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Kognitiv-behaviorale Behandlung des Prämenstruellen Syndroms (PMS) - das „prämensis“-Training

Projektleitung

weisec


Dr. Cornelia Weise
(Ansprechpartnerin)
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Dr. Maria Kleinstäuber

Mitarbeiter

Gudrun Kaiser
Gudrun Kaiser, M.Sc.



Das Team der "prämensis"-Studie

Team Prämensis


















Kooperationen



Beschreibung

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) umschreibt affektive, kognitive, behaviorale und physiologische Symptome, die in der zweiten Hälfte der Lutealphase beginnen und sich in den ersten Tagen der Menstruation zurückbilden. Dabei erleben die Frauen eine massive Einschränkung im Funktionsniveau. Die sogenannte prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) stellt eine besonders stark ausgeprägte Form des PMS dar.
Zur Verringerung der Belastung wurden bereits psychotherapeutische Programme entwickelt, allerdings sind diese im Versorgungsalltag kaum zu finden.
Ziel von „prämensis“ ist die Entwicklung und Evaluation eines kognitiv-behavioralen Behandlungsprogramms, um den Umgang mit dem PMS oder der PMDS zu verbessern. Das Programm wird als internetbasiertes Selbsthilfetraining angeboten, um überregional Betroffene ansprechen zu können.
Betroffene Frauen, die die Kriterien eines schwer- bis mittelgradigen PMS oder einer PMDS nach DSM-5 erfüllen, werden randomisiert zu einer Interventions- oder Wartekontrollgruppe zugeordnet. Vor Beginn, unmittelbar nach Ende, sowie sechs Monate nach Ende des Trainings werden die Betroffenen zu Symptombelastung, assoziierten Problemen und zur Behandlungszufriedenheit befragt.

Keywords: prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS), prämenstruelles Syndrom (PMS), internetbasierte Selbsthilfe, Verhaltensmedizin, Interventionsstudie


Aktueller Stand

Die "prämensis"-Studie lief von Frühjahr 2013 bis Juli 2017. In dieser Zeit haben etwas mehr als 170 Frauen am Training teilgenommen, viele weitere Frauen haben an einzelnen Aspekten der Studie mitgewirkt (z.B. Fragebogenstudien). Aktuell finden die finalen Datenauswertungen statt und die Publikationen werden vorbereitet. Eine Teilnahme an der Studie ist daher leider /_nicht_/ mehr möglich. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Frauen, die an der Studie teilgenommen haben!


Erste Forschungsergebnisse

 

Das Studienprotokoll zum Ablauf der "prämensis"-Studie wurde 2014 veröffentlicht. Das Studieprotokoll enthält unter anderem einen Gesamtüberblick über die Studie. Der englische Artikel ist zu finden unter: http://www.trialsjournal.com/content/15/1/472 (DOI:10.1186/1745-6215-15-472)

Eine Zusammenfassung des Manuals des kognitiv-behavioralen Behandlungsprogramms der „prämensis“-Studie wurde 2015 veröffentlicht. Der Artikel enthält zudem eine Fallvignette. Den Artikel finden Sie unter: https://www.karger.com/Article/FullText/439336 (DOI: 10.1159/000439336)

Im Rahmen der „prämensis“-Studie wurde ein Fragebogen entwickelt, um die Beeinträchtigung durch prämenstruelle Symptome zu erfassen – der PMS-Impact Questionnaire. Dieser umfasst die zwei Skalen „Psychische Beeinträchtigung“ und „funktionelle Beeinträchtigung“. Den 2015 veröffentlichten Artikel finden Sie unter: http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/03630242.2015.1118734 (DOI: 10.1080/03630242.2015.1118734)

Ein weiterer entwickelter Fragebogen beschäftigt sich mit der Erfassung von Bewältigungsstrategien von Frauen mit prämenstruellen Beschwerden. Den veröffentlichten Artikel (Kaiser et al., im Druck) finden Sie unter http://www.tandfonline.com/eprint/HJKuNbGVGjqQwp9iXDZ6/full  

In einem spannenden Online-Experiment haben wir zudem die Bedeutung positiver prämenstrueller Symptome untersucht. Näheres dazu können Sie in der zugehörigen Publikation (Kues et al, 2018) nachlesen: http://www.tandfonline.com/eprint/zYnjxzHZ3VHKPkJIsHiM/full  

 

Zuletzt aktualisiert: 22.03.2018 · Daniel Heck

 
 
 
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