23.03.2026 Neues DFG-Projekt zu poetischen Invektiven

Fresko mit einer Symposionsszene aus Pompeji. Es stammt vermutlich aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Das Fresko beinhaltet eine Inschrift: Facitis vobis suaviter, ego canto.
ArchaiOptix, via Wikimedia Commons.
Fresko mit einer Symposionsszene aus Pompeji, 1. Jh. n. Chr., heute im Nationalmuseum von Neapel. Das Fresko beinhaltet die Inschrift "Facitis vobis suaviter, ego canto." Bildlizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/. Bildlink: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wall_painting_-_banquet_scene_in_triclinium_-_Pompeii_(V_2_4)_-_Napoli_MAN_120031_-_01.jpg

Seit September 2025 hat die Latinistik ein neues DFG-finanziertes Drittmittelprojekt mit dem Titel „Poetische Invektiven. Legitimationsstrategien verbaler Aggression in der lateinischen Dichtung der späten Republik und frühen Kaiserzeit.“. Das von Prof. Dr. Dennis Pausch eingeworbene Projekt widmet sich dem Phänomen der keineswegs seltenen Herabsetzung und Schmähung in der lateinischen Dichtung. Die Drastik, mit der die Dichter beleidigen, ist für uns heute oft „schwer verdaulich“. Das Projekt untersucht, inwiefern die Legitimation der Schmähungen aktiv durch den Text geleistet werden muss und nicht als gegeben angenommen werden kann.

Weitere Informationen auf der Webseite des Projekts.