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Forschungsstelle für Pharmarecht


In der 1997 gegründeten Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule, Industrie und Rechtspraxis zusammengefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist es, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch zusammenzuführen. Gleichzeitig verfolgt die Forschungsstelle das Ziel, pharmarechtlich interessierte Jurastudenten und Juristen kompetent auszubilden und mit der Praxis in Kontakt zu bringen. Diese Aufgaben verwirklicht die Forschungsstelle durch eine Vielzahl an Projekten.

  

Aktuelles

 

Neues aus Gesetzgebung und Rechtsprechung:Workshop 2013

Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht 2013

Am 13. und 14. Juni 2013 findet aufgrund der großen Nachfrage zum dritten Mal der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht statt.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Herren Dr. Reese und Dr. Krüger haben ihre Vortragszeiten getauscht (s.u.)

Im Rahmen des Workshops wird auch die Verleihung der Zertifikate an die Absolventen der Zusatzqualifikation Pharmarecht stattfinden. Hier finden Sie die Anmeldeinformationen für die diesjährigen Absolventen.

 

Folgende Themen werden beim Workshop im Vordergrund stehen:


Neues aus dem Werberecht (Dr. Ulrich Reese, Clifford Chance, Düsseldorf) - findet anders als im Flyer angegeben am Donnerstag, 13.06.2013 von 14:15 bis 17:45 Uhr statt

- Neuregelungen des HWG durch die 16. AMG Novelle

- Aktuelle Rechtsprechung zu Fragen der irreführenden Werbung, Pflichtangaben, vergleichenden Werbung, Wertreklame und der Publikumswerbung


Neues aus dem Arzneimittelrecht (Dr. Carsten Krüger, Sander & Krüger – Partnerschaft von Rechtsanwälten, Frankfurt a.M.) - findet anders als im Flyer angegeben am Freitag, 14.06.2013 von 9:00 bis 12:30 Uhr statt

- Herstellung und Einfuhr von Arzneimitteln und Wirkstoffen

- Kennzeichnungsrecht

- Rechtsprechung zur Abgrenzung von Arzneimitteln und anderen Produkten

- Zulassungsrecht

- Arzneimittelhaftungsrecht

jeweils unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung sowie etwaiger Gesetzesänderungen (insbes. durch das 2. Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften)

Darüber hinaus werden Entscheidungen zu weiteren arzneimittelrechtlichen Themen angesprochen.

Es werden nicht ausschließlich gerichtliche Entscheidungen, sondern auch gesetzliche Neuregelungen besprochen, die im Verlauf der zurückliegenden Monate in Kraft getreten sind.


Neues aus dem Sozialrecht (RA Claus Burgardt, Anwaltskanzlei Sträter, Bonn) 

- Festbetrag für Arzneimittel

- Aktuelle Entwicklungen im Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln, insbesondere die Bewertung des Bestandsmarktes

- Verfahren zur Verhandlung und Festsetzung von Erstattungsbeträgen nach § 130 b SGB V mit den ersten Schiedsstellenentscheidungen hierzu

- neue strafrechtliche Risiken für Kooperationen im Gesundheitswesen.

 

 

 

Pharmaflyer_cover_2013Herausforderungen und Perspektiven des Pharmarechts:

16. Marburger Gespräche zum Pharmarecht

 

Am 6. und 7. März 2013 fanden die 16. Marburger Gespräche zum Pharmarecht statt. Die Tagungsunterlagen können Sie hier herunterladen.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.




tagungsband2012

 


Kommunikation und Transparenz im Gesundheitswesen - Band 22 der Marburger Schriften zum Gesundheitswesen erschienen

Ab sofort ist der Tagungsband zu den 15. Marburger Gesprächen zum Pharmarecht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zum Nomos-Shop gelangen Sie hier.




flyerpharma
Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht

Am 14. und 15.06.2012 fand der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht statt. Den Flyer zu Veranstaltung finden Sie hier.
Die Unterlagen können Sie hier downloaden.


Das Pharmarecht ist bekanntermaßen eine klassische Mischmaterie aus Zivil-, Verwaltungs-, Sozial- und Strafrecht. Stets in all diesen Bereichen auf dem Laufenden zu bleiben, ist kaum in einem adäquaten Rahmen zu bewältigen. Der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht 2012 informiert über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres. Anwälte namhafter Fachkanzleien berichten praxisnah und kompetent über Gesetzesänderungen, aktuelle gerichtliche Entscheidungen sowie europäische und nationale Rechtsetzungsvorhaben. Dabei ist die fachliche Diskussion mit den Referenten aber auch innerhalb des Auditoriums Teil der Veranstaltung.

Der auf 50 Teilnehmer begrenzte Rahmen schafft hierfür optimale Bedingungen.


Der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht 2012 ist dabei eine ideale Ergänzung zu den 15. Marburger Gesprächen 2012, die sich mit aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation und Transparenz im Gesundheitswesen beschäftigt haben. Mit dem Workshop wird der interdisziplinäre Ansatz der Forschungsstelle für Pharmarecht in Marburg aufgegriffen.


In der Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule und Industrie zusammengefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch über pharmarechtliche Fragen zusammenzuführen. In die Veranstaltung eingebettet fand zudem die feierliche Verleihung der Zertifikate der Zusatzqualifikation Pharmarecht statt, sodass auch Gelegenheit bestand, mit pharmarechtlich ausgebildetem Nachwuchs in angenehmer Atmosphäre in Kontakt zu treten. Bei dieser Gelegenheit wurden auch der Dieter Meurer - Preis, sowie die Covington Burling Academic Prizes verliehen, die auch dieses Jahr wieder großzügig von Covington & Burling LLP gespendet wurden.

 
 
 


 

 



15. Gespräche zum Pharmarecht am 1. und 2. März 2012 - Materialien

Die Materialien zu den 15. Marburger Gesprächen sind nun hier abrufbar.

Das erforderliche Passwort kann unter pharmarecht@jura.uni-marburg.de erfragt werden.




Presseberichterstattung

Die Oberhessische Presse hat am 02. März 2012 über die 15. Gespräche zum Pharmarecht berichtet. Den ganzen Artikel können Sie hier einsehen.



15. Gespräche zum Pharmarecht am 1. und 2. März 2012

Nach jüngsten Schätzungen sind knapp die Hälfte aller Bundesbürger Mitglied in sozialen Netzwerken. Bei den unter 30-jährigen Internetnutzern sind sogar 96% Mitglied einer oder mehrerer Social Communities. Im Vordergrund sozialer Netzwerke stehen Kommunikation und Informationsaustausch. Diese neue Form von Öffentlichkeit gewinnt auch im Bereich des Gesundheitswesens immer mehr an Bedeutung. Es gilt für Unternehmen und Behörden in diesem Bereich, die damit einhergehenden Chancen, aber auch damit verbundene Risiken zu erkennen. Welche Grenzen gelten für Informationen, die Unternehmen oder auch Mitarbeiter im eigenen Namen in derartige Foren einstellen? Müssen Unternehmer Meldungen in Foren regelmäßig prüfen, um ihren Verpflichtungen zur Überwachung der Produktsicherheit zu genügen? Und wie können die modernen Kommunikationsformen für die Verbesserung der Patientencompliance genutzt werden? Die Marke als wichtiges Kommunikationselement gegenüber dem Patienten ist durch die neue Rechtsprechung des VG Köln zur Dachmarke besonders in den Fokus geraten, so dass die Frage nach der Zulässigkeit solcher produktübergreifenden Marken neu zu stellen ist.


Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildet das Thema der Transparenz in der Gesundheitsforschung. Es werden zum einen Vorgaben behandelt, die den pharmazeutischen Unternehmer zur Datenoffenlegung verpflichten können. Ebenso wird untersucht, inwieweit die gesetzlichen Krankenkassen und die öffentliche Hand Verpflichtungen zur Datenoffenlegung im Rahmen der Versorgungsforschung treffen können. Weiter wird das Spannungsverhältnis zwischen Innovationsschutz und Informationsinteresse in Bezug auf die Dossierpflicht in der frühen Nutzenbewertung erörtert.


Einen besonders wichtigen Aspekt der Preisgestaltung behandelt der Vortrag des unparteiischen Vorsitzenden der Schiedsstelle, der über die ersten Erfahrungen bei der Festsetzung von Preisrabatten nach § 130b Abs. 4 SGB V berichten wird.

In der Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule und Industrie zusammen gefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch über Pharmafragen zusammenzuführen. Bei den Marburger Gesprächen sind daher alle Wissenschaftler und Verantwortung tragende Praktiker des Pharmarechts eingeladen, gleichberechtigt und gleich verpflichtet die Entwicklung von Theorie und Praxis zu fördern. Die Forschungsstelle für Pharmarecht an der Philipps-Universität Marburg lädt zu ihren 15. Marburger Gesprächen am 1. und 2. März 2012 nach Marburg ein.


Das genaue Programm und Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Zuletzt aktualisiert: 13.05.2013 · Boyke

 
 
 
Fb. 01 - Rechtswissenschaften

Forschungsstelle für Pharmarecht, Universitätsstrasse 6, D-35037 Marburg
Tel. 06421/28-21712, Fax 06421/28-23110, E-Mail: pharmarecht@staff.uni-marburg.de

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