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Offener Brief


15.09.2015

 

An die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

 

An die Fraktionen im Bundestag

An die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten

An die Fraktionen in den Landtagen


 

 

Umgang mit Flucht nach Deutschland – notwendige politische Maßnahmen aus sozialpsychologischer Sicht

 

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

Umfragen zeigen, dass es gegenwärtig große Zustimmung dazu gibt, dass Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden und hier Schutz finden sollen. Die Unterstützung für Flüchtlinge aus der Bevölkerung ist beeindruckend. Es besteht allerdings die Gefahr, dass diese positive Haltung nicht stabil ist und dass zumindest Teile der Gesellschaft in Ablehnung, vielleicht sogar aktive Zurückweisung und Gewalt kippen. Dies hätte massive Auswirkungen auf die Flüchtlinge und den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa. Aus sozialpsychologischer Perspektive sind einige Entwicklungen besorgniserregend, aber – bei entsprechendem Willen - auch vermeidbar. Wir sehen uns daher veranlasst, hierzu aus wissenschaftlicher Perspektive Stellung zu beziehen.

 

Die Unterstützung, aber auch die Zurückweisung von Menschen und Menschengruppen ist stark von Gefühlen abhängig. Empathie, d.h. das Nachvollziehen der Lage der Anderen und das Mitfühlen ihrer Befindlichkeit, treibt Hilfeverhalten an. Vorurteile, Diskriminierung und Gewalt werden dagegen insbesondere durch Angst, aber auch Wut begünstigt. Die gegenwärtige Einwanderungssituation nach Deutschland ist unklar. Meldungen über große Zahlen von Menschen, die täglich nach Deutschland kommen, verunsichern. Viele Menschen stellen sich die Frage, wie sie eine solche Situation bewerten sollen. Sie holen sich Antworten im Freundeskreis, aus sozialen Netzwerken, bei der Politik und aus den Medien.

 

1. Politik, Meinungsführer, Behörden und Medien müssen klare Antworten geben und Lösungswege aufzeigen. Das vermindert Unsicherheit, Angst und Wut. Darüber hinaus gilt: Menschen haben ein Bedürfnis, in einer Welt zu leben, in der es vorhersehbar und gerecht zugeht. Die Erfahrung, dass wir oder andere auf Dauer Ungerechtigkeit, Benachteiligung oder Gewalt ausgesetzt sind, ohne dass es dafür eine plausible Erklärung gibt, bringt Menschen dazu, die Ursachen dafür bei den Opfern selbst zu verorten. Die Gefahr ist groß, dass Flüchtlinge selbst für ihr Schicksal verantwortlich gemacht werden, wenn das Elend der Flüchtlinge nicht abgemildert wird. Notwendig und überfällig sind der politische Wille und die rechtlichen Regelungen dazu, wie Asylsuchende Anträge stellen können, ohne sich zuvor in Lebensgefahr zu begeben. Klarheit bedeutet auch eine menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung und eine faire und zügige Entscheidung in Asylverfahren. Es fehlen Alternativen für Menschen, die aus ökonomischen Notlagen zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland und Europa kommen - Asylanträge können hier nicht der richtige Weg sein. Nach klaren Antworten verlangt insbesondere auch die Frage, wie Deutschland und Europa mit den Kriegen, den wirtschaftlich desaströsen Situationen und Diskriminierungen in den Herkunftsländern umgehen wollen, die die Menschen in die Flucht treiben.

 

2. Rechtsradikale versuchen, die Unsicherheit im Umgang mit Einwanderung für eigene politische Zwecke zu instrumentalisieren: Sie entwerfen Schreckensszenarien, um negative Emotionen und damit Ablehnung in der Bevölkerung zu schüren. Politische Instrumentalisierung des Fluchtelends ist für demokratische Parteien unakzeptabel.

 

3. Negative Emotionen, Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt gegen Andere entstehen insbesondere dann, wenn der Eindruck aufkommt, die Anderen nehmen „uns“ etwas weg oder sie bedrohen für uns wichtige Werte und Lebensformen. Diese Gefahr entsteht vor allem dann, wenn durch mangelhafte Finanzierung z.B. auf kommunaler Ebene eine unmittelbare Mittelkonkurrenz zwischen der Ausstattung öffentlicher Einrichtungen oder Dienstleistungen und der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften besteht. Die Aufnahme von Menschen sollte mit möglichst wenig Einschränkungen für die bereits Anwesenden verbunden sein.


4. Viel zu wenig beachtet und betont wird, dass Einwanderung - mittel- und langfristig – zu einer Gewinnsituation für alle Beteiligten beiträgt. Dazu zählt eine positive Veränderung der gegenwärtigen Altersstruktur: Mehr Junge werden helfen, die Renten zu sichern. Einwanderung wird dazu beitragen, den Fachkräftemangel in vielen Berufen zu beseitigen. Und dazu gehört auch, dass Einwanderung auf lokaler Ebene zum Erhalt von Infrastruktur beitragen wird, indem Kindergärten, Schulen, Sportvereine oder der Lebensmittelladen nebenan doch in der ansonsten schrumpfenden Gemeinde bleiben können.

 

5. Die Unsicherheit im Umgang mit Flüchtlingen ist vor allem bei den Menschen groß, die keine Erfahrung mit Einwanderung haben – Menschen fürchten besonders das Unbekannte, oder eben: die Unbekannten. Kontakt hilft, Vorurteile zu überwinden. Umfragen, auch die aktuellen zur Akzeptanz von Flüchtlingen, zeigen, dass Menschen im Osten Deutschlands mehr Ressentiments haben als im Westen. Dies geht u.a. auf die historisch bedingten geringeren Einwanderungsanteile und damit verbundenen verminderten Erfahrungschancen mit Einwanderung im Osten zurück. Die Verteilung von Flüchtlingen in Deutschland muss in stärkerem Maße die Bundesländer, Regionen und Nachbarschaften mit einbeziehen, die bislang wenig von Einwanderung profitierten. Anderenfalls besteht die Gefahr, diese Regionen von der Entwicklung interkultureller Kompetenz abzuhängen. Gerade wenig prosperierende ländliche Gebiete können außerdem durch Einwanderung ihre Infrastruktur verbessern.

 

6. Die gegenwärtige Entsolidarisierung der Europäischen Gemeinschaft gefährdet deren Ansehen tiefgreifend. Das wird die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger und ihre Bereitschaft, sich für dieses Gemeinwesen einzusetzen, nachhaltig beschädigen. Europa muss in der sogenannten Flüchtlingsfrage zu einer gemeinsamen und solidarischen humanitären Haltung finden.

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Damen und Herren, mit obigen Ausführungen beziehen wir uns auf die aktuelle Problemlage. Hier nicht angesprochen haben wir mittel- bis langfristige Maßnahmen. Ein Großteil der Menschen, die heute als Flüchtlinge zu uns kommen, wird dauerhaft bleiben. Der Erfolg oder das Scheitern ihrer Integration wird das Gesicht Deutschlands und Europas der nächsten Generationen prägen. Vernachlässigt haben wir außerdem zunächst die Betrachtung der aktuellen Situation der Flüchtlinge in den Erstaufnahmelagern und in den Gemeinden. Auch hier gibt es aus der Sicht unserer Disziplin die Notwendigkeit von Verbesserungen.

 

gez.

 

Prof. Dr. Ulrich Wagner, Philipps-Universität Marburg

Kontakt: 06421 282 3664; Wagner1@uni-marburg.de; www.sozialpsychologie-marburg.de

 

Prof. Dr. Abele-Brehm, Universität Erlangen-Nürnberg

Prof Dr. Dorothee Alfermann, Universität Leipzig

Mag. Julian Anslinger, Karl-Franzenz-Universität Graz

JProf. Dr. Frank Asbrock, Technische Universität Chemnitz

Dipl.-Psych. Anna Lisa Aydin, Goethe Universität Frankfurt

JProf. Dr. Anna Baumert, Universität Koblenz-Landau

Maria-Luisa Barbarino, M.A., FernUniversität Hagen

Prof. Dr. Myriam Bechtholft, Frankfurt School of Finance & Management

Prof. Dr. Dieter Beck, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Prof. Dr. Julia Becker, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Alex Bertrams, Universität Bern

Dipl.-Psych. Isabel Bierle, Universität Osnabrück

Dipl.-Psych. Anne Böckmann, Düsseldorf

Prof. Dr. Klaus Boehnke, Jacobs University Bremen

Prof. Dr. Diana Boer, Universität Koblenz-Landau

Prof. Dr. Gerd Bohner, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Margarete Boos, Universität Göttingen

Dipl.-Psych. Meike Borgert, Düsseldorf

Prof. Dr. Elmar Brähler, Universität Leipzig

Dipl.-Psych. Anna Brune, FernUniversität Hagen

Prof. Dr. Oliver Christ, FernUniversität Hagen

Dr. Oliver Decker, Universität Leipzig

Prof. Dr. Juliane Degner, Universität Hamburg

Dipl.-Psych. Tobias Dienlin, Universität Hohenheim

Dr. Elke Döring-Seipel, Universität Kassel

Dipl.-Psych. Stefan Drewes, Düsseldorf

Christine Ebbeler, M.Sc., Universität Bonn

Prof. Dr. Gerald Echterhoff, Universität Münster

Prof. Dr. phil. Nikolai W. Egold, Hochschule Fresenius

Dipl.-Psych. Franziska Ehrke, Universität Koblenz-Landau

JProf. Dr. Friederike Eyssel, Universität Bielefeld

Dipl.-Psych. Barbara Felka, Karlsruhe

Prof. Dr. Alexandra Freund, Universität Zürich

Prof. Dr. Malte Friese, Universität des Saarlandes

Prof. Dr. Wolfgang Frindte, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dipl.-Psych, Lena Frischlich, Universität zu Köln

Prof. Dr. Immo Fritsche, Universität Leipzig

Dr. Laura Froehlich, FernUniversität Hagen

Prof. Dr. Mario Gollwitzer, Philipps-Universität Marburg

Dr. Tina Glaser, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Rainer Greifeneder, Universität Basel

Dipl.-Psych. Lisa Gutenbrunner, Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Michael Häfner, Universität der Künste Berlin

Drs. Birte Hagenhoff (M.A.), Düsseldorf

Dipl.-Psych. Kerstin Hammann, Philipps-Universität Marburg

Dr. Katja Hanke, Jacobs University Bremen

Prof. Dr. Bettina Hannover, Freie Universität Berlin

Dr. Nina Hansen, Associate professor, University of Groningen, The Netherlands

Dr. Christian Happ, Universität Trier

Dr. Nicole Hardt, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Tabea Häßler, M.Sc., Universität Zürich

Dr. Jan Häusser, Universität Hildesheim

Dipl.-Psych. Stefanie Hechler, Universität Jena

Prof. Dr. Kathrin Heinitz, Freie Universität Berlin

Hannah Helfrich, M.Sc., Universität Hohenheim

Dr. Jens H. Hellmann, Universität Münster

Dipl.-Psych. Liane Hentschke, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dr. Susanne Heynen, Karlsruhe

Dipl.-Psych. Annedore Hoppe, Universität Leipzig

Dr. Lisa Horvath, Technische Universität München

Prof. Dr. Joachim Hüffmeier, Technische Universität Dortmund

Sally Ischebeck, M.Sc., Bergische Universität Wuppertal

Dr. Christian Issmer, Düsseldorf

Anna-Maria Jäger, M.Sc., Psychologische Hochschule Berlin

Dipl.-Psych. Florian Jäger, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dr. Gabriele Jacobs, Rotterdam School of Management

Dr. Philipp Jugert, Universität Leipzig

Dr. Mathias Kauff, FernUniversität Hagen

PD Dr. Daniela Niesta Kayser, Universität Potsdam

Prof. Dr. Johannes Keller, Universität Ulm

Matthias Keller, M.Sc., Universität Basel

Prof. Dr. Rudolf Kerschreiter, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Thomas Kessler, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Mechthild Kiegelmann, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Dr. Ulrich Klocke, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Daria Knoch, Universität Bern

Dr. Günter Koch, Psychologische Hochschule Berlin

Dr. Rene Kopietz, Universität Münster

Dr. Miriam Koschate, Universität Exeter

Patrick Kotzur, M.A., Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Barbara Krahé, Universität Potsdam

Prof. Dr. Ulrich Kühnen, Jacobs University Bremen

Dr. Florian Kutzner, Universität Heidelberg

Dr. Steffen Landgraf, Universität Regensburg

Dipl.-Psych. Helen Landmann, Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Judith Lanphen, Düsseldorf

Dr. Oliver Lauenstein, Universität Bamberg

Dr. Rainer Leonhardt, Universität Freiburg

Timo Lorenz, Freie Universität Berlin

Johannes Maaser, M.A., Philipps-Universität Marburg

Dr. Maya Machunsky, Universität Mannheim

Prof. Dr. Bernd Marcus, FernUniversität Hagen

Prof. Dr. Bertholt Meyer, Technische Universität Chemnitz

Corinna Michels, M.Sc., Universität zu Köln

Prof. Dr. Katja Mierke, Hochschule Fresenius

Dipl.-Psych. Anna Mikhof, Ruhr-Universität Bochum

Larissa A. Nägler, M.Sc., Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dr. Peter Nauroth, Universität Marburg

Dr. Janine Neuhaus, Freie Universität Berlin

Dipl.-Psych. Anna Niebuhr, Düsseldorf

Claudia Niedlich, M.A., Universität Koblenz-Landau

Dr. Dennis Nitkowski, Universität Bremen

Dr. Miriam Nürnberger, Pädagogische Hochschule Freiburg

Dr. Aileen Oeberst, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Dr. Jeannine Ohlert, Deutsche Sporthochschule Köln

Dipl.-Psych. Orgun Özcan, Philipps-Universität Marburg

Dr. Jan Pfetsch, Technische Universität Berlin

Dipl.-Psych. Tamara Pfeiler, Universität Mainz

Dipl.-Psych. Verena Piper, FernUniversität Hagen

Dipl.-Psych. Steffi Pohl, Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Siegfried Preiser, Psychologische Hochschule Berlin

Dr. Jutta Proch, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dr. Gerhard Reese, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. rer. nat. em. Burkhard Roeder, TU Dortmund

Dr. Ute-Regina Roeder, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Anette Rohmann, FernUniversität Hagen

Dr. Michaela Rohr, Universität des Saarlandes

Dr. Jenny Roth, Technische Universität Dresden

Dipl.-Psych. Selma Rudert, Universität Basel

Dr. Maja Schachner, Universität Potsdam

Sarina Schäfer, MA., Universität Marburg

Prof. Dr. Ingrid Scharlau, Universität Paderborn

Dr. Kaspar Schattke, Université du Québec à Montrèal

Dr. Simon Schindler, Universität Kassel

Dr. Jaennette Schmid, Goethe Universität Frankfurt

Prof. Dr. Konrad Schnabel, International Psychoanalytic University Berlin

Prof. Dr. Tobias Schröder, Fachhochschule Potsdam

Dr. Carolin Schuster, Universität Passau

Sandra Schwark, M.Sc., Universität Bielefeld

Dr. Sascha Schwarz, Universität Wuppertal

Prof. Dr. Sabine Sczesny, Universität Bern

Dr. Birte Siem, FernUniversität Hagen

Frederick Sixtus, M.A., Freie Universität Berlin

Dr. Jost Stellmacher, Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Fritz Strack, Universität Würzburg

PD Dr. M. Strack, Universität Göttingen

Prof. Dr. Bernhard Streicher, Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik

Prof. Dr. Stefan Stürmer, FernUniversität Hagen

Prv.-Doz. Dr. rer. nat. Marion Tacke, Leibniz-Universität Hannover

Prof. Dr. Roman Trötschel, Leuphana Universität

Prof. Dr. Rolf van Dick, Goethe Universität Frankfurt

Dr. Jolanda van der Noll, FernUniversität Hagen

Dipl.-Psych. Natalie Waschke, Düsseldorf

Dipl.-Soz.Wiss. Bianca von Wurzbach, Universität Mannheim

Silvana Weber, M.Sc., Universität Koblenz-Landau

Dr. Frank Wieber, Universität Konstanz

Maria Therese Wiemer, Universität Marburg

Prof. Dr. Stefan Winter, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Andreas Zick, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Rene Ziegler, Universität Tübingen

 

Zuletzt aktualisiert: 10.02.2016 · agsoz04

 
 
 
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