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12.12.2017

Griechische biologische Literatur in der Kaiserzeit: Formen, Funktionen und Probleme

Internationale Tagung am Seminar für Klassische Philologie

Aristoteles und seine Schüler gelten bekanntlich als Gründer der antiken Biologie. Doch bereits in hellenistischer Zeit nahm das Interesse an empirischer Forschung aristotelico more und an theoretischem biologischem Wissen ab. Diese Tendenz setzte sich in der Kaiserzeit fort, wobei biologische Fachkenntnisse, die auf den Forschungen des Peripatos basierten und mittels im Hellenismus redigierter Auszugssammlungen weitergereicht wurden, in andere literarische Gattungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen aufgenommen wurden. Ins Zentrum der Bestrebungen der Autoren rückten oft die Interessen des anvisierten Publikums, so dass Aspekte wie Unterhaltung, Sammlung außergewöhnlicher Phänomene, Allgemeinbildung und philosophische Erbauung die Umfunktionierung des Wissens leiteten. Insofern lässt sich die Bezeichnung ‚biologische Literatur‘ auf eine Vielfalt von Textsorten der Kaiserzeit anwenden, die vom philosophischen Dialog über die Buntschriftstellerei bis hin zum Lehrgedicht und zur christlichen Paränese reichen. Auch im medizinischen Bereich (z.B. bei Galen und in pharmakologischen Traktaten) wurde biologisches Fachwissen intensiv rezipiert.

Die vom Seminar für Klassische Philologie der Universität Marburg (Dr. Diego De Brasi) in Kooperation mit der Universität La Sapienza in Rom (Prof. Dr. Francesco Fronterotta) organisierte interdisziplinäre Tagung will in erster Linie auf die Verquickung von literarischen Formen und philosophischen Positionen in dieser Literatur fokussieren und eine Analyse der Formen und Funktionen biologischer Literatur bzw. biologischen Wissens in der Kaiserzeit bieten.

Als Referentinnen und Referenten treten auf: Dominik Berrens (Innsbruck), Diego De Brasi (Marburg), Sabine Föllinger (Marburg), Francesco Fronterotta (Rom), Jim Hankinson (Austin), Katarzyna Jazdzewska (Warschau), Emily Kneebone (Cambridge), Claudia Lo Casto (Salerno), Steven D. Smith (New York), Laurence Totelin (Cardiff), Athanassios Vergados (Newcastle upon Tyne), James Wilberding (Bochum).

Die Tagung findet vom 07. bis zum 09.12.2017 statt. Weitere Informationen entnehmen Sie, bitte, dem Programm, das hier zum Download bereitsteht:

Kontakt

Dr. Diego De Brasi
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 12.12.2017 · Brigitte Kappl

 
 
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Tel. +49 6421/28-24753, Fax +49 6421/28-24850, E-Mail: klass.phil@staff.uni-marburg.de

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