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Spezielle Behandlungsangebote


Hier finden Sie nähere Informationen zu speziellen Therapieangeboten innerhalb der Psychotherapie-Ambulanz Marburg.

Behandlung von ADHS

Das Ziel der Studie besteht darin, bei Ihrem Kind eine Verbesserung der drei Hauptsymptome der ADHS   - Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit -   zu erreichen. Dazu werden wir die zwei Therapiemethoden (Selbstmanagementtraining und Neurofeedback) einsetzen. Beides sind anerkannte und bei ADHS wirksame Verfahren.

  • Kontakt 

Sekretariat der Klinischen Kinder- & Jugendpsychotherapieambulanz

Telefon: 06421 282 5096

E-Mail: kiju04@staff.uni-marburg.de

  • Hier finden Sie unseren Flyer


Depressionsbehandlung

Unsere Einrichtung ist bei der Depressionsbehandlung insbesondere auf die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie spezialisiert, da diese sich in früheren Studien als besonders wirksam erwiesen hat. Zur weiteren Verbesserung der Versorgung und Optimierung der Behandlung werden in der Psychotherapie-Ambulanz Marburg zur Zeit verschiedene Aspekte dieser Therapieverfahren untersucht.

  • Kontakt: Infotelefon (Mo-Fr von 9-18 Uhr)  06421/2823644
  • E-Mail: info@depressionsforschung-marburg.de
  • Hier finden Sie unseren Flyer

 

Behandlung von körperlichen Beschwerden mit medizinisch ungeklärten Ursachen

In der Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg wird aktuell im Rahmen eines Behandlungsprojekts unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Winfried Rief versucht, die bereits bewährte Therapieform – kognitive Verhaltenstherapie – für Patienten mit somatoformen Beschwerden weiter zu verbessern und zu optimieren. Wissenschaftliche Studien haben wiederholt nachgewiesen, dass bei der Entwicklung medizinisch unerklärter Körperbeschwerden unter anderen negative Gefühle eine wichtige Rolle spielen können. Intensive negative Emotionen können mit körperlichen Erregungsprozessen einhergehen, die sich wiederum verstärkend auf die somatoformen Beschwerden auswirken können. Patienten mit unerklärten Körpersymptomen in einem funktionalen Umgang mit negativen Gefühlen zu unterstützen, erscheint daher als sehr wichtig.

In dem vorliegenden, wissenschaftlich begleiteten Behandlungsprojekt soll daher die bereits bewährte Therapieform, die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), mit einer neuen Therapieform (ENCERT) verglichen werden. Diese neue Therapieform integriert die bewährten Methoden der Verhaltenstherapie und Techniken zur Regulation von negativen Emotionen. Die beiden Therapieformen entsprechen dem neuesten Stand der Wissenschaft und die Ergebnisse einer bereits abgeschlossenen Pilot-Studie konnte zeigen, dass Patienten, die chronisch an medizinisch unerklärten Körperbeschwerden leiden, durch beide Behandlungsverfahren beachtliche Verbesserungen hinsichtlich ihrer Lebensqualität und ihres Funktionsniveaus im Alltag erzielen konnten. In dem aktuellen wissenschaftlichen Projekt soll nun gezielt untersucht werden, inwieweit durch die Erweiterungen der bewährten kognitiven Verhaltenstherapie um ein Training zur Regulation negativer Emotionen die Therapieeffekte hinsichtlich der körperlichen Symptome – insbesondere auch dauerhaft - vergrößert werden können. Zudem soll untersucht werden, ob sich zusätzliche, mit den Körperbeschwerden verbundene Probleme während der Therapie verbessern.

Dieses Behandlungsprojekt richtet sich an Personen, die seit mind. 6 Monaten unter mind. 3 körperlichen Beschwerden mit medizinisch ungeklärter Ursache leiden und durch die Beschwerden stark belastet sind. Zudem sollten Sie zwischen 18 und 69 Jahre alt sind und sich aktuell nicht in psychotherapeutischer Behandlung befinden.

Für weitere Infos besuchen Sie bitte die Forschungsprojekt-Beschreibung, laden Sie sich den Flyer herunter oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

  • Kontakt
Dr. Maria Kleinstäuber, Tel.: 06421/2824051, maria.kleinstaeuber@uni-marburg.de, Gutenbergstr. 18, MR - Raum 03036
Mag.rer.nat. Japhia Gottschalk, Tel.: 06421/2824076, japhia-marie.gottschalk@uni-marburg.de, Gutenbergstr. 18, MR - Raum 03040
  • Projektleitung
Prof. Dr. Winfried Rief, Universität Marburg
Dr. Maria Kleinstäuber, Universität Marburg
Mag.rer.nat. Japhia Gottschalk, Universität Marburg

Behandlung von psychotischen Störungen

Viele Menschen, die an einer psychotischen Störung leiden, wünschen sich eine therapeutische Behandlung, in der sie sich mit ihren individuellen Belastungen und Schwierigkeiten ernst genommen fühlen und intensive Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen und dem Umgang mit beeinträchtigenden Symptomen bekommen.

In den letzten Jahren haben kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze bei der Behandlung von Psychosen an Bedeutung gewonnen. In der emotionsfokussierten kognitiven Verhaltenstherapie wird großer Wert darauf gelegt, gemeinsam ein individuelles Erklärungsmodell der geschilderten Probleme zu erarbeiten. Es werden gemeinsam Strategien erarbeitet, wie besser mit belastenden Symptomen wie Stimmenhören, Stimmungstiefs, Antriebslosigkeit oder Ängsten umgegangen werden kann und wie ein besseres Selbstwertgefühl entstehen kann.  Wir können Ihnen eine wissenschaftlich begleitete Therapie auf neuestem Stand der Forschung in den Räumen unserer Psychotherapie-Ambulanz am Fachbereich Psychologie der Universität Marburg anbieten.
Für weitere Infos klicken Sie bitte hier: Infoblatt oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf:
  • Kontakt
Dipl.-Psych. Laura Wendt, Tel.: 06421/2823838; E-Mail: laura.wendt@staff.uni-marburg.de, Gutenbergstr. 18, MR - Raum 03014
  • Projektleitung
Prof. Dr. Winfried Rief, Universität Marburg
Prof. Dr. Stephanie Mehl, Universität Marburg
Prof. Dr. Tania Lincoln, Universität Hamburg

Behandlung von Zwangsstörungen

Eine Zwangserkrankung ist mit einer großen Belastung für Betroffene und deren Umfeld verbunden. Erfolglose Versuche, sich von den Zwängen zu befreien, haben häufig ein großes Gefühl der Hilflosigkeit zur Folge. Ein möglicher Ansatz zur Bewältigung von Zwängen ist die kognitive Verhaltenstherapie, die sich in der Behandlung von Zwangserkrankungen bereits als wirksam erwiesen hat. In einer Studie an den psychotherapeutischen Hochschulambulanzen der Universitäten Marburg und Leipzig werden zwei verhaltenstherapeutische Behandlungsformen in ihrer Wirksamkeit verglichen. Beide Therapieformen entsprechen dem neuesten Stand der Wissenschaft und Patienten konnten durch ihre Behandlung in vorherigen Studien bei beiden Behandlungsformen bereits beachtliche Verbesserungen erzielen. Ziel des Projektes ist es, bewährte Therapieverfahren zur Behandlung der Zwangserkrankung zu optimieren.
Das Therapieprojekt richtet sich an Personen, die unter einer Zwangserkrankung leiden. Ein Zwangserkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene unter dem Drang leiden, bestimmte Handlungen wiederholt auszuführen, um starkes Unbehagen oder das Eintreten schlimmer Ereignisse zu verhindern (z.B. sich zu waschen oder etwas nachzukontrollieren). Zwangserkrankte erleben häufig aufdringliche Gedanken oder Vorstellungen, die immer wieder kommen, obwohl sie das nicht wollen.
Während der Behandlung der kognitiven Verhaltenstherapie wird die Entstehung der Zwangssymptome mit Ihnen bearbeitet und es werden Ihnen Möglichkeiten vermittelt, wie Sie die Zwangssymptome überwinden können.
Hier finden Sie unseren Flyer.
  • Kontakt
Dr. Anke Haberkamp: 06421/28 23 656, anke.haberkamp@staff.uni-marburg.de

Zuletzt aktualisiert: 24.08.2016 · Daniel Heck

 
 
 
Fb. 04 - Psychologie

Psychotherapie-Ambulanz Marburg am Fachbereich Psychologie, Gutenbergstraße 18, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-23657, Fax +49 6421/28-28904, E-Mail: info@psychotherapie-ambulanz-marburg.de

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