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Bachelor- und Masterarbeiten in der Arbeitseinheit Sozialpsychologie

Uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AE Sozialpsychologie, liegt viel daran, Qualifikationsarbeiten zu ermöglichen, die sowohl Bezug zu unseren Forschungsthemen aufweisen als auch Ihren eigenen Interessen so nahe kommen wie möglich. Falls Sie Interesse an einer Qualifikationsarbeit bei uns haben, führen drei Schritte weiter:

  1. Schauen Sie in der Liste unten nach, ob es ggf. konkrete ausgeschriebene Arbeiten gibt, die Sie besonders interessieren.
  2. Informieren Sie sich über die Forschungsthemen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  3. Nehmen Sie Kontakt zu derjenigen Person oder denjenigen Personen auf (via Sprechstunde/E-mail), bei der/denen Sie die größten Überschneidungen mit Ihren eignen Interessen sehen.

Bitte beachten Sie auch unsere Kriterien für Abschlussarbeiten.

Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten:

Masterarbeiten:

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Vorurteile unter Stress (Wagner)Vorurteile unter Stress (Wagner)

    Arbeitstitel Vorurteile unter Stress
    Ausschreibungsdatum 17.11.2017
    AnleiterInnen
    Kurzbeschreibung

    Patricia Devine (1989) hat in einer wegweisenden Arbeit gezeigt, dass Menschen mit weniger Vorurteilen die gesellschaftlichen Stereotypen von Minderheiten sehr wohl kennen, sich aber besonders anstrengen, von diesen in ihren Urteilen und Verhaltensweisen nicht beeinflusst zu werden. Dies setzt die Möglichkeit zur Kontrolle voraus. Die Frage ist, wie sich Menschen mit wenig Vorurteilen verhalten, wenn Sie in eine stressvolle Konfliktsituation mit Mitgliedern einer fremden Gruppe geraten, wenn sie also wenig Möglichkeiten haben, das Aufkommen von gesellschaftlichen Stereotypen zu unterdrücken. Die Frage ließe sich beispielsweise experimentell prüfen, in dem Menschen nach ihren Vorurteilen befragt werden und dann mit einzelnen Mitgliedern einer Minderheit interagieren sollen oder diese beurteilen sollen. Dabei werden sie unter Stress gesetzt oder abgelenkt (oder nicht).

    Die Fragestellung ließe sich in der Grundlagenforschung mit beliebigen Gruppenzugehörigkeiten untersuchen, aber auch in Anwendungsbereichen, wie beispielsweise der Personalbeurteilung, der Leistungsbeurteilung von Schülerinnen und Schülern oder dem Umgang mit kleinen Vergehen durch die Strafverfolgungsbehörden.

    Untersuchungsart Experiment
    Literatur für den Einstieg Devine, P.G. (1989). Stereotypes and prejudice: Their automatic and controlled components. Journal of Personality and Social Psychology, 56, 5-18.

    Beginn

    ab sofort

Beispielthemen

Hier finden Sie eine Liste ausgewählter Themen aktuell oder kürzlich betreuter Abschlussarbeiten:

  • Der zweifelhafte Nutzen sprachlicher Korrektheitsnormen: Einfluss von Korrektheitsnormen auf die Unterstützung der Partei Alternative für Deutschland und die Meinung zur Geschlechterquote (Cohrs, Eckerle)
  • Die kleine Raupe Nimmersatt: Zusammenhänge der Wahrnehmung globaler Ungleichheit mit Einstellungen und Verhalten gegenüber Fast Fashion (Cohrs)
  • Global, gerecht und grün: Die Vermittlung des Effekts von Identifikation mit der gesamten Menschheit auf klimaschützendes Verhalten durch wahrgenommene Ungerechtigkeit und Emotionen (Cohrs)
  • "Ja, aber..." – Förderung klimafreundlichen Verhaltens durch die Veränderung individueller Rechtfertigungsstrategien (Cohrs)
  • Mit einem Klick die Welt verändern? - Der Zusammenhang zwischen schnellem Online-Aktivismus und aufwendigem Offline-Engagement unter Berücksichtigung der Moralischen Identität (Cohrs, Eckerle)
  • Reisen und was sie bewegen: Einflüsse von Reisemotivation auf interkulturellen Kontakt und dessen Effekte (Cohrs)
  • Sicherheitsempfinden der Nutzer und Nutzerinnen des Marburger Hauptbahnhofs - Einfluss des Bahnhofsimages auf die Wahrnehmung sozialer Incivilities und die Kriminalitätsfurcht (Maaser)
  • Sicherheit und subjektives Sicherheitsempfinden in Marburg: Ergebnisse einer Stadtbegehung (Maaser)
  • Über das Verständnis der Deutschen von Integration (Lienen, Eckerle)
  • What keeps advantaged group members from challenging inequality? How ambivalent stereotypes undermine solidarity-based collective action through perceived legitimacy and anger at perceived injustice (Pauls, Eckerle)

Stand: 27.11.2018