Hauptinhalt

"nachhaltig chancengleich!" Projektförderung

3 Frauen am Tisch
easydb

Durch die Projektförderung "nachhaltig chancengleich!" können Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsprojekte in Fachbereichen, fachbereichsfreien Einrichtungen oder Zentren unterstützt werden.

In der ersten Förderrunde konnten vier Projekte angestoßen werden, darunter der Aufbau eines Mentoring-Programms in den Rechtswissenschaften, eine semesterbegleitende Workshopreihe zu implicit/unconscious bias in der Hochschullehre im Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, ein Programm zur Entlastung von Wissenschaftlerinnen bei der Rückkehr aus der Elternzeit in der Biologie sowie ein Projekt zur gendersensiblen Lehre in der Medizin.

Die Ausschreibung endet am 15. Januar 2023.

Gefördert werden Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren, angesiedelt z.B. in den folgenden Bereichen:

a) Personal- und Organisationsentwicklung, z.B. durch Maßnahmen zum Abbau und zur Vermeidung struktureller Diskriminierung.

b) Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familienverantwortung, z.B. durch Maßnahmen zur Entlastung von Wissenschaftlerinnen bei überproportionaler Gremienarbeit oder die Etablierung von Formaten, die Karrierewege von Personen mit Kindern und/oder Pflegeverantwortung in der Wissenschaft aufzeigen.

c) Dauerhafte Erhöhung des Frauenanteils auf Qualifikationsstufen, wo diese unterrepräsentiert sind, z.B. durch Maßnahmen zur Gewinnung von Studentinnen oder zur aktiven Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Vergeben werden können 1x bis zu 10.000 € sowie 5x bis zu 3.000 €.

Ihre Anträge senden Sie bitte digital inklusive knapper befürwortender Stellungnahme der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Ihres Fachbereichs an Stefanie Wittich:

Der Antrag darf inklusive Kurzzusammenfassung des Projekts und Projektskizze einen Umfang von fünf Seiten (Schriftart Arial, Größe 11pt, Zeilenabstand 1,5) nicht überschreiten. Als Anhang ist ein Zeit- und Kostenplan beizulegen. Die Verausgabung der Projektgelder der zweiten Vergaberunde muss bis zum 31. Dezember 2024 erfolgen.

Kriterien zur Vergabe sind insbesondere die Qualität, Nachhaltigkeit sowie Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Projekte.

Über die Vergabe der Anträge entscheidet die zentrale Gleichstellungskommission der Philipps-Universität.

Fragen beantwortet Ihnen gern die zuständige Referentin des Büros der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Stefanie Wittich unter +49 (0)6421 28-26277 oder

Noch keine Idee? 

In der INKA-Toolbox des GESIS (ehemals Instrumentenkasten der DFG) lassen sich Beispiele erfolgreicher Gleichstellungsmaßnahmen recherchieren.

"Nachhaltig chancengleich!" wird aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder finanziert.