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Global Englishes - Local Classrooms
Eckdaten
| Projektlaufzeit | Seit 2026 |
|---|---|
| Projektleitung | Prof. Dr. Sandra Götz-Lehmann |
| Fachrichtung | Englisch |
| Zielgruppe | Lehrkräfte, Lehramtsstudierende |
| Schwerpunkt | Global Englishes, Teaching English as an International Language |
Projektidee
Englisch wird heute weltweit in sehr unterschiedlichen Kontexten verwendet und hat sich dabei in zahlreiche Varietäten ausdifferenziert, die häufig unter dem Begriff Global Englishes (GE) zusammengefasst werden. In vielen Bereichen, etwa in Wissenschaft, Wirtschaft und internationaler Kommunikation, dient Englisch als Lingua franca (ELF) zwischen Menschen mit unterschiedlichen Erstsprachen. Zugleich wird Englisch in mehr als 100 Ländern als Fremd- oder Zweitsprache gelernt und verwendet. Diese sprachliche Vielfalt spielt im traditionellen Englischunterricht bislang jedoch nur eine begrenzte Rolle. Auch in Deutschland orientiert sich der Unterricht häufig noch stark an standardsprachlichen, muttersprachlich geprägten Normen, insbesondere am britischen und amerikanischen Englisch. Im Vordergrund stehen dabei oft sprachliche Korrektheit und normgerechter Sprachgebrauch, während erfolgreiche Verständigung in vielfältigen internationalen Kommunikationssituationen weniger berücksichtigt wird.
Projektziel
Teaching English as an International Language (TEIL) trägt der weltweiten Vielfalt des Englischen Rechnung und möchte Lernende darauf vorbereiten, Englisch flexibel und erfolgreich in unterschiedlichen internationalen Kontexten zu verwenden. Dazu gehört auch, sie mit unterschiedlichen Varietäten, Sprechendengruppen und Verwendungsweisen des Englischen vertraut zu machen. Ziel des Projekts ist es, aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung für den Englischunterricht nutzbar zu machen und Lehrkräfte bei der Umsetzung eines zeitgemäßen, an der tatsächlichen globalen Verwendung des Englischen orientierten Unterrichts zu unterstützen.
Projektergebnisse
Das Projekt untersucht, wie sich TEIL-Prinzipien im deutschen Bildungskontext stärker verankern lassen. Dazu werden bestehende Unterrichtspraktiken, Lehrmaterialien und Curricula analysiert und auf dieser Grundlage neue Unterrichtsmaterialien entwickelt. Diese werden als Open Educational Resources (OER) frei zugänglich gemacht.