Juliana Schott

Juliana Schott

Wiss. Mitarbeiterin

Kontaktdaten

+49 6421 28-23821 juliana.schott@ 1 Gutenbergstraße 18
35032 Marburg
G|01 Institutsgebäude (Raum: 01045 bzw. +1045)

Sprechzeiten

Dienstags 10:00 - 12:00 Uhr

Publikation

Neuropsychologische Störungen bei coronavirusassoziierten Erkrankungen. Peper, M. & Schott, J. (2021), Zeitschrift für Neuropsychologie, 32(4), 195–221. https://doi.org/10.1024/1016-264X/a000342

Lehre

B-VBWS/Seminar (Vertiefung in Biologischer Psychologie, Wahrnehmung/Kognition und Sozialpsychologie)

M-NP/Seminar (Neurowissenschaftliche Psychologie in Forschung und Anwendung)

B-EXP-Praktikum (Experimentalpraktikum)

B-LEMb-Vorlesung (Lernen, Emotion und Motivation), supervidiert von Prof. Dr. Dr. Peper

Forschungsschwerpunkt:

Exekutive Anstrengungsbereitschaft und deren Einflussfaktoren

Die exekutive Anstrengungsbereitschaft repräsentiert das Ausmaß des individuellen exekutiven Engagements in eine Aufgabe. Anstrengungsbereitschaft bestimmt unter anderem den Handlungserfolg und beeinflusst auch das Wohlbefinden des Handelnden. Persistentes Engagement in eine Aufgabe ohne Berücksichtigung von Kosten und Nutzen des Ziels kann zu Stressanstieg, Überforderung und langfristig zu depressiven Symptomen führen (Maslach et al., 2001; Wolff et al., 2020). Ein frühzeitiges Disengagement kann zu einem suboptimalen Leistungsverhalten (Kool et al., 2010) mit weiteren negativen Folgen (z.B. Misserfolg und depressiven Symptomen) führen (Bergdahl et al., 2020).
Die Koinzidenz von Patient*innen mit neuropsychologischen, neuropsychiatrischen und psychoaffektiven Symptomen und amotivationalen Symptomen, wie einer Anhedonie und einer reduzierten Anstrengungsbereitschaft ist hoch (Beblo & Lautenbacher, 2006; Pagonabarraga & Kulisevsky, 2017; Starkstein et al., 2020). Das amotivationale Syndrom stellt insbesondere bei den affektiven Erkrankungen ein kardinales Symptom dar (z.B. depressive Episode). Die genauen Zusammenhänge der Anhedonie und weiteren Erkrankungen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Lebensqualität der Betroffenen ist jedoch maßgeblich reduziert (Cromwell et al., 2020; Mizuno et al., 2016; Pagonabarraga & Kulisevsky, 2017; Rovai et al., 2013). Die interagierenden Einflussfaktoren, welche die Anstrengungsbereitschaft moderieren oder mediieren, müssten identifiziert werden, wenn Verbesserungen der Lebensqualität erreicht oder wenn Vulnerabilitätsfaktoren erkannt und einer präventiven Behandlung zugänglich gemacht werden sollen.
Das allgemeine Ziel des Vorhabens ist es, vorbestehendes Wissen zur Anstrengungsbereitschaft durch Implementierung von situativen emotionalen Einflüssen und latenten Variablen (z.B. Persönlichkeitseigenschaften, Selbstwirksamkeit, subjektiv erlebte Anstrengung, Grad der Erschöpfung und Kognitionsbedürftigkeit, etc.) zu erweitern. 

Lebenslauf 

 Ausbildung

07/2021-
heute

Philipps Universität Marburg 

Promotionsstudentin AE Neuropsychologie

06/2016 -
03/2020

Gesellschaft der Neuropsychologie, Fulda

Ausbildung zur Klinischen Neuropsychologin GNP

02/2013 -
07/2014

Universität Leiden, Niederlande

Master of Science Psychologie

09/2011 -
02/2012

Universität Groningen, Niederlande

Minor-Studium Neurowissenschaften

09/2009 -
09/2012

Universität Twente, Enschede, Niederlande

Bachelor of Science Psychologie

Praktische Erfahrung

08/2020 - heute

Philipps-Universität Marburg

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, AE Neuropsychologie, Abteilung Biologische und Experimentelle Psychologie

02/2020 - 07/2020

Agapleison Diakonie Kliniken Kassel 

(Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg)

Neuropsychologin, Abteilung Geriatrie

10/2014 - 06/2019

Klinikum Altenburger Land GmbH, Altenburg

(Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Jena)

Neuropsychologin, Klinikum für Neurologie

08/2014 - 10/2014

Universitätsklinikum Bonn

Forschungspraktikum, Klinik für Epileptologie

04/2014 - 07/2014

Klinikum Altenburger Land GmbH, Altenburg

(Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Jena)

Klinisches Praktikum, Klinikum für Neurologie, Abteilung Neuropsychologie

07/2013 - 12/2013

Universitätsklinikum Utrecht, Niederlande

- Forschungsprojekt Bipolar Genetics

- Masterarbeit “Bipolar disorder and the additional burden of migraine: MRI-research study”

04/2012 - 08/2012

Medisches Spectrum (Krankenhaus) Twente, Enschede, Niederlande

- Abteilung für Pulmologie

- Bachelorarbeit “Predictors of smoking cessation”

Kenntnisse & Fähigkeiten

Zertifikate
  • Klinische Neuropsychologin GNP (2020)
  • Investigator zweier pharmakologischer Studien (2014, 2016)
  • Good Clinical Practice (2014)
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