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Warum Geographie in Marburg studieren?

Studierende vor der Geographie
Foto: Felix Wesch

Du interessierst dich sowohl für Naturwissenschaften als auch für gesellschaftliche Zusammenhänge? Du möchtest genauer wissen, wie der Mensch den globalen Wandel beeinflusst? Du wünschst dir, selbst an Lösungen für nachhaltige Entwicklungen mitzuarbeiten? Dann ist Geographie an der Uni Marburg genau das Richtige für dich!

An unserem Fachbereich hast du vielfältige Möglichkeiten, dich mit Geographie zu beschäftigen:

Sehr gute Studienbedingungen

Die Uni Marburg bietet eine familiäre Atmosphäre und optimale Bedingungen für alle, die neu sind. Die Seminare sind oft klein, sodass die 19 Wissenschaftler*innen (davon 9 Professor*innen) alle Studierenden gut betreuen können. Man kennt sich, pflegt einen guten Kontakt und auch bei Fragen oder Schwierigkeiten findest du immer ein offenes Ohr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Studienberatung stehen dir ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. In nationalen Evaluationen wie dem CHE-Ranking nimmt unser Fachbereich seit Jahren dauerhaft eine Spitzenposition ein. Die optimalen Rahmenbedingungen garantieren schon seit Jahren die kürzesten Studienzeiten bezogen auf die Geographiestudiengänge.

Studierende auf Mauer
Foto: Rolf K. Wegst

Aber auch unter den Studierenden findet in Marburg schnell eine Vernetzung statt. Du findest hier eine sehr engagierte Studierendenschaft und eine aktive Fachschaft, die sich über neue Gesichter freut. Gleich zu Beginn deines Studiums gibt es die beliebte Orientierungswoche (OE-Woche), bei der du die Stadt und deine Mitstudierenden kennenlernst. Die Fachschaft organisiert verschiedene Angebote, die dir den Einstieg ins Studium erleichtern, sowie außeruniversitäre Veranstaltungen wie das Sommerfest und die Geopartys. Durch die studentischen Aktivitäten in der European Geography Association (EGEA) kommst du auch in Kontakt mit anderen Studierenden aus Europa und darüber hinaus.

Haupteingang Geographie
Foto: Rolf K. Wegst
Außerdem punktet unser Fachbereich definitiv mit seiner Lage: Er befindet sich in einem historischen Gebäude mitten in der Innenstadt und in unmittelbarer Nähe zur neuen Universitätsbibliothek, in der du moderne Arbeitsplätze sowie ein Medienzentrum, Co-Working- und Maker-Spaces findest. Auch im Institutsgebäude selbst profitierst du von einer modernen Ausstattung, zum Beispiel neue Seminarräume, ein eigenes Geolabor, einen eigenen Fachschaftsraum und studentische Arbeitsplätze. Und wenn du eine Pause brauchst, hast du es nicht weit zur Mensa und zu den Cafés und Kneipen in der Altstadt.

Vielfältige  Inhalte und Lehre

Lehre
Foto: Felix Wesch
Der Studiengang Geographie bietet vielfältige Lehrveranstaltungen und Inhalte. Er gibt dir die Freiheit, ganz individuelle Schwerpunkte zu setzen – je nachdem, was dich besonders interessiert und wo es beruflich für dich hingehen soll:

Falls du noch unsicher mit deiner Wahl bist, ist das kein Problem: Du kannst deinen Schwerpunkt später auch noch wechseln, ohne dass daraus Nachteile für dich entstehen.

Deine Nebenfächer wählst du aus einem breiten Angebot – von klassischen Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) über Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wie Politikwissenschaft, Soziologie, Kultur- und Religionswissenschaften, Psychologie bis hin zu VWL und BWL. Mit Geologie wird sogar ein integriertes Nebenfach am eigenen Fachbereich angeboten.

Breite Methodenausbildung 

Studierende am Arbeiten
Foto: Rolf K. Wegst

Ganz gleich, ob du später in der Forschung oder im Umweltschutz, in der Energiewirtschaft, in der Stadtplanung oder im Consulting arbeiten möchtest: Methoden zu kennen, ist das A und O in der Geographie. In Marburg legen wir deshalb besonders viel Wert auf eine breite Methodenausbildung. Insbesondere die Digitalisierung ist die große Herausforderung der Zukunft und wird in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt für Studierende der Geographie revolutionieren. Neben modernsten Arbeitsmethoden der Humangeographie und der Physischen Geographie legen wir daher besonderen Wert auf die Vermittlung von Techniken, die im Rahmen der Digitalisierung eine zentrale Rolle spielen: Modellierungsansätze und digitale Datenverarbeitung mit künstlicher Intelligenz (maschinelles Lernen), Fernerkundung und neue Sensorik unter Einsatz autonomer Messplattformen und Robotik.

 

Vielfältige Perspektiven

Studierende in der neuen UB
Foto: Rolf K. Wegst

Hast du schon konkrete Vorstellung, was du nach deinem Studium machen möchtest? Oder bist du dir noch unsicher? Mit einem Abschluss in Geographie stehen dir in jedem Fall viele Türen offen:

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen BerufsperspektivenBerufsperspektiven

    Als Geographin oder Geograph werden deine Kompetenzen und Fähigkeiten in Zukunft sehr gefragt sein. Mögliche Tätigkeitsfelder nach deinem Bachelorabschluss reichen vom öffentlichen Dienst im Bereich Umwelt- und Naturschutzplanung oder Stadt- und Regionalentwicklung über Planungsbüros, Wirtschaftsförderung, Entwicklungszusammenarbeit, Logistik, Immobilienmanagement und Tourismus bis hin zur Forschung.

    Der Fachbereich bietet zudem ein spezielles Modul zur Berufsorientierung an. Dort werden Fragen geklärt wie:

    • Was macht (für mich) Geographie aus?
    • Wie und wo kann ich mich mit einem Abschluss in Geographie bewerben?
    • Was sind meine Stärken?
    • Wie kann ich diese Stärken potenziellen Arbeitgebern präsentieren?

Starke Praxis- und Forschungsorientierung

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Tiziana Koch
Ein spannender Aspekt des Geographiestudiums ist, dass du viele Methoden schon früh selbst anwenden und unterschiedlichste wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten kannst – sei es direkt vor der eigenen Haustür oder bei Exkursionen in andere Regionen Deutschlands oder ins Ausland. Das macht das Studium nicht nur abwechslungsreich, sondern sorgt auch dafür, dass du bestens für deine berufliche Zukunft aufgestellt bist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Praxisnahe LehrveranstaltungenPraxisnahe Lehrveranstaltungen

    Unsere Projektseminare beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten und umweltbezogenen Themen – von „Umweltbewusstsein und Umweltverhalten“, über „Politik in strukturschwachen Regionen“ und „Energiewende in Deutschland“ bis hin zu „Plastik in terrestrischen Systemen“. Die Aufgaben sind immer nah am aktuellen Geschehen, so gab es in der Vergangenheit zum Beispiel ein Projekt, in dem Studierende anhand von Luft- und Satellitenbildern die Abholzung des Dannenröder Forsts für den Ausbau der A49 dokumentiert haben. In unserem Universitätswald wird zurzeit in einem langfristigen Forschungsprojekt ein modulares Umweltmonitoringsystem entwickelt, um naturschutzrelevante Arten, Lebensräume und Prozesse beobachten zu können.

    Generell orientieren sich die Lehrveranstaltungen an den aktuellen Forschungsprojekten des Fachbereichs. Du kannst bereits während deines Studiums an Projekten mitwirken oder auch im Rahmen dieser deine Abschlussarbeit schreiben. Einen Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte des Fachbereichs findest du hier.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Geländepraktika und ExkursionenGeländepraktika und Exkursionen

    Zum Geographiestudium in Marburg gehören zahlreiche Geländetage sowie ein Geländepraktikum, das nach Möglichkeit im Ausland absolviert wird. In den vergangenen Jahren führten diese Exkursionen zum Beispiel nach Malta, Indonesien, Usbekistan, Portugal, Kap Verde, Südafrika, Hawaii, Argentinien, Island und Australien. Hier wird Theorie praktisch erfahrbar gemacht. Das Geländepraktikum dauert etwa zwei Wochen, hinzu kommt ein vorbereitendes Seminar. Ziel der Exkursion ist es, geographische Fragestellungen in einer ungewohnten Umgebung eigenständig zu bearbeiten. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz, denn die Exkursionen finden stets in Gruppen und mit deinen Mitstudierenden statt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen BerufspraktikumBerufspraktikum

    Zusätzlich hast du die Möglichkeit, ein Berufspraktikum zu absolvieren. Die Lehrenden am Fachbereich pflegen sehr gute Kontakte in die unterschiedlichsten Berufsfelder und unterstützen gerne bei der Vermittlung. Ein Berufspraktikum im Ausland ist ebenfalls möglich. Solche Praktika lassen sich gut mit einem Studienaufenthalt im Ausland verbinden, zum Beispiel über das Erasmus-Programm der EU.

Studieren  in Marburg

Marburg
Foto: Miriam Prüßner

„Marburg hat keine Uni, Marburg ist eine Uni“. Niemand, der sich für ein Studium in Marburg entscheidet, kommt um diesen Satz herum. Denn Marburg ist eine typische Studentenstadt: ungefähr ein Drittel der Marburgerinnen und Marburger sind Studierende. Das junge Flair prägt das historische Stadtbild mit Schloss, Altstadt und Fachwerkhäuschen. Die kompakte Lage Marburgs ermöglicht kurze Wege: Im Nu erreichst du dein Fachbereichsgebäude, die Mensa mit einer großen Auswahl an täglich wechselnden Gerichten, die neue Universitätsbibliothek mit modernen Arbeitsplätzen oder eines von über 200 weiteren Uni-Gebäuden, die in der gesamten Stadt verteilt sind. Hier studierst du nicht anonym. Alltagsbegegnungen sind die Regel, wodurch du schnell Kontakte knüpfst und Freundinnen und Freunde findest.

Marburg  ist einer der ältesten und traditionsreichsten Universitätsstandorte in Deutschland. Seit 1527 studieren hier junge Menschen aber nicht nur, sondern gehen auch ausgiebig feiern. Die lebhafte Kneipen- und Kulturszene in Marburg ist legendär – und die Preise günstig. In der Oberstadt, in die man am besten mit einem Aufzug fährt, reiht sich Kneipe an Kneipe: ob uriger Gewölbekeller, Cocktailbar oder Bars mit Live-DJs. Gemütlich picknicken und entspannen kannst du am besten auf den Lahnwiesen oder im Alten Botanischen Garten. Generell ist Marburg sehr naturnah und von Wäldern und einem grünen Umland umgeben. Außerdem bietet eine Vielzahl an kulturellen Angeboten jede Menge Abwechslung zum Studienalltag: Neben 130 Sportangeboten, einem Haus zum Musizieren, einem Orchester, einer Bigband und dem Chor der Uni gibt es rund 50 studentische Initiativen. Und noch ein Plus: Die Uni Marburg bietet ein sehr attraktives Semesterticket, mit dem du bis über die Bundesländergrenzen hinaus, zum Beispiel bis Göttingen oder bis Mainz, fahren kannst.

                                   

Studieren in Zeiten von Corona

Studieren in Zeiten von Corona
Foto: Christina Mühlenkamp
Auch während der Corona-Pandemie bleibt die Philipps-Universität ein Ort des Austausches. Lehrveranstaltungen werden in einem hybriden Mix aus Online- und Präsenzformaten mit einem sicheren Infektionsschutzkonzept angeboten. Bibliotheken und PC-Pools sind – ebenfalls gut geschützt – offen. Eine universitätseigene digitale Lehr- und Lernplattform sowie Online-Serviceangebote der Studienberatung und studentische Unterstützungsangebote wie die Study Buddies helfen dir als Erstsemester durch den digitalen Studienalltag.

An unserem Fachbereich findet ein Großteil der Lehrveranstaltungen online statt. Umfragen haben gezeigt, dass unsere Online-Lehre positiv bewertet wird – dies betrifft insbesondere die Vielfalt der digitalen Lehrformate und die Transparenz der Anforderungen und Lernziele, aber auch die technischen Rahmenbedingungen und das didaktische Konzept der Lehrenden. Wann immer es möglich ist, finden Praxisteile in Präsenz statt. Für die Exkursionen werden derzeit Ausgleichsangebote organisiert. Sobald die Gegebenheiten es zulassen, werden wieder Vor-Ort-Veranstaltungen angeboten.

 Alle Informationen zur Corona-Pandemie findest du hier.

Das sagen unsere Studierenden

Jadzia
Foto: Henrik Isenberg

Jadzia, studiert Geographie im 2. Semester: Geographie macht… neugierig

„Geographie studieren in Marburg macht neugierig. Für mich ist es entspannt, dass ich einfach aussuchen kann, was ich wirklich studieren möchte. Ich hab’ die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Module anzuwählen, aber auch Bereiche aus der Humangeographie und diese Vielfalt find’ ich einfach super.

 

Justus
Foto: Henrik Isenberg
Justus, studiert Geographie im 2. Semester: Geographie macht… aufgeklärt

„Geographie studieren in Marburg macht aufgeklärt, denn es lehrt mich über die Ungleichheiten auf dieser Welt und es lehrt mich ebenso zu hinterfragen, inwieweit mein alltäglicher Konsum genau diese Ungleichheiten verstärken kann. Aber es lehrt mich auch darüber, was ich dagegen tun kann.“

 

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