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Möglichkeiten zur Reduktion der Belastungen durch Symptome einer ADHS im Unterricht

Interventionen kennenlernen und einüben --- ACHTUNG RAUMÄNDERUNG ---

Veranstaltungsdaten

14. November 2018 15:30 – 14. November 2018 18:30

Philipps-Universität Marburg, Deutschhausstraße 12 (CNMS), Raum 00A23

Bitte beachten Sie: Bei dieser Veranstaltung ist das Kontingent für Lehramtsstudierende aktuell ausgeschöpft. Sie können sich natürlich dennoch für die Veranstaltung anmelden und erhalten eine Nachricht, falls eine Teilnahme möglich ist.

Auch Sie hatten sicher schon Schülerinnen und Schüler, bei denen Sie das Gefühl hatten mit Ihren Methoden an die Grenzen Ihrer Möglichkeiten zu stoßen und sich das Gefühl manifestierte, dass sie die Kinder mit allem, was Sie versuchen nicht erreichen können. Diese Schülerinnen und Schüler zeichneten sich wahrscheinlich dadurch aus, dass sie nicht auf Einzelheiten achten konnten, wichtige Teilaufgaben übersahen, viele Fehler bei der Aufgabenbearbeitung machten, unordentliche Materialien hatten und sich nicht gut konzentrieren konnten. Vielleicht zeigten diese Kinder auch weitere Schwierigkeiten, wie beispielsweise, dass sie nicht warten konnten bis sie an der Reihe sind, um etwas zu sagen oder auch ohne Punkt und Komma redeten, vielleicht den Unterricht sogar aktiv störten, indem sie aufsprangen oder bspw. auf den Tisch klopften. Diese Auffälligkeiten können Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung, oder auch ADHS genannt, sein. Es hat sich in Untersuchungen gezeigt, dass in einer Klasse ungefähr ein bis zwei Kinder eine solche Problematik aufzeigen. Im therapeutischen Setting ist ADHS gut behandelbar. Den Kindern können Strategien beigebracht werden, mit denen sie es schaffen ihre Aufmerksamkeit auf unterrichtsbezogene Aufgaben zu lenken. Wenn Lehrkräfte diesen Prozess aktiv unterstützen, kann der positive Effekt auf das akademische Verhalten des Kindes um ein Vielfaches verstärkt werden. Dabei helfen Interventionen, die zeitökonomisch und einfach in den alltäglichen Unterricht integriert werden können. Durch diese Interventionen kann den Kindern ein chancengleicher Unterricht ermöglicht werden und den Lehrkräften ein Umgang mit schwierigem Verhalten mit an die Hand gegeben werden. Ziel dieser Fortbildung ist somit, diese Interventionen mit Ihnen gemeinsam zu erproben und Ihnen einen Koffer voller Methoden, die für Sie passen mit in den Unterricht zu geben. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ziele der Fortbildung

  • Informationsvermittlung über ADHS
    • Symptome, Ursachen, Prävalenz und Behandlung
  • Interventionsmöglichkeiten
    • Informationsvermittlung über verschiedene Arten der Interventionen
    • Darstellung der wissenschaftlichen Befunde zu Interventionen
    • Gemeinsames Einüben der Interventionen

Informationen zur Veranstaltung

Die Veranstaltung ist über die Hessische Lehrkräfteakademie unter der Veranstaltungsnummer 0189371501 akkreditiert. Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung erhalten Sie über den Katalog der Hessischen Lehrkräfteakademie.

Bitte melden Sie sich bis zum 10.11.2018 unter der angegebenen Kontaktadresse zur Veranstaltung an.

Referierende

Martina Dort
Anna Enrica Strelow

Veranstalter

AG Klinische Kinder- und Jugendpsychologie / Zentrum für Lehrerbildung

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