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Veranstaltungsarten am Vorgeschichtlichen Seminar

Studieninhalte werden innerhalb von Lehrveranstaltungen vermittelt, die sich in Anspruch, Konzept sowie Vermittlung unterscheiden. Sie sind unten aufgelistet, die in Studienordnungen geläufigen Abkürzungen sind vorangestellt.

Comic6Studierende müssen beachten, daß gleiche Veranstaltungsarten abhängig von der Art des belegten Studiums bestanden werden. Beispielsweise werden Bachelor-Studierende über eine besuchte Vorlesung geprüft und Magister- Studierende nicht. Deswegen bitte die jeweiligen Studienordnungen einsehen!


Mehr als zweimaliges Fehlen bei Lehrveranstaltungen stellt den Lernerfolg in Frage und führt in der Regel zur Nichtanrechnung der Lehrveranstaltung. Über Ausnahmen entscheidet der die Lehrveranstaltung durchführende Fachvertreter oder die Fachvertreterin.


In allen Fächern kommt dem individuellen Selbststudium eine erhöhte Bedeutung zu, da durch das Lehr- und Modulangebot das breite Spektrum der archäologischen Fächer nur im Überblick bzw. an ausgewählten Beispielen vermittelt werden kann.

VL

Audimax2In den Vorlesungen - in der Regel 2 Semesterwochenstunden (SWS) - werden Quellen, Methoden und Forschungsergebnisse zu den verschiedenen Denkmälergattungen und Epochen vorgestellt sowie Spezialthemen zu einzelnen Gebieten behandelt. Vorlesungen sind sowohl für Studienanfänger als auch für Fortgeschrittene konzipiert Es ist erforderlich, dass sich die Studierenden während ihres Studiums durch den Besuch der Vorlesungen ein breites Wissen aneignen. Die Vorlesungen sind auf die eigenverantwortliche Nacharbeit der Teilnehmer hin angelegt, die insbesondere darin besteht, die in den Vorlesungen vermittelten Inhalte anhand der angegebenen Literatur kritisch zu vertiefen. Das in der Vorlesung vermittelte Wissen wird in schriftlicher oder mündlicher Form geprüft und bewertet.

S

Die Proseminare - i. d. R. 2 SWS - dienen Studienanfängern zur Einführung in die Arbeitsmethoden und Gegenstände der archäologischen Fächer und sollen anhand von Quellen zum selbständigen Arbeiten anleiten. In Proseminaren werden Leistungen z. B. in Form von Protokollen, Referaten und Klausuren erbracht.

HS

Übungsraum2Die Themenstellung der Hauptseminare - i.d.R. 2 SWS - ist umfassender als die der Mittelseminare. In den Hauptseminaren geht es in erster Linie um die Vorstellung, Beurteilung und nach Möglichkeit eigene Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen sowie um die adäquate Darstellung derartiger Sachverhalte in anspruchsvollen Referaten/Hausarbeiten. Dabei sollen die Studierenden Zugang zur Praxis der archäologischen Forschung und Kriterien für die eigenständige Urteilsfindung in wissenschaftlichen Fragen gewinnen. Hauptseminare können frühestens von dem 3. Studiensemester an besucht werden.
In Hauptseminaren werden Leistungen in Form von Referaten (obligatorisch) bzw. Hausarbeiten erbracht, die in der Regel auf einer eigenständigen Quellensammlung und -auswertung beruhen und komplexe Forschungsprobleme zum Gegenstand haben.

UE

VitrinenDie Übungen (UE) dienen der Erweiterung der Quellen- und
Methodenkenntnis
, insbesondere deren Anwendung in der Praxis, sowie der Vermittlung von Kompetenzen in der Öffentlichkeitsarbeit durch innovative und praxisbezogene Lehrformen. In Übungen werden Leistungen in der Regel als Protokoll, Dokumentation
archäologischer Quellen oder in Form einer Klausur erbracht. Übungen können sowohl von Anfängern als auch von Fortgeschrittenen besucht werden.

EX

Exkursionen (EX) sind ein unverzichtbarer Bestandteil der archäologischen Fächer und sollten sowohl von Anfängern als auch Fortgeschrittenen häufig belegt werden. Sie dienen dazu, Funde im Original zu studieren, wichtige Ausgrabungsstätten und Monumente in ihrem topographischen Kontext und die archäologische Forschung in verschiedenen Regionen kennen zu lernen. Museums- und Ausstellungsbesuche sind gleichermaßen Bestandteil von Exkursionen.

Praktika 

Grabung_ÖmerEin Praktikum (PR) besitzt eine Dauer von mindestens vier Wochen und kann auch in mehreren Abschnitten erbracht werden. Die Wahl der Praktikumsstelle obliegt der Eigeninitiative der Studierenden, sie werden durch die Lehrenden der Fachgebiete beratend unter- stützt.
Praktika können auch im Ausland absolviert werden. Zu einem erfolgreich absolvierten Praktikum gehört ein ausführlicher Praktikumsbericht, aus dem die Art der Tätigkeit, der Verlauf des Praktikums, der erreichte Ausbildungsstand und der Bezug zum Studium deutlich werden muss. Er wird spätestens 6 Wochen nach Beendigung des Praktikums dem Prüfungsausschuss vorgelegt und mit einem prüfungsberechtigten Mitglied des Prüfungsausschusses besprochen. Fachbezogene Praktika vermitteln Kenntnisse in Arbeits- und Verfahrenstechniken sowie in der Anwendung technischer Hilfsmittel, z. B. bei Ausgrabungen, Prospektionen, im archäologischen Vermessungswesen, bei der archäologischen Landesaufnahme, in der Museumspraxis sowie in naturwissenschaftlichen Laboratorien und Restaurierungswerkstätten. Praktika in fachfremden Bereichen dienen der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen durch die Vermittlung allgemein berufspraktischer Kenntnisse, z. B. in den unter § 8.1 genannten Tätigkeitsfeldern. Insbesondere sind durch das fachfremde Praktikum Einblicke in die Verwaltungspraxis sowie in betriebswirtschaftliche oder juristische Abläufe zu erwerben. Über die Wahl der Praktikumsstelle und die abschließende Anerkennung von Praktika entscheidet der Prüfungsausschuss.

 



Zuletzt aktualisiert: 29.08.2011 · zeilerm

 
 
 
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