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Binationale Promotion

In binationalen Promotionsverfahren (Cotutelle de thèse) erwirbt ein/e Nachwuchswissenschaftler/in einen, von zwei Universitäten in unterschiedlichen Ländern gemeinsam verliehenen Doktorgrad. Es handelt sich um einen auf Grund einer einzigen wissenschaftlichen Leistung verliehenen Titel, der auf der Forschungsarbeit an der Philipps-Universität und einer Hochschule im Ausland beruht. Binational sind die Verfahren vor allem im Hinblick auf die Betreuung der Dissertation, Arbeitsaufenthalte an der Partneruniversität, die Mitwirkung auswärtiger Betreuer/innen im Begutachtungs- und Prüfungsverfahren und die Ausstellung einer gemeinsamen Promotionsurkunde beider Universitäten (bzw. zweier Urkunden, die aufeinander verweisen). Für jedes binationale Promotionsverfahren ist ein individueller Vertrag zwischen den beteiligten Universitäten abzuschließen, in dem die Einzelheiten geregelt werden.

Das informiert über die Richtlinien der Philipps-Universität zu Cotutelle-Verfahren, berät zu den einzelnen Schritten eines solchen Verfahrens und stellt Musterverträge zur Verfügung bzw. prüft gemeinsam mit der Stabsstelle Recht die Cotutelle-Verträge dahingehend, ob sie mit den allgemeinen Regelungen der Universität und des Fachbereichs im Hinblick auf Immatrikulation, Gebühren, Versicherungen, Titelvergabe etc. vereinbar sind. Angelegenheiten, die die wissenschaftliche Arbeit, die Betreuung der Promovierenden oder Einzelheiten der Durchführung des Promotionsverfahrens betreffen (z.B. Dauer und Zeitpunkt des Aufenthalts an der Partneruniversität, Sprache der Dissertation bzw. der mündlichen Prüfung, Ablauf der Begutachtung, Ort der mündlichen Prüfung etc.), bleiben selbstverständlich dem jeweiligen Fachbereich zur Regelung und Entscheidung vorbehalten.

Kontakt
Petra Kienle
Referat VI A 1: Internationalisierung und wissenschaftliche Kooperationen
Telefon: +49-(0)6421-26120
E-Mail: