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Leistungsnachweise und Kriterien der Bewertung

Mit dem Abschluss der Schulpraktischen Studien I und der darauf gründenden Bescheinigung im Zwischenprüfungszeugnis wird die grundsätzliche Eignung für das gymnasiale Lehramt und damit ein vom Studierenden erreichter professionsorientierter Ausbildungsstand dokumentiert. Als Grundlage der gemeinsamen Arbeit von Studierenden und Lehrenden müssen daher die jeweiligen Kategorien und Kriterien, auf denen die Eignungserklärung fußt, bekannt sein. Damit sollen auch die Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität der Ausbildung gesichert und gesteigert werden. Seminar und Praktikum sollen den Studierenden Schule in möglichst vielen Facetten nahe bringen. Hierzu bedarf es eines großen Maßes an selbständiger Organisationsfähigkeit, Engagement und Neugierverhalten des Studierenden.

Vorbereitungsseminar

Die SPS I folgen einem eigenen Curriculum, das eine regelmäßige Teilnahme voraussetzt. Daher besteht eine grundsätzliche Anwesenheitspflicht, in besonderen Fällen wird max. ein zweimaliges entschuldigtes Fehlen im Vorbereitungs- und Begleitseminar zugelassen.

Praktiumsphase

Das fünfwöchige Praktikum dient dem umfänglichen Erfahren schulischer Arbeit. Voraussetzung dazu ist eine kontinuierliche Anwesenheit in der Praktikumsschule, die mindestens 20 Unterrichtsstunden pro Woche betragen muss. Die Stundenpläne werden vom Studierenden dokumentiert. 

Praktikumsbericht

Der Praktikumsbericht soll die Erfahrungen und Beobachtungen aus verschiedenen Perspektiven darstellen. Dabei ist nicht allein die Ebene des Praktikanten sondern auch die Perspektive der anderen Personen in einer Schulgemeinde von Bedeutung. Die Tiefe der Reflexion wird erkennbar an der Perspektivenvielfalt und den daraus entwickelten alternativen Vorstellungen. Gerade die Entwicklung der eigenen Fähigkeit und Bereitschaft, in Alternativen zu denken, stellt eine entscheidende Kompetenz des angestrebten Berufes dar. 

Note und Abschluss

Das Modul um die Schulpraktischen Studien schließt mit einem Beratungsgespräch zwischen dem Lehrenden und dem Studierenden ab. Dabei sind die vorstehenden Kriterien zu erörtern, im Sinne einer positiven Verstärkung für den Studierenden zu begründen und Tendenzen für oder gegen seine Berufsvorstellungen „Gymnasiales Lehramt“ zu artikulieren. Die ermittelte Note wird dem bzw. der Studierenden damit erläutert.

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Zuletzt aktualisiert: 14.12.2009 · Albert Petersheim

 
 
Zentrum für Lehrerbildung

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Tel. 06421/28-26185, Fax 06421/28-24857, E-Mail: zfl@staff.uni-marburg.de

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