. Daneben gibt es v.a. in der früheren griechischen Dichtung
eine Vielzahl von Formen lyrischen Sprechens, die dieses starre
Gattungsschema aufbrechen und auf moderne, offenere Formen
vorausweisen. Ziel dieses Moduls ist es, in einem Durchgang durch die
historischen und sachlichen Entstehungsbedingungen lyrischer
Dichtungsformen einen Einblick in das Gestaltungspotential zu geben,
das in der Geschichte der europäischen Dichtung erprobt worden ist. Im
Zentrum stehen (1) die vielfältigen kleineren Dichtungsformen der
frühgriechischen Lyrik, (2) die römische Liebeslyrik sowie (3) deren
Rezeption und Umformung in Mittelalter und Neuzeit/Moderne. Das Modul
bietet eine Vorlesung zu Geschichte und Theorie lyrischer
Dichtungsformen in der Antike, die die markanten Rezeptions- und
Umformungsvorgänge in der späteren europäischen Entwicklung an den
jeweils relevanten Stellen einbezieht. Vorlesungen aus den neueren
Philologien zu lyrischen Dichtungsarten können und sollen als Ergänzung
besucht werden. In einer Lektüre-Übung sollen an ausgewählten Texten
exemplarisch die in der Vorlesung behandelten Charakteristika
verifiziert und ein konkreteres Verständnis eingeübt werden. In einem
literaturwissenschaftlichen Seminar werden Grundpositionen der
Lyriktheorie, der lyrischen Dichtungspraxis sowie der
Forschungsergebnisse an ausgewählten Texten diskutiert bzw. in
kleineren eigenständig zu verfassenden Referaten vorgestellt.
Allgemeine Kompetenzen: Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz
wissenschaftlicher Argumentation; Kompetenz zur selbständigen
Erschließung neuer Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener
Projekte; Sprach- und Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur
Textproduktion; Präsentations- und Moderationskompetenz;
Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul setzt sich zusammen aus einer Vorlesung zur
Geschichte der artes liberales in der Antike oder zum Verhältnis der
antiken Bildungskonzeption zum (über den neuzeitlichen Historismus
vermittelten) modernen Universitätswesen (2 Semesterwochenstunden, 2
LP), einer Übung: Lektüre eines Textes zur antiken Bildungskonzeption
(z.B. Platon, Isokrates, Cicero, Martianus Capella, Isidor) (2
Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder Kolloquium zur
mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Didaktik und Unterrichtstheorie
und -praxis (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Keine
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Verwendbarkeit des Moduls
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Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul ist auch für andere, insbesondere
literaturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
|
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
|
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen mit
Vor- und Nachbereitung. Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker
Werke in Übersetzung. Im Seminar bzw. Kolloquium die Anfertigung
eines
Referats und einer daraus hervorgehenden schriftlichen Hausarbeit, in
deren Benotung die Prüfung des Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
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Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
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Dauer des Moduls
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2 Semester / 1 Studienjahr
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Modul W 4:
Ästhetik und Literaturtheorie der Antike und ihre Rezeption in Europa
(Vertiefung)
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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Das Modul vertieft die Kenntnisse, die in dem
gleichnamigen Grundmodul G 3 erworben wurden. Der Schwerpunkt liegt auf
dem Begriff des Tragischen bei Aristoteles sowie in der Geschichte der
europäischen Ästhetik und Dramentheorie. Betrachtet wird darüber hinaus
das Zerfließen der Grenzen zwischen Literaturtheorie und Philosophie
(bzw. Erkenntnistheorie), d.h. das Phänomen der Entgrenzung, in der
Moderne im Unterschied zu der eindeutigen Disziplinabgrenzung im
aristotelischen Wissenschaftssystem. Ziel ist die Fähigkeit, die
verschiedenen Stationen der Geschichte der europäischen
Literaturtheorie und Ästhetik vor dem Hintergrund der aristotelischen
und horazischen Poetik zu verstehen und einzelne Theorien in diese
Tradition (oder als Auflehnung gegen diese Tradition) einordnen und
kritisch im Hinblick auf ihren Innovationsgehalt und die Berechtigung
ihrer Abgrenzungsstrategien bewerten zu können. Allgemeine Kompetenzen:
Analytische und kognitive Kompetenz; Kompetenz wissenschaftlicher
Argumentation; Kompetenz zur selbständigen Erschließung neuer
Wissensgebiete; selbständige Organisation eigener Projekte; Sprach- und
Kommunikationskompetenz und Fähigkeit zur Textproduktion;
Präsentations- und Moderationskompetenz; Sozialkompetenz.
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Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen
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Das Modul besteht in einer Vorlesung zur antiken
Ästhetik und ihrer Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 2 LP), einer
Übung zu zentralen Texten der antiken und/oder modernen
Literaturtheorie (2 Semesterwochenstunden, 4 LP) und einem Seminar oder
Kolloquium zu zentralen Aspekten der antiken Literaturtheorie und ihrer
Rezeption (2 Semesterwochenstunden, 6 LP).
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Voraussetzungen für die Teilnahme
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Erfolgreicher Besuch des Moduls G 3
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Verwendbarkeit des Moduls
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Wahlpflichtmodul in der Kernphase des BA Die Antike
in Europa. Das Modul entspricht im wesentlichen dem Modul G 7 des BA
Historische Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften bzw. dem Modul C 6
im Kernbereich „Literatur der griechischen Antike“ des BA Europäische
Literaturen. Es ist außerdem auch für andere, insbesondere
philologische und literaturwissenschaftliche, aber auch für
kunstwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und
kulturwissenschaftliche Studiengänge verwendbar.
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Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen.
Eigenständige Lektüre vorgegebener antiker Werke in Übersetzung. Im
Seminar Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit, in deren Benotung
die Prüfung des
Moduls besteht.
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Arbeitsaufwand
|
Die regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist etwa derselbe
Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesung anzusetzen.
Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand von 10–15 Arbeitsstunden für die
Vorbereitung und Ablegung der Modulabschlussprüfung, soweit dies der
Vorlesung zugerechnet werden kann. Es ergeben sich so insgesamt 55–60
Arbeitsstunden entsprechend 2 LP. Die regelmäßige Teilnahme an der
Übung erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Darüber hinaus ist mit einem
etwa dreimal so hohen Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung und
eigene Lektüre zu rechnen; dieser Gewichtung entspricht eine
entsprechend höhere Arbeitsbelastung zur Sicherung der erworbenen
Kenntnisse für die Modulabschlussprüfung. Damit ergibt sich eine
Arbeitszeit von insgesamt etwa 22,5 + 67,5 + 20–30 = 110–130
Arbeitsstunden entsprechend 4 LP. Die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar erfordert etwa 22,5 Arbeitsstunden. Die Eigenarbeit der
Teilnehmer für Vor- und Nachbereitung sowie für die eigenständige
Bearbeitung des Gegenstands erfordert darüber hinaus gut den
dreieinhalbfachen Arbeitsaufwand, also etwa 80 Arbeitsstunden. Dazu
kommen weiterhin etwa 75-80 Arbeitsstunden für die Abfassung eines
mündlichen Referats und der daraus hervorgehenden schriftlichen
Hausarbeit. Es ergibt sich so für das Seminar eine
Gesamtarbeitsbelastung von 22,5 + 80 + 75-80 = 170–180 Arbeitsstunden
entsprechend 6 LP.
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Noten
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Die Note besteht in der Note der Hausarbeit.
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Turnus des Angebots
|
Das Modul wird in jedem 2. Studienjahr
angeboten.
|
Dauer des Moduls
|
2 Semester / 1 Studienjahr
|
Modul W 5:
Rede, Rhetorik und Kommunikation in der alten Welt
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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vgl. Modul V 1, wobei eine der Vorlesungen und eine
der Übungen entfallen.
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Modul W 6:
Die antike Geschichtsschreibung und Staatstheorie und die Entstehung
des modernen politischen und historischen Denkens
Leistungspunkte
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12 LP
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Inhalt und Qualifikationsziel
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vgl. Modul V 2, wobei eine der Vorlesungen und eine
der Übungen entfallen.
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Zuletzt aktualisiert:
03.03.2011
·
Florian Krüpe
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