06.11.2012 Informationen zum Fortbildungsangebot für das Teilprojekt „Abgeordnete LehrerInnen“

Das Projekt „Für ein richtig gutes Studium“ bietet der Philipps-Universität Marburg neue Möglichkeiten, die Studienbedingungen weiter zu verbessern.

Eine wesentliche Innovation in Bezug auf die Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Hochschule besteht im Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern im Hochschuldienst, ein neuer Ansatz Für ein richtig gutes Studium. Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus der Schule werden vor allem in den universitären Arbeitsfeldern „Grundlehre von fachlichem Elementarwissen“ und „Vermittlung methodischer Fähigkeiten“ eingesetzt. Dieses erhebliche Zusatzangebot, vergleichbar mit dem Zugewinn an Lehrstunden eines mittleren Fachbereichs, hat positive Auswirkungen auf die Betreuungs- und Lehrsituation und stellt eine praxisorientierte Bereicherung für das gesamte Studienangebot dar. Ziel ist auch der Transfer neu erworbener Kompetenzen an der Universität zurück in die Schule.

Ausgehend von dieser Entwicklung hat das Zentrum für Lehrerbildung einen, auf vier Jahre angelegten Fortbildungszyklus konzipiert, der auf die beiden Arbeitsfelder „Schule und Universität“ der abgeordneten Lehrkräfte zugeschnitten ist. Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen in ihren neuen Aufgabenbereichen zu unterstützen und professionelle Handlungskompetenzen auszubauen, die sowohl in der universitären Lehre als auch in der Schule zur Anwendung kommen können.

Den Auftakt der Reihe bildete am 23. und 24.Oktober 2012 die Veranstaltung „Gesprächsführung“ unter der Leitung der Mediatorinnen Jutta Höch-Corona und Dr. Hanna Milling aus Berlin. Die renommierten Referentinnen boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Programm, das sich durch eine explizite Praxisausrichtung und Prozessorientierung auszeichnete.

In einer Kombination aus aktiven Übungen und prägnanten Inputphasen erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Modelle und viele praktische Anwendungen zu Themen wie „Aktives Zuhören“, „Deeskalationstechniken“ und „persönliche Gesprächshaltung“. Ein Teilnehmer beschrieb die Veranstaltung mit den Worten: „Bei einem so vielschichtigen Thema wie ‚Miteinander Reden‘ freue ich mich immer über praktische Beispiele und Anregungen. So kann die Fortbildungsreihe weitergehen!“

(29.10.2012, SR)

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