Hauptinhalt

Regionales Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“

Das Verbundprojekt „Regionales Forschungszentrum – Transformations of Political Violence“ ist ein Kooperationsprojekt der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Technischen Universität Darmstadt und der Philipps-Universität Marburg. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Forschungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Projektbeschreibung

Das Zentrum widmet sich der Erforschung politischer Gewalt und bringt zu diesem Zweck verschiedene disziplinäre Perspektiven sowie methodologische Ansätze zusammen. Im Mittelpunkt des Forschungszentrums stehen drei Kernfragen zur Transformation politischer Gewalt:

  • Warum, in welcher Weise und mit welchen Konsequenzen verändern sich die Formen und Muster politischer Gewalt?
  • Wie und warum verändern sich die politischen Institutionen, die politische Gewalt er- möglichen und einschränken?
  • Wie und mit welchen Konsequenzen verändern sich die gesellschaftlichen Bedeutungszuschreibungen und Rechtfertigungsmuster politischer Gewalt?

Die an diesen Fragen orientierte Standort übergreifende Forschung wird in verschiedenen Arbeitspaketen organisiert:
AP 1: Formen Wandel und Kontinuität politischer Gewalt
AP 2: Institutionen: Prävention und Legitimation politischer Gewalt
AP 3: Interpretationen politischer Gewalt: Praxen und Dynamiken der Bedeutungszuschreibung
AP 4: Synergien: Konzeptionelle und theoretische Innovationen in der Gewaltforschung

Der Marburger Standort ist insbesondere in die Arbeitspakete 3 und 4 eingebunden. Für das Zentrum für Konfliktforschung sind Prof. Dr. Felix Anderl, Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Prof. Dr. Christopher Cohrs, Prof. Dr. Anika OettlerDr. Kerstin Zimmer, Dr. Mariel Reiss und Lam-Phuong Nguyen Pham am Vorhaben beteiligt.

Das regionale Zentrum wird in den kommenden Jahren in verschiedenen Formaten die eigene Forschung präsentieren. Dazu gehören neben (internationalen) Konferenzen auch Fachworkshops  und Veranstaltungen zum Wissenstransfer und Wissenschaftsdialog insbesondere mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft. Der Förderung jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dienen insbesondere die Forschungskolloquien und Methoden-Workshops.