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Kindheit & Jugend 
1869  Rudolf Otto wird als 12. von 13 Kindern der Familie Otto in Peine (Hannover) geboren. Sein Vater ist Malzfabrikant.
Otto wird am 10. Oktober in der St. Jakobi Kirche zu Peine getauft. 
1880 Umzug der Familie nach Hildesheim 
1881 Eintritt ins Gymnasium  
1888 Rudolf Otto besteht in Hildesheim das Abitur. Im Mai immatrikuliert er sich in Erlangen.
 
Studium & Promotion 
1888 Beginn des Studiums und Wehrdienstes in Erlangen 
1889  Immatrikuliert sich für das Sommersemester in Göttingen 
Im Herbst: Dreimonatige Reise nach England 
Rückkehr nach Erlangen im November zum Wintersemester 
1891   Wechsel nach Göttingen
August-Oktober: Reise durch Korfu und Griechenland, gemeinsam mit Karl Thimme und Heinrich Hackmann 
1892 Erstes Theologisches Examen in Göttingen  
1894-        
1895 
Vikariat in Cannes und im Predigerseminar Erichsburg (Dassel) 

1895   Zweites Theologisches Examen
Im Frühjahr Reise nach Italien, Ägypten, Palästina und Griechenland  
Ab September: Inspektor am Theologischen Stift, Göttingen 
1897  September: Ende seiner Inspektorentätigkeit 
1898 Licentiatenpromotion mit Arbeit "Die Anschauung vom Heiligen Geiste bei Luther" in Göttingen  


Göttinger Zeit
 
1899  Privatdozent für Systematische Theologie in Göttingen  
1900  Größere Reise nach Finnland & Russland 
1901  Veröffentlichung von Leben und Wirken Jesu nach historisch-kritischer Auffassung 
1904  Außerordentlicher Professor in Göttingen 
Veröffentlicht Naturalistische und religiöse Weltansicht 
1909  Veröffentlicht Kantisch-Fries'sche Religionsphilosophie   
1911  Frühjahr: Reise nach Teneriffa und Nordafrika
Oktober 1911-Juli 1912: Sog. Weltreise, bezahlt von der Kahn-Stiftung, durch Indien und Ostasien  
1912  Ende der Weltreise 
Veröffentlicht Quellen der Religionsgeschichte 
1913 Vortrag auf dem Weltkongreß über "Ist eine unversale Religion wünschenswert und möglich?
Und wenn, wie kann man sie erreichen?" 

Abgeordneter der Demokratischen Partei im Preußischen Abgeordnetenhaus (1913-1918)

 
Breslauer Zeit 
1914   Ruf an den Lehrstuhl für Systematische Theologie in Breslau 
1915   12. April: Antrittsvorlesung als Professor an der Universität Breslau 
 

Marburger Zeit
1917  1.Oktober: Nachfolger Wilhelm Herrmanns auf dem Lehrstuhl für Systematische Theologie in Marburg
Veröffentlicht Das Heilige mit großem internationalen Erfolg  
1920 Dekan der Theologischen Fakultät in Marburg 
Gründer und Leiter des "Religiösen Menschheitsbundes" 
1924  Haskell-Lectures in Oberlin, Ohio, USA 
1925  Senator der Deutschen Akademie 
1926  Hält Vorlesungen in Uppsala, Schweden 
Dekan der Theologischen Fakultät in Marburg 
1927 400.jähriges Festjubiläum der Philips-Universität Marburg, Otto hält die Festrede mit dem Titel: 
"Sinn und Aufgabe moderner Universität
Gründung der Religionskundlichen Sammlung in Marburg 
Reise von Oktober 1927-Mai 1928: Indien, Vorderer Orient, Nahosten 
1928 Rückkehr von seiner Reise zum Sommersemester  


Späte Jahre 
1929  31. Mai: Vorzeitige Emeritierung 
1930  Veröffentlicht Die Gnadenreligion Indiens und das Christentum 
Rabindranath Tagore besucht Marburg 
1932   Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala, Schweden 
1933  Wiederwahl zum Senator der Deutschen Akademie 
1934  Veröffentlicht Reich Gottes und Menschensohn   
1936  Letzte Überarbeitung von Das Heilige   
Sturz in der Ruine Staufenberg bei Marburg 
1937  Tod am 6. März infolge einer Lungenentzündung 

Zuletzt aktualisiert: 11.08.2015 · Kristin Kuche

 
 
Religionskundliche Sammlung

Philipps-Universität Marburg, Landgraf-Philipp-Straße 4, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-22480, Fax +49 6421/28-22399, E-Mail: relsamm@staff.uni-marburg.de

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