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Gymnasiale Lehrerbildung in Marburg: professionell, praktisch, gut

ProPraxis wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern seit 2015 gefördert. Mit dem Projekt entwickelt die Philipps-Universität Marburg ihren Studiengang Lehramt an Gymnasien weiter.

Das Auswahlgremium der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern hat das Projekt ProPraxis – Gymnasiales Lehramt in Marburg: nachhaltig integrativ zur weiteren Förderung ab 2019 bis 2023 empfohlen.

Die Vernetzung von Lehrenden hat sich als wesentliche Grundlage für die gemeinsame Entwicklung der Studienteile und damit für die erfolgreichen Entwicklungen in der ersten Förderphase erwiesen. Die Philipps-Universität greift diese Erkenntnis auf und baut die Vernetzung zukünftig unter dem Dach des Zentrums für Lehrerbildung fächer- und phasenverbindend aus.


Ergebnisse der ersten Förderphase von 2015–2018:

  • Die Marburger Praxismodule MPM sind nach der erfolgreichen Erprobung mit Beginn des Wintersemesters 2018/19 das Regelmodell für die schulpraktischen Phasen im Studium. Sie werden damit für alle 22 Fächer des Studiengangs angeboten und werden für die Umsetzung der Praktika für beide Studienfächer weiterentwickelt.
  • Das Angebot der Beratung und Begleitung der Studierenden im Studium wurde von den Studierenden umfänglich angenommen und positiv evaluiert. Im Zuge der Neuordnung der Lehrerbildung wird die Umsetzung des Beratungsangebots für die gesamte Studierendenkohorte konzeptionell angepasst. Das Angebot wird durch ein neu entwickeltes Pflichtmodul in den MPM gestärkt, das überfachliche Kompetenzen von Lehrer/innen thematisiert.
  • Zur stärkeren Profilierung der Lehrerbildung an der Universität, wurde das Zentrum für Lehrerbildung – ZfL systematisch in einem durch die Hochschulleitung unterstützten Organisationsentwicklungsprozess zum Kern aller Maßnahmen ausgebaut. Hier wird in Arbeitsgruppen die Lehr- und Forschungsvernetzung initiiert und weiterentwickelt. Ebenso erfolgen im ZfL die fächerübergreifende Studienorganisation sowie die Umsetzung und Koordination der Praxisphasen in der Universität und mit den Schulen.

Geplante Maßnahmen in der zweiten Förderphase von 2019–2023:

  • ProfiLab – Innovationen für Forschung und Lehre: Das ProfiForum wird zu einem ProfiLab ausgebaut, das unter dem Dach des neu geordneten Zentrums für Lehrerbildung die Vernetzung zwischen den Beteiligten aus allen Phasen der Lehrerbildung deutlich ausbauen und die wissenschaftliche Begleitung integrieren wird.
  • Ausweitung der MPM – Integration von Fachlichkeit und Praxis: Die MPM werden um die gleichberechtigte Abbildung beider Studienfächer, die curriculare Verankerung der professionsbezogenen Beratung im EGL-Studium sowie eine interdisziplinär gestaltete Abschlussveranstaltung erweitert.
  • Gesellschaftliche Herausforderungen – Themen im curricularen Querschnitt: An den Beispielen Heterogenität/Inklusion und Digitalisierung wird ein portfoliobasiertes Modell zur fachübergreifenden Abbildung von Querschnittsthemen im Lehramtsstudium entwickelt und erprobt. Auf Basis der Erfahrungen im Modellversuch wird ein Konzept für eine qualitätsgesicherte Verankerung gesellschaftlich relevanter Themen im Studiengang entwickelt.
  • Professionsbezogene Beratung – überfachliche Professionalisierung im Längsschnitt: Mit der Neuordnung der Lehrerbildung wird die Eignungsberatung zu einer professionsbezogenen Beratung systemisch und phasenverbindend weiterentwickelt und curricular in den erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Studien verankert. Sie berät Schüler/innen im Übergang zur Universität und begleitet Studierende bis in den Vorbereitungsdienst.

Das Organigramm des Projektes ProPraxis steht hier zum Download zur Verfügung.

Diese Broschüre gibt einen Überblick über das Projekt ProPraxis.

Zuletzt aktualisiert: 16.10.2018 · stelte

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Projektkoordination "Qualitätsoffensive Lehrerbildung", Biegenstraße 36, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-26112, Fax +49 6421 28-28914, E-Mail: annette.huppert@verwaltung.uni-marburg.de

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